"De nemma uns ois",

zu Deutsch, die nehmen uns alles. Die ist der Staat und namentlich seine Finanzbehörden, und die, die es sagen, fühlen sich von selbigen bedroht. In diesen, sogenannten besseren Kreisen herrscht kein Gefühl des Unrechts, sondern das der Notwehr. In diesen Kreisen hinterzieht keiner Steuern, man tut nur etwas, damit die Ungerechtigkeit abgedämpft wird. Schliesslich ist man Leistungsträger, und es gibt keinen Grund, dem korrupten, lahmarschigen Staat und all dessen Schmarotzern mehr als unbedingt nötig zu geben. Argumentationshilfen gibt es von einer unübersehbaren Schar von Helfern, die das gute Gefühl vermitteln, dass die Notwendigkeit der Steueroptimierung geradezu ein zentraler Bestandteil des Erfolgs ist.

Man mache sich da keine Illusionen: Das beginnt lange vor Vaduz. Man ist oft überrascht, wie billig Immobilien in bester Lage laut Vertrag sind. Kein Wunder, sinken doch durch den Briefumschlag mit ein paar zehntausend Euro eine ganze Reihe von Abgaben. Hier in der Provinz wird gerade gegen einen Anwalt ermittelt, der sich bei der Verschiffung von grossen Vermögen einen Teil in die eigene Tasche gewirtschaftet hat, und die Betroffenen wagten es nicht, zur Polizei zu gehen. Was fehlt, ist jedes Bewusstsein, etwas Illegales zu tun. In gewissen besseren deutschen Einrichtungszeitschriften wurde mit dem Bild einer feist grinsenden Reichen für eine Kunstmesse in Basel und den Bankbesuch geworben. Steuerhinterziehung ist in diesen Kreisen Teil der Populärkultur, Schwarzgeld bildet einen Schattenmarkt für besondere Ausgaben, davon leben Auktionshäuser, teure Restaurants, Bordelle, die Luxusuhrenindustrie und und junge Künstler. Ohne Schwarzgeld wäre die Schweiz ein Entwicklungsland. Klassische Geldausgebezeitschriften derjenigen Wirtschaftsmedien, die jetzt entsetzt tun, haben den Steuersünder und sein Schwarzgeld als Kernzielgruppe.

Der weitere Verlauf ist absehbar. Ab Montag werden gewisse Herrschaften darauf verweisen, wie hoch doch die deutschen Steuern für Besserverdienende sind, und dass der beste Weg zu mehr Ehrlichkeit Steuersenkungen wären. In den üblichen Magazinen wird man vermehrt von staatlichen Fehlleistungen lesen, um das Vertrauen in die Steuerhinterziehung wieder herzustellen. Das ist kein Verbrechen, sondern ein Wirtschaftszweig.

Und ausnahmsweise sogar einer, der keine Fördergelder will.

Freitag, 15. Februar 2008, 10:59, von donalphons | |comment

 
Du kannst den Kommentar rauswerfen, weil drei links auf mich echt zu viel sind. Aber lies erst mal eben.

Der Hinweis auf die bösen Steuern erfolgte doch schon gestern. Guckt du hier:

http://www.duckhome.de/tb/archives/1916-Der-Wirtschaftspsychologe-Erich-Witte-bitte-mal-dringend-zum-Arzt.html

Aber viel schöner finde ich den Hinweis ZDF auf die Batliner Affäre und die CDU-Parteispendenaffäre.

http://www.duckhome.de/tb/archives/1919-Tschuess-Lichtensteiner-Bankgeheimnis.html

Typisch ist auch die Süddeutsche mit ihrer schleimscheißerischen Art.
http://www.duckhome.de/tb/archives/1921-Wir-schreiben-zwar-Mist,-aber-bitte-kommentieren-sie-uns-nicht.html

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Batliner ist nett, aber schon etwas älter. Ich bin ein wenig überrascht, dass es jetzt nochmal genauso kommt. Ich kann es mir nur so erklären, dass die jetzt bekannt gwordenen Lösungen schon älter sind und man sich nicht überlegt hat, wo man besser hingeht. Die Familienstiftungen waren bis ca. 2000 state of the art, danach gab es bessere Produkte. Einer, der sich damit auskennt, hat mir gesagt, dass man Schwarzgeld alle sieben Jahre neu positionieren muss, um seine Ruhe zu haben.

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das mit dem Psychologen ist so bescheuert, das es schon wieder witzig ist :).

Aber ganz ehrlich, auch wenn niemand gerne Steuern zahlt und ich auch irgendwo verstehen kann, dass jemandem bei 42% Abgaben die Tränen in den Augen stehen, es muss doch jedem klar sein, dass eine Demokratie ohne ein Gemeinwesen, dass von allen finanziert wird, nicht funktionieren kann. Und es sollte dann auch selbstverständlich sein, dass die Leute, die mehr erwirtschaften, auch mehr zu diesem Gemeinwesen beitragen, schließlich profitieren sie ja auch am meisten davon.

Aber anscheinend sind manche Leute so weit abgekoppelt von dieser Gemeinschaft, dass sie gar nicht mehr wahrnehmen, welchen Schaden sie anrichten, bis es zu spät ist.

Ich bin im übrigen immer noch schwer dafür, diese Leute, die auf Teufel komm raus dem Staat alle Aufgaben nehmen wollen, alles privatisieren wollen und am liebsten den Sozialstaat abschaffen wollen, damit sie ja nur keine Abgaben zahlen müssen, Geizkragenliberalisten zu nennen anstatt Neoliberale. Dann würde die Idee, auf der unsere soziale Marktwirtschaft fußt nicht so in den Dreck gezogen. Wäre auch viel verständlicher, worauf deren Ideen so hinauslaufen.

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Wie gut, dass es genug Pechvögel gibt, die der Lohnsteuerkarte nicht entfliehen können.

Treffende Beschreibung und das ganz ohne jede Polemik. ;-)

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Ich fürchte, man merkt, dass ich mich zu lange in gewissen Kreisen aufgehalten habe. Es wird Zeit, dort meinen Abschied einzureichen. Sobald man rational versteht, wie die ticken, wird es gefährlich, denn bis zur Übernahme ist es dann nur noch ein kleiner Schritt.

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ja.

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Noch sieben Tage.

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Ich hab nur ein Wort dafür:
Gier.

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Reich wird man nicht durch weggeben, sondern durch behalten.

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wobei ich mich frage, ändert sich die Grenze, ab der sich jemand als reich bezeichnet? Ich mein welche Motivation hat jemand, wie Zumwinkel Steuern zu hinterziehen? Irgendwann kommt ja auch der Punkt, wo man doch denken muss, "ich kann mit meinem Geld für den Rest meiner Tage sorglos leben". Ab diesem Zeitpunkt spätestens hat ein mehr an Geld doch gar keine Relevanz mehr, oder überseh ich da was grundsätzliches?

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Das ist schwierig zu beantworten.

Ohne hier etwas beschönigen zu wollen, gibt es da so eine Abwärtsentwicklung. Vor dreissig Jahren halfen deutsche banken noch aktiv bei der Geldverschaffung in die Schweiz, da war das alles Teil der Beratung. Insofern ist man einen gewissen Steuerbetrug eh schon gewöhnt. Dann machte der Staat peu a peu die Löcher dicht, und das war die grosse Stunde der ausländischen Berater, die in die Lücken gingen und das geschäft fortführten. Man hatte immer die Wahl zwischen Selbstanzeige und Verschleierung, also machte man weiter, weiter, weiter. Der Umstand, dass jetzt so viele mit drin hängen, ist teilweise sicher auch der Angst vor der Überweisung geschuldet.

Ob es irgendwann reicht? Geld hat immer Relevanz. ich kenne zwei befreundete Ehepaare Marke "reiche Erben". beide über 60 und mehr Geld, als sie und ihre Kinder je ausgeben könnten. An dem Tag, als eine Paar verkündet hat, dass es eine Wohnung für ein Kind mit 600 k Chash bezahlt hat, konnte das andere Paar darauf nicht schlafen. Das war für sie eine Demütigung.

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... tja aeh, die Relevanz des erzielten Einkommens muss man sich einfach plastisch vor Augen halten - heuer zB. Essen gehen mit Klaus Z.*:
  • Ober: ja Tach die Herren was darfs denn sein?
  • Ich: ja aeh ... einmal frittierte Sardinen eine Pizza Salami und ein Viertel Rosé, ach so zum Nachtisch vielleicht noch einen Tartuffo ...
  • Klaus: also ich haett' mal gerne 46 Portionen frittierte Sardinen, dann 46 Salamipizzen und dazu 12 Liter Rosé ... und Nachtisch brauche ich auch ... och da neheme ich doch glatt mal 46 Tartuffos .... und 3 Liter Espresso waeren noch ganz schoen danach
  • Ich: stimmt ... fuer mich auch einen Espresso
  • Ober: aeh, ja .... vielen Dank

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Professor Kirchhof kannte seine Pappenheimer
Denn sein Modell hätte nur funktioniert - seiner Meinung nach - wenn die Gutverdiener 25% Steuern bezahlen würden.

Maximal wohlgemerkt.

PS: Wenn's bei Zumwinkel nur eine Million hinterzogene Steuern gewesen sein sollten, wäre das aber geradezu peinlich. Also bitte. 1 Million in so vielen Jahren? Das schafft ja jeder bessere Zahnarzt.

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Witzigerweise wäre das viel mehr an Steuern gewesen, als das was ein Reicher so im Schnitt bezahlt. Böse Zungen behaupten, das es ungefähr das dreifache bis doppelte der heutigen Steuerlast der Reichen gewesen wäre. Ich persönlich behaupte immer noch unwidersprochen das die Reichen ungefähr eine Steuerquote von 10 Prozent haben.

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Sehr wahrscheinlich
Jedenfalls bei den wirklich Reichen. Und gibts nicht nur Liechtenstein ode5r Caymans, sondern steueroptimierte Fonds auf den Kanalinseln und und und.

Und multinationale Unternehmen schieben ihre Gewinne sowieso hin und her, bis nichts mehr zu versteuern ist. Eine pensionierte Chefbuchhalterin eines Großkonzerns hat da mal privat aus der Schule geplaudert. "Doppelte Buchführung" im wahrsten Sinn des Wortes.

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Auch da wird die Luft dünner. Das von vielen so geschätzte I*ea ist so ein Fall, die günstige Preise auch über Steuervermeidung organisieren. Womit man letztlich nicht nur den Staat, sondern auch den normalen Möbelhändler schädigt, der keine "Lizenzgebühren" an eine Firmentochter in ein Steuerparadies abführen kann.

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Inzwischen drüben bei den Neoconnards
gleitet die Diskussion allmählich in Realsatire ab.

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Bei welchen? Den Rassisten, den Marktterroristen oder nur bei den Puppen?

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Ah, ich sehe. Rayson macht den grosszügigen Liechtensteiner.

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Doppelt eingesprungen

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Diesen M.M. da bei den Antibueroblagen, den binden wir vorne an den Marder, wenn wir den Rhein Richtung Liechtenstein überschreiten.

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Und den j. an den Kotflügel:

"Herr Z. hat die - imaginäre - Solidargemeinschaft um eine - imaginäre - Million geschädigt."

PS: Über den Rhein müssen wir erst, wenn wir von LI weiter in Richtung Schweiz vordringen. Für LI brauchts noch nicht mal Marder, da fährt man mit 20 Daimler rein

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Tschuldigung, aber
lasst die Kirche doch mal im Dorf!

Was sind bitte schön 1 Million Euro an hinterzogenen Steuergeldern gegen wenigstens 1900 Million an verbrannten Steuergeldern (und das allein bei der BayernLB)?
Wie schön dass zeitgleich zu dem Desaster der BayernLB diese Steuergeschichte hochgekocht werden kann, da trifft dann der Zorn des Pöbels wieder mal die "gierigen Reichen" anstatt dass das Volk sein Hirn einschaltet und sich fragt, warum es sich seit Jahren gefallen lässt dass Komplettversager auf allen Ebenen der politischen Verwaltung/Herrschaft seine Steuergelder verbrennen...

ich persönlich finde wir sollten alle diesen wahren Kriminellen möglichst viel von unserem hart erarbeiteten Geld verweigern - denn verbrennen kann ich es selber auch und habe vermutlich mehr Spaß daran...

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Zeitgleich jaja
reiiiiner Zufall

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"ich persönlich finde wir sollten alle diesen wahren Kriminellen möglichst viel von unserem hart erarbeiteten Geld verweigern"

Sage ich auch. und sicher parken. Legal und nicht in der Schweiz.

Ich denke, das gute an Zumwinkel und den anderen ist zweierlei: Einerseits kann sich jetzt keiner von denen mehr sicher sein. Und andererseits hat das Versagen jetzt ein Gesicht und einen Namen. Das ist wichtig.

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"Ich denke, das gute an Zumwinkel und den anderen ist zweierlei: Einerseits kann sich jetzt keiner von denen mehr sicher sein. Und andererseits hat das Versagen jetzt ein Gesicht und einen Namen. Das ist wichtig."

1. Steuern und Abgaben hinterziehen wir alle:
die polnische Zugehfrau, die für einen 10er in der Stunde unsere Wohnungen putzt, der Nachbarsjunge der im Winter fürs Schnee schippen nen 5er bekommt, unser alter Handwerksmeister der mal schnell nach der Arbeit, die ein oder andere kleine Arbeit an unserem Haus erledigt etc.pp. (Jo wardn´s Herr Porcemadonna, mei i hob ja ehna Frau grossmutter no`kannt - i kimm heid obend no schnell vorbei und richt ehna die Treppenstufn)- das halten wir alle für normal, aber wenn jemand das in etwas grösserem Stil tut, was banalerweise dran liegt, dass er /sie einfach deutlich mehr verdient als der Durchschnittsbürger, dann ist das Geschrei groß - obwohl der Tatbestand derselbe ist!

2. wie bereits gesagt die Summe über die wir sprechen ist nichts im Vergleich zu den Summen, die die politische Klasse veruntreut...aber im ersten Fall schreien alle fürchterlich rum und der zweite Fall wird höchsten mit einem Achselzucken goutiert

3. @avantgarde: in der Tat - Rainer Zufall, aber witzig...

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Die Frage, warum so etwas nach vielen Jahren gerade zu einem bestimmten Zeitpunkt bekannt wird, stellt sich bei Steuerhinterziehung immer. Es war ja wohl auch in diesem Fall die übliche anonyme Anzeige, die den Stein ins Rollen gebracht hat.

Klassischerweise passiert so etwa doch, wenn z. B. die Geliebte geschwängert wurde und der Ehefrau, die die ganze Zeit von der Steuerhinterziehung wusste, der Kragen platzt. Genauso kann es natürlich auch geschäftliche Motive geben, jemanden per Steuer-Anzeige aus dem Weg zu räumen. Oder ein übergeordnetes Motiv (ablenken von staatlichem Versagen an anderen Stellen)? Bisher scheint mir der Fall aber viel zu undurchsichtig, um irgend eine Vermutung abgeben zu können, was dahinter steckte. Oder der Zeitpunkt war - was mich sehr überraschen würde - tatsächlich reiner Zufall.

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Kingeling
@ avantgarde & abulafia

Das es funktioniert zeigt ja die geradezu pawlowsche Reaktion nicht nur hier. Die plebejische Seele schäumt halt gerne gegen die Reichen, lässt sich aber umso wohliger von der Funktionselite ausziehen solange nur die Worte "Sozial" und "Gerecht" in möglichst phantasievollen Kombinationen dazu gereicht werden.

Steuerhinterziehung wird in D in der Regel härter bestraft als Totschlag. Das hat auch einen Grund, denn hier geht es um Geld. Und zwar um das Geld der vom Staat getragenen Klasse.

Insofern: full ack, die Nebelwerfer laufen auf Hochtouren, die Eins der Bild ist bis auf weiteres belegt. Und selbst halbwegs intelligente Mitmenschen heulen auf der Massenlinie. Geht doch.

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Ach, da kann man sich herrliche Verschwörungstheorien ausdenken. War da nicht was mit der Postbank-Übernahme und der Deutschen Bank? Und wieso wieso fällt das alles mit der Bekanntgabe der Postbank-Jahresbilanz zusammen (die stolzgeschwellt verkündet, das die Immobilienkrise an ihr weitgehend vorbeigegangen ist - na, warten wir's mal ab...).

Ich wette, irgend jemand kommt früher oder später mit solchen Thesen an.

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Vielleicht war das in Liechtenstein geparkte Geld einfach so eine Art "stille Reserve" des Staates, die nun gehoben werden muss, um die diversen in Schieflage befindlichen Banken zu retten.

Wo wir schon bei den weiter hergeholten Theorien sind.

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@ Oberlehrer

Verschwörungen & Cie.: Dahinter steht wie immer die zionistische Weltverschwörung die aus der Wallstrasse in Neujork die Fäden zieht, nach der die funktionstragenden Marionetten tanzen.

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@ amelia

Liechtenstein als Stille Reserve: das verdient den Preis als beste Verschwörungstheorie ! Kudos !

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Nun, es soll sich immerhin um insgesamt etwa 4 Milliarden Euro an hinterzogenen Steuern handeln. Würde der IKB schon helfen...

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@ lebemann.

Ostküste, ich sach' nur Ostküste!

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@ amalia

Also die IKB hätten wir dann tatsächlich wieder halb glatt gestellt, nur müssten wir dann doch nochmal an die Schweiz ran um der BayernLB und der WestLB aus der Patsche zu helfen.

Vielleicht sollte man die Bundeswehr daher umgehend mit einem neuen Mandat betrauen: die Unterstellung der Generalität unter die Steuerfahndung und die Rückeroberung von Steuermitteln mittels "robustem Mandat".

Die Fonduesieder sollten für unsere Feldgrauen kein Hindernis darstellen. Vor Ostern noch wäre alles vorbei und die Panzer der Steuerfahndung stünden vor den Geldschränken in Zug.

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Was die ganze Geschichte mit den "Kleinhinterziehern" angeht: Die machen es ja in der Regel, um irgendwie mehr Geld zum Ausgeben zu haben. Wenn jemand Steuern hinterzieht und das Geld letztlich einfach irgendwo bunkert, ist das schon noch irgendwie etwas anderes. Finde ich.

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In den Banksafes von Liechtenstein
Lagern in etwa 80 Milliarden Dollar
Das würde sich schon lohnen

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Mal ganz im Ernst:
Wenn die USA Afghanistan besetzen, sehe ich nicht, warum nicht eine Zerschlagung von kapitalterroritischen Strukturen in der Schweiz und Liechtenstein durch militärische Gewalt ein Problem sein sollte. Hielte ich auch für sinnvoller als ein Engagement im Kosovo. Denn in den Bergen geht es um Landsleute und organisiertes Steuerverbrechen. Was dem Türken sein Kurdistan, sollten uns die rechtsfreien Räume südlich der Schwaben sein.

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Ran an den Volxfeind!
Machen wir Nägel mit Köpfen und stimmen gemeinsam in traditionsreiches, zeitgemäss abgewandeltes Liedgut ein:

Wir fuehlen in Horsten und Hoehen
Des Adlers verwegenes Glueck!
Wir steigen zum Tor
Der Sonne empor,
Wir lassen die Erde zurueck.
Kamerad! Kamerad! Alle Maedels muessen warten!
Kamerad! Kamerad! Der Befehl ist da, wir starten!
Kamerad! Kamerad! Die Losung ist bekannt:
Ran an den Feind! Ran an den Feind!
Bomben auf Steuerflüchtlingsland!
Hoert ihr die Motoren singen:
Ran an den Feind!
Hoert ihr's in den Ohren klingen:
Ran an den Feind!
Bomben! Bomben! Bomben auf Steuerflüchtlingsland!
Hoert ihr die Motoren singen:
Ran an den Feind!
Hoert ihr"s in den Ohren klingen:
Ran an den Feind!
Bomben! Bomben! Bomben auf Steuerflüchtlingsland!

Wir stellen den Steuerfluchthelfer
Zum letzten entscheidenden Schlag.
Wir halten Gericht.
Ein kapitalistisches Weltreich zerbricht.
Das wird unser stolzester Tag!
Kamerad! Kamerad! Alle Maedels muessen warten!
Kamerad! Kamerad! Der Befehl ist da, wir starten!
Kamerad! Kamerad! Die Losung ist bekannt:
Ran an den Feind! Ran an den Feind!
Bomben auf Steuerflüchtlingsland!
Hoert ihr die Motoren singen:
Ran an den Feind!
Hoert ihr's in den Ohren klingen:
Ran an den Feind!
Bomben! Bomben! Bomben auf Steuerflüchtlingsland!
Hoert ihr die Motoren singen:
Ran an den Feind!
Hoert ihr"s in den Ohren klingen:
Ran an den Feind!

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Ich würde wirklich einen Panzereinmarsch bevorzugen, das macht dann auf die Leute mehr Eindruck. Danach kann man sie ja wieder den Österreichern zuschlagen, denen sie de jure ja immer noch gehören.

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OK, das hamma auch, also alle zusammen, zwo, drei, vier :

Die sind zu eurer Vernichtung gedacht.
Sie fuerchten vor Tod und vor Teufel sich nicht,
Es rasseln die Ketten, es droehnt der Motor:
Panzer rollen in Zuerich vor!
Deutsche Panzer im Sonnenbrand
Es rasseln die Ketten, es droehnt der Motor:
Panzer rollen in Zuerich vor!
Deutsche Panzer im Sonnenbrand
Stehen zusamm' gegen Steuerflüchtlingsland!
Es rasseln die Ketten, es droehnt der Motor:
Panzer rollen in Zürich vor!
Kalt ueber Zugs Boden die Sonne flieht,
Unsere Panzermotoren singen ihr Lied.
Deutsche Panzer im Sonnenbrand
Stehen zusamm' gegen Steuerflüchtlingsland!
Es rasseln die Ketten, es droeht der Motor:
Panzer rollen in Zug vor!

Frei adaptiert - das Schweizerkorpslied.

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Und die Restschweiz kann sich im Reduit verkriechen und Chuchekaschtli bauen.

Liechtenstein hat aber auch Berge und die Vaduzer Festung zusammenschießen wäre vielleicht etwas unfein.

Andererseits sind sie nicht wirklich eine Demokratie, also fällt das unter regime change

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Hach, endlich den "Schandfrieden" mit der kapitalistischen Weltwirtschaftordnung beenden.

Ich stehe für die Leitung des Plünderungsreferates zur Verfügung.

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Ich übernehme das Privatkunstverwaltungsamt.

Und ich bin mir sehr sicher, dass es in Liechtenstein Massenvernichtungswaffen gibt.

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Money laundering remains a concern due to Liechtenstein's sophisticated offshore financial services sector.

Sagt das CIA Factbook.

Aufpassen! würde ich sagen.

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da wird man die UN gar nicht mehr fragen müssen - am Ende macht man das a la chinoise, sprich, keine Einmischung in innere Angelegenheiten innerhalb der Reichsgrenzen von 1248.

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Dann bleibt ja nur noch das Briefmarkenreferat und Hans Adams Weinkeller übrig.

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@ Don

Die Kunstschätze werden nach erfolgter Plünderung der das deutsche Steueraufkommen zersetzenden Länder durch die dem Plünderungsreferat unterstehende Steuerschutzstaffel vor unerlaubtem Zugriff geschützt. Selbiges setzt auch die SchutzvordemSteuerGAU-Leiter in den dann angeschlossenen Ländereien ein.


Es blieben jedoch die Graffiti für das Privatkunstverwaltungsamt. Die sollen ja auch einen Wert haben, höre ich.

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Irgendwer muss auch die Zwangsverwaltung für Trigami machen. Und dann ist da noch das Amt des Hauptbaumbeauftragten, der den Schweizern die angemessenen Wohnorte nach Wegnahme der fremden Billionen zuweist.

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"... die von den Schweizern verlassenen Wohnungen wurden nach gründlicher Reinigung steuerehrlichen deutschen Familien zur Verfügung gestellt ..."

(frei nach der Deutschen Wochenschau)

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Morgenthau hatte gute Ideen.

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und Schwyzerdütsch ist als gefährliche Rachenkrankheit einzustufen

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Weshalb Leute wie Zumwinkel in ihrer Einkommensklasse unbedingt im grossen Stil Steuern hinterziehen müssen, Schwarzgeld anhäufen oder sich wie die VW-Hartz-Camarilla auf Kosten ihrer Konzerne schamlos und relativ öffentlich ein fettes Lotterleben sich leisten, ist ein altbekanntes Phänomen. Dass Gewerkschafts- oder Vereinsbosse bei solchen Geschichten prominent mitmischen finde ich sogar noch schamloser und stilloser. Das ist neureiches Geld. Das sind Leute, die teilweise zu schnell zu 'gross' geworden sind und jedes moralische Mass und jede Verantwortung verloren haben. Der alte Geldadel scheint in diesen Dingen weniger anfällig, aber auch nicht immun zu sein.

Der gemeine Lohnsteuerzahler, schaut sich das im Fernsehen und in der Presse an und kommt sich ziemlich dumm dabei vor. Er hat kaum eine Chance. Er ist beim Fiskus gläsern. Oder der kleine Selbstständige oder Freiberufler. Viele kämpfen um die Existenz. Und um ihre Betriebe. Und ihre handvoll Mitarbeiter.

Die meisten Konzerne sind gnadenlose Moloche mit ihren tiefgestaffelten Managementhierarchien. Sie verschlingen Talent und Geld. Und sie spülen genau diejenigen nach oben, die dieses Spiel am besten beherrschen.

Jetzt kann man nach Strafe und Sühne schreien. Natürlich. Aber diesen Wirtschaftstrukturen sollte man auch etwas konstruktives neues entgegensetzen. Unabhängig von Staat und Monopolkapitalismus. Das ist schwer. Aber es lohnt sich. Darum geht es. Zumindestens für mich.

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ist zwar off topic, aber
kennen sie den:

http://www.amardi. de/woh/index.html

?

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@abulafia

Ich habe noch nie Steuern hinterzogen. Selbst der Mann, der demnächst hoffentlich meine Küche renovieren wird, ist tatsächlich mein Nachbar. Es wohnen wirklich noch ein paar Handwerker in Schwabing.

Zum Thema private Schwarzarbeit: Viel Arbeit würde gar nicht gemacht werden, weil sie zu teuer wäre.

Eine Putzfrau sollte man nicht schwarz arbeiten lassen und für sie auch eine Unfallversicherung abschliessen. Kann man die nicht inzwischen von der Steuer absetzen?

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Selbstverständlich
Frau Loreley stellen sie eine rühmliche Ausnahme dar...darf ich fragen ob sie ihren Nachbar für seine Renovierungstätigkeit entlohnen? (vermutlich langt ihm als edlem Menschen der dankbare Blick ihrer hübschen Augen)

Zur Putzfrau, der Versicherung und der steuerlichen Absetzbarkeit:
Die Putzfrau wird sich bei ihnen bedanken wenn sie von ihr eine Quittung zur Steuerabsetzung wünschen - dann hat sie nämlich sehr schnell ein Problem: gehen wir von einer durchschnittlichen Putzfrau in München aus:
10 euro die Stunden, 6 Stunden am tag, 15 tage im Monat = 900 Euro. Damit liegt sie deutlich über einem 400Euro Job der steuerfrei wäre, also muss sie das Einkommen versteuern, es sei denn sie meldet ein Kleinstgewerbe an (meines Wissens steuerfrei bis 13500 Euro im Jahr) dann aber müsste sie Buchführen und nachweisen dass sie weniger als die besagte Summe verdient, dass ist schwierig zumal viele ihrer Klienten ihrerseits nun wiederum kein Interesse an dem Ausfüllen eine Quittung haben dürften - eine weitere Folge wäre, dass die Putzfrau die Stundenpreise erhöhen müsste, da sie nun mehr Zeit aufwenden muss für Behördengänge, einen Steuerberater engagieren, der ihr die Buchhaltung und Abrechnung erledigt - als Folge wiederum droht der Verlust der Anerkennung der Kleinstunternehmertätigkeit und schwuppiediewupp muss sie Steuern nachzahlen - irgendwann beschließt unsere Beispielzugehfrau dass ihr das alles zublöde ist und sie es wieder so wie immer macht 10 Euro die Stunden und nix anmelden...

Was die Versicherung der Frau betrifft - meinen sie das ernst?

Ansonsten: richtig! Viele Arbeiten würden gar nicht erledigt werden, weil sie zu teuer wären...jetzt einen Schritt weitergehen und fragen: Warum wären sie zu teuer? Und warum sind sie schwarz bezahlbar?

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Nun ja, es gibt selbständige Maler, die inzwischen darum flehen, mal ganz normal auf Rechnung arbeiten zu dürfen, weil sie doch etwas offizielles Einkommen brauchen.

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Nicht nur Maler.

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Tatsächlich? Ist mir noch nicht aufgefallen. Ich wollte einmal einen alten Tisch abschleifen und neu lackieren lassen. Ich habe dafür keinen Schreiner gefunden. Jetzt wartet das Teil darauf, dass ich mich einmal darüber hermache. Soll ja nicht so schwer sein.

Ich habe keine Putzfrau und will auch keine. Bei Herrn Cut habe ich erläutert warum.

http://cutup.blogger.de/stories/1037207/#comments

Wenn einer Putzfrau was in Ihrem Haushalt passiert, sind Sie haftbar.

Natürlich bekommt der Nachbar das, was er dafür verlangt. Er hat mir erzählt, dass jemand anders im Haus den Preis im letzten Moment drücken wollte. Da hat er ihm gesagt, er soll sich jemand anders suchen. So sind sind sie die SUV-Fahrer aka neue Mieter.

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Rettung naht: Die FAZ bringt "Sieben Tipps für eine steuerliche Selbstanzeige" - äh natürlich "Berichtigung der ursprünglichen Steuererklärung/en".

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Da wäre jetzt natürlich zu fragen
da es sich ja wohl um hunderte von mutmaßlichen "Steuerberichtigern" handelt: Warum kriegt der Zumwinkel die Razzia und die anderen (noch) nicht?

Wer jetzt noch Unterlagen greifbar hat, muss ja schon wegen Dummheit bestraft werden.

Aber die Fahnder hoffen auf Selbstanzeigen.

Ah ja

Um das mal zu erklären. Die FAZ schreibt:

"Wie es heißt, soll es 900 Durchsuchungsbeschlüsse geben. Es sei eine Gesamtsumme von 3,4 Milliarden Euro am Fiskus vorbei nach Liechtenstein geflossen. Bestätigen wollte die Bochumer Staatsanwaltschaft diese Zahlen jedoch nicht. Die Unterlagen besäßen aber eine „sehr hohe Beweiskraft“. [...] Das Bundesfinanzministerium riet den Betroffenen, sich selbst anzuzeigen."

Wir haben also schon 900 Durchsuchungsbeschlüsse, soso. Wann kommen denn die Durchsuchungen? Und Selbstanzeigen sind - wenn die Namen der Sünder schon bekannt sind - relativ sinnfrei, da freut sich nur der Ermittler über die Arbeitserleichterung.

Oder wird hier nur mal wieder ganz heftig am Baum geschüttelt, in der Hoffnung das was runterfällt?

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ab und zu muss auch die steuerfahndung einmal so tun, als ob sie arbeitet. ich glaube ja, das ist bei DER steuergesetzgebung auch ein kapazitätsproblem. mich würde interessieren, wie die finanzämter darauf reagieren würden, reichten auf einmal nur etwa die hälfte aller schummler ihre korrigierten steuererklärungen ein.

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Das erstaunliche ist ja, dass jeder Steuerfahnder ein Vielfaches von dem einbringt, was er kostet. Jeder einzelne.

Man könnte nun glauben, dass es da Sinn machte, ein paar tausend einzustellen?

Ist aber nicht so.

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Nun, sowohl FAZ als auch die Finanzbehörden kenne ihr Klientel.

Es ist nicht illegal, in Liechtenstein eine Stiftung zu haben. Im Prinzip ist es gar nicht so doof, denen die Folterinstrumente zu zeigen und damit den Ärger abzukürzen. Klar kann man was vertuschen, aber wenn die schon Durchsuchungsbeschlüse haben - das ist wie Pokern. Oder liechtensteiner Roulette. Und nachdem die Medien schon nach neuen DAX-Vorständen in neuartigen Dienstwägen gieren, würde ich mir schon überlegen, was mir mein öffentlicher Ruf wert wäre.

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Der Kurs liechtensteinischer Øre düfte wohl etwas fallen :-)

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Ich bin leider erst Ende nächster Woche wieder am Tegernsee - Montag könnte in Rottach nämlich ein spannender Tag werden. Da fallen mir auf Anhieb zwei Namen ein, dazu dann noch jemand in Tegernsee selber. Aber die Grenze nach Österreich ist dort nicht weit.

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Schade.
Könntest den Achenpass blockieren und Steuerfluchtmaut erheben.

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avantgarde,

da war der herr ondracek, genau, der vorsitzende der deutschen steuergewerkschaft, schon lange vorher.

der herr ondracek kennt zwei sorten menschen: finanzbeamte und steuerhinterzieher.

der herr ondracek kann den dreisatz:
ein prüfer bringt im jahr x millionen mehrergebnis, wieviel mehrergebnis würden 1.000 neu eingestellte prüfer bringen?
und für fortgeschrittene:
wieviel neue prüfer müssten eingestellt werden, um eine neuverschuldung zu verhindern?

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Oh ja, so eine Art modernes Raubrittertum. Wäre ich dabei.

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Gibt ja mehrere Bergpässe in Bayern

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Und für die Torpedobootfreunde unter uns: da ist auch noch die nasse Grenze zwischen Lindau und Konstanz. Und für so eine Bodenseejacht dürften 40 mm locker ausreichen.

Während man den Achenpass mit drei günstig postierten und brennenden S-Klassen bequem sperren kann.

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Oder vier brennenden Astras?

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"Wenn die USA Afghanistan besetzen, sehe ich nicht, warum nicht eine Zerschlagung von kapitalterroritischen Strukturen in der Schweiz und Liechtenstein durch militärische Gewalt ein Problem sein sollte."
Gute Idee. Dann kann die Bundeswehr mal so richtig zeigen, was in ihr steckt. Damit kann man locker einen kompletten Wehretat finanzieren, und was übrig bleibt, dem Moloch Europa überlassen. Anschließend: Lebemann wird zum Ersatzfürsten ernannt und damit beauftragt, Liechtenstein in ein Agrarparadies zu verwandeln. Alles wird gut.

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nein, Astras kann man mit dem Dreirad durchbrechen. Das muss schon was solides sein. Nur das beste für die herrschende Klasse.

Anyway, glaubt man dem Handelsblatt, datieren die Unterlagen von 2002. Wenn das so ist, verstehe ich, warum die jetzt zur Selbstanzeige aufrufen: Dann derbröselt es diejenigen, die nach 2002 Stiftungen angelegt haben.

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Während die Sachen vor 2002 strafrechtlich bereits verjährt sind.

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Ja. Aber wer nicht 2002 seine Stiftung dichtgemacht hat, bleibt weiter in der Schusslinie. Offensichtlich hat da jemand in Liechtenstein ein Risiko vollkommen falsch eingeschätzt. Womit Liechtenstein den Schaden haben dürfte.

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Also wer nicht ganz blöd war, hat da sicher reagiert. Drum denke ich, dass es mit diesen vielen "Leistungsträgern" nicht so weit her ist.

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Hängt davon ab, was die Bank kommuniziert hat. Stiftungen einstellen, Geld abziehen, in neue Stiftungen überführen ist ja auch nicht ganz so einfach, das kann auch auffallen. Gemeinhin ist es ohnehin so, dass die Banken so viel wie möglich mit den Verwaltern machen, zu denen sie beste Beziehungen haben. Es kann also gut sein, dass man nur sehr, sehr wenig kommuniziert und die Geschichte beschönigt hat. Schliesslich ist es auch das Geld der Bank und der Verwalter. Welche Bank gibt schon gern zu, dass ihre Tresore leider keine Rückwand haben und nur durch ein Fahrradschloss gesichert sind?

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Durchaus möglich. Dann sollte man wohl die Farbe des Rheins beobachten. Rotfärbung deutet auf rollende Köpfe in Vaduz hin. Der Fürst versteht da keinen Spaß und darf laut Verfassung in Notzeiten sogar diktatorisch regieren.

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Davor dürfte sich erst mal die Isar olivgrün verdunkeln - die CSU kennt offensichtlich keine Gnade mit Landesbankchefs, die zum ungenehmen Zeitpunkt Wahrheiten aussprechen, die die Politik nicht mag.

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Nun meine Wahlbenachrichtigung lag vorgestern im Briefkasten, aber in München gibt's eh nur den Ude. Der Gegenkandidat ist nicht mal nockherbergwürdig.

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ist der weitere verlauf wirklich absehbar?
bisher waren die auslandsgeheimdienste für die ausspähung militärischer geheimnisse, ja, und auch für die ausspähung wirtschaftlicher geheimnisse zuständig. dass der bnd der verlängerte arm der finanzverwaltung ist, dürfte weltweit neu sein.

- richtiger einwand, es muss heissen, der finanzverwaltungen, da hierfür die länder zuständig sind. kann sich bald ändern, da eine frau hendricks vom bundesministerium für finanzen schon vor einiger zeit ein gutachten veröffentlicht hat. des inhalts, dass eine bundeszuständigkeit für die finanzverwaltung im sinne einer gleichmässigen besteuerung und des gleichbehandlungsgrundsatzes nicht nur wünschenswert sondern erforderlich wäre. kommt jetzt noch mehr butter zu die fische. -

wenn es stimmt, dass die wirklich die bank geknackt haben, dürfte vielleicht der einmarsch in der schweiz und in liechtenstein der einfachste weg sein, die entsprechenden verwicklungen, die dieser aktion folgen werden, zu entwirren.

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Warum sollen immer nur die Normalbürger Quatsch wie Onlinedurchsuchungen ertragen? ich könnte damit leben.

Ich glaube nicht, dass die Schweiz für Liechtenstein den Podex hinhalten wird. Zu klein, zu nervig, zu schmutzig.

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Liechtenstein soll sich offiziell noch im Kriegszustand mit Preußen befinden. Man hat da mal einen Friedensvertrag vergessen.

Das sollte wenigstens für Reparationszahlungen reichen.

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Wenn wir in Liechtenstein militärisch einmarschieren, dann ist das schon rein finanziell schlauer als z.B. ein Einmarsch im Irak.

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"Die LGT misst dem Schutz der Privatsphäre ihrer Kunden höchste Bedeutung bei, ist aber wie jedes Institut gegen kriminelle Machenschaften einzelner Personen nicht gefeit. Sie entschuldigt sich bei ihren Kunden und Mitarbeitenden in aller Form und bedauert die entstandene Situation ausserordentlich." (aus der PM der LGT)

Oh ja, bedauern werden die das ganz bestimmt. Da wird der Fürst vielleicht ein paar Gemälde verkaufen müssen.

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Der passende Zeitpunkt
Und schwupp, schon spricht keiner mehr über WestLB, BayernLB, IKB und wie sie alle heissen. Was für ein unglaublicher Zufall.

Und was sollen die obskuren Zahlen? 125 Ermittlungsverfahren bei 1000 Verdächtigen? 900 Durchsuchungen, von denen nicht ein Name in die Presse durchsickert, wo es doch lauter Prominente seien sollen? Ein Schaden von 300 Millionen oder doch vielleicht 4 Milliarden oder dürfen es noch ein paar mehr sein? Ich meine, 300 Millionen hinterzogene Steuern bei 1000 Verdächtigen, das sind gerade mal 300.000 pro Nase? So arm sind unsere Eliten, dass sie nicht mehr hinterziehen können? Die Reichen sind offenbar auch nicht mehr das, was sie einmal waren.

Das Volk darf sich er- und abregen und am Ende wird es nicht mal Gerichtsverhandlungen geben.

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Aber immerhin hat unser lieber Staat die Spendierhosen an, und zwar in Sachen IKB in Höhe von 2 Milliarden Euro (die Privatbanken übernehmen zusätzlich 300 Mio), was für den eigentlich zuständigen Einlagensicherungsfond der Privatbanken den außerordentlich günstigen Effekt hat, dass er in Höhe von 2,3 Milliarden Euro verschont wird.

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Gut möglich, dass es ausgeht wie die ominöse "Aktion Himmel"

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Irgendwie schaffen es die Amis doch, dass wir ihren Unfug finanzieren... wenn nicht direkt als Kriegsspende, dann eben über Umwegen so.

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Nun, was die privatbanken angeht, da haben sie noch nicht mal am Kelch des Schmerzes zu nippen begonnen. Die zahlen schon noch. Keine Sorge. Stichwort Kreditausfallversicherung in den USA. Und heute versuchte ein Hedgefond, seine fliehenden Kunden aufzuhalten. Da wird noch einiges passieren.

Ich denke, die wissen schon, was sie tun. Das Aufschreien der schreibenden Wirtschaftsstricher zeigt, dass sie dorthin gehen, wo es weh tut. Wenn die schon Tipps zur Selbstanzeige erteilen, ist es spät. Sehr spät.

Und was die Kosten angeht: Eben! Das reichen wir an die Schweizer durch, wenn wir sie besetzt haben.

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Nur blöd dass die UBS schon direkt an die Amis zahlt.
Hmm ja die Monoliner...

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