Ich hatte kein Telephon

Vielleicht an die 6 Monate nicht. Mein Altes habe ich im Herbst im Hof verloren, um es nach Wochen wieder zu finden, dann auf des Heck meines Wagens gelegt und ich könnte schwören, dass ich es dann auch hineiu getan habe, aber da war es nicht. Ein grosser Verlust ist es nicht, es war gut und gern 10 Jahre alt und hatte einen damals ultrateuren Farbbildschirm, für den ich nichts bezahlt habe. Erst zur Mille Miglia habe ich es ersetzt, natürlich wieder Prepaid und mit Minimalfunktionen, und ich schalte es auch gern und häufig aus. Es reicht, wenn ich erreiche, meine Errreichbarkeit liegt mir nicht sonderlich am Herzen. Anfragen nach meiner neuen Nummer ignoriere ich gerne, die wird sich schon im Laufe der Monate verbreiten. Ausserdem weiss ich sie nicht auswendig. Das alles ist für mich nicht wichtig genug gewesen. Wichtig ist, dass ein Ofen warm macht, die Flut nicht kommt, und die Sonne wieder scheint, un nach der Flut Hoffnung gibt.







Nun weiss natürlich der Telekommunikationsanbieter dauernd, wo ich bin, und kann meine Route nachvollziehen. Und die Polizei, das weiss man aus Sachsen, fragt so etwas lässig ab. Meine Runde führt über verschlafene Dörfer und Nebenstrassen, auf denen es vermutlich wenig Kameras gibt, und hätte ich noch ein Navi dabei, dann könnte meine Krankenkasse auch einen Eindruck von meiner körperlichen Fitness bekommen, wenn sie die Daten hätte. Natürlich habe ich nichts zu verbergen ausser **********, *********, ****** und den Plan, den ********** zu ********** und 23 *******, die ich im Speicher verstecke, aber ich frage mich natürlich schon, was es die angeht. Und schalte unterwegs das Telephon aus, denn ich bin ja unterwegs und will nicht reden. manchmal vergesse ich es auch daheim, da vermerkt dann das bewegungsprofil, dass ich fett daheim gesessen bin, auch wenn das nicht stimmt.







In meinem Browser läuft natürlich Ghostery (ein Besuch beim besonders verseuchten Welt.de und man hat den grössten Abschaum des Netzes identifiziert), und mein Browser ist auch nicht von Google, Apple oder Microsoft. Dazu kommt, dass es bei uns im Haus mehrere WLANs und IPs gibt, und da wird auch schon mal zufällig gewechselt; das hier zum Beispiel schreibe ich über die IP eines Mieters.Für den Anfang nicht schlecht, aber alles in allem würde ich gern so online frei sein, wie ich das auf dem Rennrad bin - einfach, weil es keinen was angeht, was ich wann, wo und mit wem tue. Teilweise habe ich auch meine Kamera mit falschen Daten gefüttert, damit die EXIFs nicht stimmen. Und mein Blog ist zudem nicht immer linear, was die Verfolgung meines Lebens nicht erschwert, aber sehr wohl die sichere Zuweisung. Ich will auch kein Auto, das zur Firma telefoniert, und ganz sicher werde ich mir kein Rad mit Betriebssystem kaufen, sondern hübsch mechanisch bleiben. Überhaupt, Mechanik bekommt in Zeiten wie diesen einen besonderen Charme. während es mir bei Vorstellungen wie Cloud Computing, elektronischen Depots oder gar Währungen und das komplett netzgesteuerte Haus den Magen umdreht. Und ja, es gefällt mir, dass meine geliebte Pen nicht nur analog aussieht, sondern mit alanogen Objektiven auch nur noch begrenzt Informationen liefert. Je weniger Ansätze zum Ausforschen, desto besser.







Man wird sie uns natürlich zu nehmen versuchen. dazu trägt die positive Aufladung des Begriffes "Verbindung" bei, als hiessen nicht so auch Zusammenrottung von rechtsradikalen Kreisen mit Hackfressen (meines Erachtens sollte man übrigens Journaille zwingen, die Mitgliedschaft in solchen Zirkeln offen zu legen). Bei jedem WLAN, bei jedem Sendemasten ist ein wenig Misstrauen angebracht, und man sollte sich vielleicht fragen: Muss das sein? Brauche ich das wirklich? Oder geht es nicht darum, das Analoge wieder auszuweiten, auf Kosten des Digitalen, und die Idee des "Always on" und des "Echtzeitnetzes" zurückzudrängen?

Es sind nicht nur 30 Kilometer auf dem Rad, es sind auch 30 Kilometer fern jeder Kontrollmöglichkeit. Vor 30 Jahren wäre das Leben genau umgekehrt gewesen, da hätte man schon irgendwo hinfahren müssen, um kontrolliert zu werden, und es kann nicht der richtige Weg sein. Als Vorteil des Schengenabkommens hiess es noch, man werde die Grenzkontrollen aufheben, und eine Scheierfahndung erlauben. Jetzt wollen sie wieder kontrollieren UND die Schleierfahnung behalten. Alle Macht geht nicht vom Volke aus, sondern von den Systemen, von denen auch die Gefahr kommt. Und von unserer Bereitschaft, denen durch Faulheit und Vergessen in die Hände zu arbeiten.

Samstag, 8. Juni 2013, 15:34, von donalphons | |comment

 
Vielleicht sollte man nicht so oft Ghostery und ähnliche wunderbare Verhinderer (und andere Tricks) öffentlich erwähnen; schlimm genug, dass durch die zu häufige Erwähnung von Adblock (in Blogs und Artikeln) die Reklamefuzzies doch noch drauf gekommen sind, dagegen "endlich" was zu unternehmen. Und ein Wettrüsten wollen wir doch nicht?!
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A propos "das Analoge wieder ausweiten": Als Digital aufkam (in der Musik), warb ich (versteckt hinter vermeintlichem Ulk) für "Back to Mono!" (ich habe auch immer noch Schellackplatten; Jazz natürlich).

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Ich habe Ghostry seit einigen Wochen, seit einige Medien unermütlich fragten, warum ich einen Ad-Blocker installiert habe und sie seien doch die Guten, und lass uns doch bitte, bitte wieder rein, auch installiert. Durch Ghostry erfahre ich endlich mal, wer sich so alles für meine Internetgewohnheiten interessiert. Da kommen beim Aufruf der Frankfurter Rundschau schon mal bis zu 12 Namen zusammen, neben den einschlägig Verdächtigen wie Gurgel Ad-Sense und -Analytic, viele, viele Namen, die ich nicht einordnen kann. Bei der FAZ sind es nicht ganz so viele.

Ich will garnicht wissen, was man heute bereits mit diesen TollCollect-Anlagen, vielleicht sogar mittels Kennzeichenerkennung etc. so alles erfassen kann. Ein deutscher Autohersteller soll durch einen ähnlich wie bei Diamanten-Kennzeichnung unsichtbaren aufgebrachten Code auf die Kurbelwelle, so eine Art geruckter Chip, bereits in der Lage sein, den Standort eines Autos auf 50 Meter genau zu bestimmen.

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eh die sache mit der kurbelwelle wollens mir aber nochmal erklären oder ?

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wer weiss, ob nicht Shimano und Campagnolo auch solche Technik verbaut haben !

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Leider ist davon auszugehen, dass die elektrische Schaltung von Shimano in einer Tour nach Japan telefoniert. ;-)

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rollproll,

diese Technik ähnelt der Ende der 90er von einer großen Münchener Druckerei entwickelte Technik unsichtbarer Etiketten für Autoersatzteilen. Wenn ich mich richtig erinnere, hat es etwas mit verkapselten, organischen Phosphorverbindungen zu tun, die durch elektrische Ansteuerung bei der Abreaktion ähnlich wie bei der Elektrolumineszenz- und OLED-Technik (auf letzterer basieren die neuen flexiblen E-Bildschirme für Zeitungen), zwar kein Licht, aber abrufbare Information erzeugt.

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@mark793,
Das wäre doch ein Thema für Sie bei DeM!

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kurzes durchgugeln brachte dazu kein ergebnis.

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Wenn Du ganz sicher sein willst, dass das Handy nicht unterwegs dem einen oder anderen Funkmast leise "hallo, hier bin ich" flüstert und damit anpeilbar ist, musst Du womöglich den Akku rausnehmen. Sagte mir zumindest ein Berufsparanoiker jemand, der sich mit solchen Sachen einigermaßen auskennt.

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Ja nun, und genau das geht beim Eifon oder Eipät nicht. Wie auch bei einer ganzen Reihe anderer moderner Telefone.

Aber sehr wohl beim Blackberry, der übrigens, wie man so lesen kann, auch von US Behörden gerne verwendet wird. Da mag die weitgehende Steuerbarkeit des Geräts über Unternehmensrichtlinien eine Rolle spielen, aber den "Akku pull" machen fortgeschrittene User und Firmwarejunkies auch gerne mal so.

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Der Wirkzusammenhang des Handy-Ortens bei ausgeschaltetem Gerät ist mir bisher unklar. (Sachdienliche Hinweise interessieren mich aber)
Klar ist nur: Es gibt IMEI als Geräte-Merkmale und die Subscriber-ID (IMSI) als SIM-Kartenmerkmal.
Für eine Identifizierung ist eine (irgendeine) Verbindung nötig. Wie die mit einem ausgeschalteten Handy zustande kommen kann, das entzieht sich meiner Kenntnis.

Die Ortung per Triangulation erfolgt über die Infrastruktur der Betrieber. Ansonsten gibt es s.g. IMSI-Catcher, die sich zwischen Handy und Mobilfunk-Netz setzen. Allerdings ist das lokal begrenzt, weil eine eigene Basis-Station nötig ist. (vgl. wikip: IMSI Catcher). Das machen die Behörden, um herauszufinden, welche Mobilfunknummer ein Verdächtiger nutzt.
Es müsste auch möglich sein die IMEI herauszufinden. Aber auch das wieder nur bei Verbindung. Und wenn ich weiss, welches Gerät es ist, weil unterschiedliche Geräte unterschiedliche IMEI-Sendeverfahren zu haben scheinen.

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Die Frage ist doch: Ist das was Sie unter ausgeschaltet verstehen, der Zustand, den der Taster an ihrem Smartphone hervorruft? Oder verhält sich Ihr Gerät nur so als sei es ausgeschaltet?

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Fefe hat das mal schön auf den Punkt gebracht: "Früher haben wir angesichts solcher apokalyptischen Zukunftsvisionen immer gewitzeln, dass wir dann halt in den Untergrund gehen würden, aber überlegt mal, wie viele Optionen man überhaupt noch hat, um zum Untergrund hin zu kommen, ohne dass dabei Bewegungsdaten anfallen."

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Diese "dann mach ich eben XY" Sucherei nach Ausweichstrategien, die zuvörderst demontrierne sollen, wie "l33t" man doch sei, ist ohnehin mit das nervigste an den Nerds. Ausweichen, statt das grundlegende Problem als solches zu erkennen und zu benennen.

Deshalb ist Fefe auch so wertvoll, denn, zumindest meistens, er legt halt den Finger in die Wunde. Und man muss es den Piraten zugute halten, dass sie was tun wollen, anstelle immer nerdigere Ausweichstrategien zu suchen. Auch wenn sie bzw. leider zu viele ihrer Figuren sich dabei wiederum unglaublich blöd anstellen.

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ich bin mir ziemlich sicher, daß ein "traditionelles" Navi nur Zeitangaben von Satelliten empfängt und nichts sendet.
Mit einem CarIn von Phillips und wohl auch mit einem Garmin von heute sollte niemand etwas von Ihnen hören.

Navisoftware auf Äpfeln und Androiden benutzt die Position der Sendemasten und spricht wohl zurück.
Darf ich noch eine Buchempfehlung dazu geben: In der Reihe evil genius gibt es sehr interessante Bastelanleitungen und Quellen für Abhör-, Spionage- und Schutztechnik.

Jürgen Dollase in der FAZ bekommt Kritik. Seine Kolumne Esspapier stellt Bücher vor. Tip: Hausgemacht.

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Dollases "Hausgemacht" hat diemals, aber nur diesmal, eine Besonderheit. Er benutzt hier nicht sein Lieblingswort: "Textur". Kein Wunder, geht es ja diesmal nicht um Fleisch oder Gemüse sondern um papierne Seiten, vulgo: ein Buch.
Aber eigentlich, moment doch mal... Papier? Text? = Textur?! Hab ich - oder er - da was durchgehen lassen?
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Entschuldigen Sie die Ungenauigkeit, bitte. Hausgemacht von Gilles und Laurence Laurendon et. al. ist ein sehr lesenswertes, anregendes Buch, das auch vom Thema in dieses Blog paßt. Meine Buchhandlung hatte es bis zum Nachmittag besorgt. Auch von einem anderen Dollase-Tip bin ich begeistert: Ricette di Osterie d'Italia: Die besten Rezepte aus Italiens Regionen (SlowFood) Da ist ein Italienkochbuch, wie erträumt. Don-Leser könnten anfangs schwer enttäuscht sein, da es k e i n e Bilder gibt.
Aber die stellen sich im Kopf von selbst ein.
Dollases Restaurantkritiken mögen naja, eben.. aber Esspapier zu lesen, möchte ich gerne empfehlen.

Und zum Topic; der Economist hat online einen Artikel betreffend: America's surveillance state
Schönen guten Abend

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@Melursus.
Hmmmm, TomTom's senden haben ein GSM-Modul zum Senden von Standortdaten…
Das wird dann für die dynamische Routenplanung eingesetzt.
BigData.

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@melursus: wenn ich an einer indonesischen Mall vorbeilaufe bekomme ich werbe-sms von Geschäften dort obwohl ich in Android 'GPS services' deaktiviert habe. Möglich ist also vieles.

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das ist unschön, lieber Flederhund, widerspricht abe nicht meiner Aussage. Auch wenn Sie Ortungsdienste abschalten, spricht Ihr Telephon mit den Sendemasten und diese Positionsaussagen können die Geschäfte auch scannen.
Der schlechte Witz bei den somalischen Piraten war für mich, daß diese Piraten den PositionundLadungsAnzeigeFunk der Schiffe benutzenen konnten um sie auf hoher SDee zu finden. Und wenige haben es in diesen Gewässern einfach abgeschaltet.

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@booster
so gut kenne ich mich nicht aus. Ich habe ein Phillips von 1998, das ist sicher sauber.
Wir müßten doch herausbekommen, wie man erkennen kann, welche Navis diese Zusatzdienste nutzen oder unterstützen. Dazu bräuchte es doch neben dem Empfänger einen Sender mit der Leistung eines Telephonsenders.
Für Staumeldungen und die Messung der Verkehrsdichte wäre man nicht auf Navis angewiesen. Die mitgeführten Mobiltelephone sollten genug daten liefern um den Bewegungsfluß zu zeigen.

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@Melursus, die Positionsangabe von Schiffen ist damit aber nicht wirklich vergleichbar. Dabei geht es u.a. auch um Sicherheitsaspekte (z.B. Navigation in schwierigeren Gewässern) und Identifikation - man würde wohl auch kaum den Transponder von Flugzeugen als eine übertriebene Überwachung ansehen.

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flederhund, schalten sie mal Bluetooth auch noch aus. Dann sollte Ruhe sein.

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Sehr unschön die ganze Entwicklung, allerdings nicht überraschend und aus Sicht der Bösen folgerichtig.

Der vernünftige Mensch versucht sich als solcher zu verhalten und sich die gängigen Placebos zu verabreichen: nicht zu Fratzbuch, Handy aus, Werbeblocker an und dergleichen. Alles Dinge, die die Vernunft sowieso gebietet, NervSackAgency hin oder her.

Mein Problem mit den Donschen Einlassungen ist hauptsächlich, um das Wirken der dunklen Mächte auf sich selbst zu beziehen, muss jeder dahergelaufene Dorftrottel (wie ich einer bin) voraussetzen, dass es für die Bösen interessant ist, auf welchen Dorfstraßen er sich herumtreibt usw. Ist das nicht wumpe?

Welchen Sci-Fi-Film muss ich ansehen, der mir die Zukunft erklärt (Folge 1 etwa bis 2020)?

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nunja solange man 9-5 schön robotten geht is alles tutti, aber fangen se mal an sich im schlosspark an bäume zu ketten. schon ham se ne akte iwo ...

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Mir wäre lieb, dass dann meine Akte bitte vom Verfassungsschutz Thüringen betreut wird.

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Äh, hat da gerade ein Dorftrottel gesagt, "wer (auf seiner Dorfstrasse) nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu befürchten"?

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@sylter
Nein, Sie Kleinstadtganove.
Ich und die meisten anderen Dorfkinder würden uns zurückgesetzt fühlen, wenn sich kein verrückter Datensammler für uns interessiert. Deshalb erwarten wir, dass jeder etwas von uns will, auch wenn wir gar nichts zu bieten haben.

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solange man schön robotten geht UND das maul hält. Drittes Thema des Tages dürfte die Anhörung von Herrn Mollath sein.
Ich habe mir eben die Ex angesehen. Petra-Maskeauf De. Wer hat noch Lust, sich zu gruseln?
Herr Danisch könnte über den jetzigen Job von Frau Mollath-Maske wahrscheinlich zwei stunden ranten.

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tjor, dass sie von alten "seelenverbindungen" ab und an (also quasi genau jetzt ;) ) aus dem gleichgewicht gebracht wird kann ich mir schon ein wenig ausmalen hahaha

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da sich hier ja nu einige tintenkleckser und solche die sich explizit nicht dafür halten herumschwirren,

könnens mir erklären warum medienübergreifend ausschließlich auf dem aspekt des angeblichen "justizirrtums" herumgeritten wird ? die liste der betroffenen hypo kunden ist doch weitgehend bekannt, aber es wird nichtmal erwähnt, dass es sich bei den geldbesitzern um illustre mitglieder des bayrischen geldadels handelt.

hat das rechtliche gründe ? (eine direkte verschwörung ließe sich atm wohl wirklich nicht beweisen), ist das ein knallbonbon, welches man sich noch für ein späteres aufkochen der brühe aufheben will? erleuchtet mich.

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@rollproll: Eher letzteres, würde ich vermuten, und dann ist da ja noch die Möglichkeit, diese Info als Druckmittel gegenüber Betroffenen zu instrumentalisieren. Nach dem Motto, "wir mussten mit Erschütterung zur Kenntnis nehmen, dass es da ein sehr freizügiges Video von Ihnen gibt, und nein, das soll natürlich nicht Gegenstand der Berichterstattung werden, aber vielleicht möchten Sie ja doch die nette Homestory mit unserem Reporter XY machen, für die Sie sich bisher nicht so recht erwärmen konnten." Viele Sachen, die in sogenannten Giftschränken lagern, beziehen ihre Wirksamkeit mehr daraus, dass sie nicht ohne Not der Öffentlichkeit verabreicht werden.

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gut, harre ich der dinge die da kommen, halte mein popcorn warm und die landtagswahl is ja auch noch a weng hin. ;)

wahlkampftaktisch dürfte es auch da sinnvoller sein, den spannungsbogen noch etwas aufrecht zu erhalten.

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ich bin ein kleines L(w)icht und leider ganz ohne Schwarzgeld. Ein wenig Verständnis bringe ich für Hoeness und gerne Diehl aber auf: Die Schweizer Zinsen waren in den letzten dreißig Jahren wohl weniger Motivation, Geld dort anzulegen. Vermeintliche Sicherheit vor Enteignung dürfte das Motiv gewesen sein.
Dann fällt mir noch die Gestaltungsfreiheit im Erbfall und bei Schenkungen ein. Und bestimmt auch der sachlich, nüchterne Umgang der Schweizer. Der Don hat in früheren Beiträgen hier oder SdG über Fahrten in die Schweiz berichtet. Auch mit Aktenkoffer auf dem Beifahrersitz

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So so, die Kanadier also auch. Wer war da doch gleich nochmals an UKUSA* und später auch an Echelon beteiligt? Ach, richtig: Großbritannien, Kanada, Australien und Neuseeland. Go figure.

* als tertiäre, losere Mitglieder kamen später übrigens Deutschland, Norwegen, Südkorea und die Türkei dazu

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Falls jemand übrigens vor seinem Haus eine Gestalt in einer grellen Sicherheitsweste gesehen hat, die sehr beschäftigt war, könnte es sich um einen Mitarbeiter des australischen Auslandsnachrichtendienst ASIS gehandelt haben. ;-)

The not so undercover spies: Australian spooks ordered to wear high visibility vests while at work under country's strict health and safety laws

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Das ist wohl eher ein Trick um bei "Betriebsunfällen" aus der Haftung raus zu kommen. So nach dem Motto: "Der Mitarbeiter hat sich nicht an die Regularien gehalten". So ähnlich wie die Vorschriften der Berufsgenossenschaft.

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Nee, glaube ich weniger, die anderen australischen Geheimdienste sind schließlich davon ausgenommen:

Two other spy groups – the Australian Security Intelligence Organisation and its Australian Defence Force counterpart – are exempted from the rule of wearing safety vests.

Learning of the problem that exists for the Secret Intelligence Service spies, the government is now taking steps to make life a little easier for its agents.

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... den Hinweis auf Ghostery kann man heutzutage nicht oft genug bringen. Trotzdem bin ich mittlerweile auf DoNotTrackMe umgestiegen. Falls es den einen oder anderen interessiert, hier die kleinen aber feinen Unterschiede:
https://www.abine.com/donottrackme/faq/#q29

Ansonsten ist natürlich die Verwendung eines VPNs Pflicht...
cheers

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…und die anonymisierte Suche via DuckDuckGo oder startpage

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Danke 560 SEL
Diese Spiegelung des Rossins in der A. Herrhausen-Gedenklimousine war das Salz in der Suppe.
Die gute alte Zeit der Rasterfahndung ist vorbei, nicht wahr?

V***fun und die anderen wissen genau, wie faul und vergeßlich wir sind, das ist die Basis ihres Erfolgs: ohne Personalausweisvorlage kein Mobil- Vertrag, hieß es mal in einer Wilmersdorfer E-Markt Filiale.

Und: für die kaugummiautomaten gibt es irgendwo eine Galerie (rr-news?)

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Zu den Kaugummiautomaten geht es da entlang.

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Falsche Daten
erstklassige falsche Daten!! Auf die falsche Fährte bin ich neidisch. Kicher! Darf ich sie mir mal leihen?

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@crispinus: der 560 SEL war eine der letzten großen Luxuslimousinen, die ohne, oder jedenfalls fast ohne, Elektronik (nicht: Elektrik!) auskamen. Daher die im Vergleich zu den in heutigen Automobilen verbauten Geräten verblüffende Lebensdauer von so Instrumenten wie Tacho, KM-Zähler, Radio, Klimaanlage. Wo bei einem aktuellen Mercedes/BMW/Audi trotz kurzer wartungsintervalle und regelmäßiger Werkstattbesuche schon nach 5-6 Jahren Basisgeräte etwa wegen Pixelfehlern anfangen, Ausfälle zu zeigen, hat dieses 25 Jahre alte Schlachtschiff keine Probleme, ein wenig Wartung/Pflege vorausgesetzt.

Und elektronisch überwacht anhand der Bordgeräte wird darin ohnehin keiner - sollte dort noch einBordtelefon verbaut sein, fehlt da mangels C-Netz mittlerweile die Infrastruktur.

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@grüne melone

ich sah die Limousine nur als sehr geschickt vom Illustrator genutztes historisches Zitat.

Als die Witwe des Mitreisenden ihn anrufen wollte und kein kontakt zu seinem C-Netz herstellbar war, ahnte sie Schlimmstes.

So entsinne ich Blackbox BRD, einen möglicherweise dauerhaften Dokumentarfilm.

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Hätten Sie es bloss nicht geschrieben.

Ich weiss es ist geschmackslos und ich komme dafür in die Hölle, aber ich kriegs grad nicht mehr aus dem Kopf: "Ba ba ba ba, Baby, Don't Forget My Number..."

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Schaun´s, Frau Merk,
auch in anderen Bundesländern baut man schicke Dienstwagen:
http://libertad.de/blogs/9/290
Hören Sie nicht auf Crispinus, lesen Sie gbh, 15:18 Uhr!
http://www.youtube.com/watch?v=H7PeCbbBSWw

Für Zuschauer unter 21 Jahren nicht geeignet:
http://www.youtube.com/watch?v=336jV80NZyk

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Typischer Apotheker- und Dresdner-Bank-Wagen nach meiner Erinnerung. Steht seit Jahren vor der Baywa in einem Kaff.

Was hier ist, kann sich jeder leihen!

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@ sylter: man kann der frau merk nur ein gutes deo wünschen, damit ihr wenigstens DIE peinlichkeit erspart blieb ;)

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Ein Cyborg schwitzt nicht.

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Stimmt.
Höchstens semi-humanoid! Sowohl auf Sympathikus als auch auf Parasympathikus wurde hier bei der Replikation verzichtet.

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mhh vlt sollte man doch regelmäßige voight-kampff tests für alle staatsdiener verpflichtend machen ...

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Danke für den FAZ Artikel zum Thema. Ich war diesmal erst der 5te liker.
Auf der Onlineshop Seite des VDG Verbandes Olerum ist der Button fürs Fratzenbuch so eingestellt, daß der geneigte Kunde erst beim zweiten Klick liked. Dafür kann Fratzenbuch nicht den gesamten traffic sehen. Auf soziale Netzwerke ganz verzichten will man heute nicht.
Schönen Abend

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seid fast zwei jahren schon wollten wir mal schreiben, dass wir mit kamera und stift eine rad- oder biketour 2x diagonal durch deutschland machen wollten.
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von südwest nach nordost und umgekehrt, also von nordwest nach südost. und zwar so, dass man keine einzige kamera passierte. also mit vorsicht und vorsichtiger voraussicht. und ob's noch möglich wäre. und dann das ergebnis nebst karte/route online stellen.
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und dann haben wir es doch gelassen. wäre ja schade, wenn nun extra auch noch die letzte bislang kamerafreie nebenbrücke über die mosel oder saale dann garantiert und extra frech auch noch zugepflastert würde: "hat der sich aber so gedacht!"
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evtl. ausnahmsweise noch ein paar links "aus der katogorie was womöglich auch manche alten eltern so mitkriegten, wenn auch mit sicherer zeitverzögerung - und dann in familie den sohn danach fragten, aber selber nicht online gingen deswegen" - und es werden ein paar mehr links werden, wir bitten um nachsicht und auch für die übliche gedankliche kurzschrift.
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neulich sein "blow-up", sein bild mit hut im spiegel, war uns ein "glückskleeblatt plus", denn es gab es vier plus 1x - einmal in da's kopf, 1x im spiegel, 1x in der kamera, einmal auf dem bildschirm und 1x im kopf des betrachters.
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wir fühlten uns an dieses blow-up erinnert, von nordwest nach südost fotograpfiert: http://tinyurl.com/ps73mzp des im bau befindliche werksgelände von thyssenkrupp in alabama, welches tk nicht fertig bekommt, wie hier steht: http://tinyurl.com/qh8fcg2 - und steht don-a's details kaum nach, oder? (ran-zoomen lohnt auch hier)
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dabei wirkt die sache im grunde wie mit deutscher gründlichkeit ausgedacht: in brasilien im weltmarkt ausserhalb von dollar und euro mehrheitsgesellschafter - und der örtliche brasilianische eisenerzlieferant auch als gesellschafter mit im boot. dazu vermeindlich beste kontakte zur regierung.
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http://tinyurl.com/o7hhznm 5 Milliarden verlust alleine in 2012, nicht schlecht. und zwar nicht an maroden altbauten, wie man meinen sollte - sondern beim versuch auf der grünen wiese mit gründlichkeit neubauten hochzuziehen. (1)
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und in brasilien machen wir das eisen, verschiffen es billig nach nordamerika - transport kostet nichts - und machen dort im dollarraum im walzwerk die wertsteigernden schritte, die es zu "made in usa" - "ready for the us-car-industry" machen.
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man sehe evtl. bei google earth nach: beide produktionsstätten liegen, vermutlich strategisch richtig gewählt, einiges ihre - durch dämme vor den meeren geschützen - flussmündungen hinauf - so dass an den kaimauern süsswasser wäre, kein aggresives salz usw., usf..
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in südamerika (siehe "tk csa" direkt südlich von itaguai) hat es rio in der nähe, also auch schulen und fachhochschulen die in der folge ein qualifiziertes arbeitskräfteangebot vermutlich bereit hielten. und auch das werk direkt östlich von calvert alabama am highway 43 vom standort her sicherlich eine erstklassige wahl, vermutlich eher nicht besonders sozialismus- oder revolutionsverdächtig die gegend, und, wie gesagt , ebenfalls (google earth) erstklassige verkehrsanbindungen, usw..
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1 - falls vw in der ukraine oder einem ähnlichen staat, vom format vermutlich weit unterhalb der usa, beim versuch eine golf-fabrikation aufzuziehen - und ein walzwerk zu bauen ist für tk bislang eigentlich das kerngeschäft gewesen, nichts anderes vermutlich, als für vw eine golf- oder passat-produktion - so scheitern würde, wie thyssenkrupp hier in beiden amerikas, dann fände das bei uns evtl. mehr beachtung?
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möglicherweise gab es aber auch tüchtige leute in weltweiten geheimdiensten, denen blieb das alles nicht unbeobachtet, und nicht jeder fände womöglich ein thyssenkrupp-werk überall und ganz neu, und evtl. auf jahrzehnte sehr konkurrenzfähig, nur vollkommen angenehm und für die eigene nation gut erträglich.
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und der wdr berichtete in einem sehenswerten bericht auch. teils wohl auch über idiotie in essen, nrw. http://www.wdr.de/tv/diestory/sendungsbeitraege/2013/0610/thyssen.jsp
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wie gesagt, insgesamt ast 12 milliarden dollar hat thyssenkrupp an kapital und eigenkapital verloren in den beiden amerikas letzten jahren- und soll jetzt weit unter wert verkaufen - und ist bei uns kaum thema. ok, der bundespräsident war vor ca. 3 wochen beim brasilianischen staatspräsidenten, evtl. auch als letzter versuch einer rettung mit.
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und da wunderte man sich, wenn sich immer mehr kenntnisreiche leute vom nachwuchs eher privatisierten - in den verhältnissen keine karriere wollten? so sprachlos und unterdrückt?
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ach ja gastgeber, da wäre evtl. noch ein westviertelbezug: der gestresse manager wollte sich an den wochenenden womöglich auch noch so angenehm wie zu hause oder in graubünden verwöhnen lassen, kaum zwei autostunden von itaguai entfernt: sogar das restaurant hat einen fußboden. http://en.wikipedia.org/wiki/Pal%C3%A1cio_Quitandinha
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also wir täten auch ohne arbeit direkt ins hotel gehen. evtl..
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wie gesagt, kein thema sonst.

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