Ackermann mon amour

Ach je, jetzt geht auch der zweite grosse Immobilienfond der Deutschen Bank Richtung Krise. Um Bankchef Ackermann wird es noch ein Stück dunkler. Vermutlich wartet man nur noch bis zur Weihnachtszeit, wenn die Aufgeregtheit im Feiertagstrubel untergeht, um ihn mit dem goldenen Handschlag zu verabschieden - und, eingedenk des Mannesmann-Prozesses, diesen Handschlag shareholderfreundlich zu gestalten. Natürlich hat Ackermann diverse Fehler gemacht, aber letztlich wird er wegen seiner harten Haltung bei der Schliessung des Grundinvest-Fonds gegangen. Da war er ehrlich, da hat er sich gegen die Lügen des Finanzplatzes gestellt, da hat er den Anlegern gezeigt, wo in der Globalisierung der Hammer hängt: An der Stelle, wo er sie immer, jederzeit erwischen kann.

Denn im Kern leiden die Immobilienfonds im Stil von Grundinvest in Deutschland an einem Kontruktionsfehler: Es sind langfristige Anlagen mit kurzfristigen Investments. Jeder kann nach Belieben rein oder raus. Die Banken haben dieses Problem dadurch behoben, dass sie mit Zuzahlungen die Illusion schufen, alles sei und bliebe langfristig sicher, die Fonds würden ihr Geld bringen und die Papiere seien der sichere Hafen im Geschnattersturm der Weltwirtschaft. Weshalb solche Papiere vor allem von Leuten gekauft wurden, die in ihrem Depot ein paar Assets ohne Risiko liegen haben wollten, neben all den Heuschreckenpapieren und den fast wertlosen Resten der New Economy. Der Immofond ist da der Fels in der Brandung, der Garant für das gute Gefühl, wenn die Jahresaufstellung kommt.

Aber genau das kann man in einer Welt vergessen, in der Investmentbanken, Hedgefonds und andere Profitmaximierer den Ton angeben. Rekordgewinne gehören ebenso zum guten Ton wie harte Schnitte und schnelle Kurswechsel - die Deutsche Bank hat das in den letzten Jahren vorgemacht. Immo-Fonds mit ihren Büroparks und Gewerbecentern dagegen leben nun mal davon, dass Unternehmen langfristige Standortentscheidungen treffen und auf nachhaltige Personalstrategien setzen. Man kann nicht 20% Rendite durch Personalabbau und gleichzeitig Wertstabilität durch entsprechend leere Gewerbeimmobilien bekommen. Auf diesen unüberwindlichen Gegensatz, auf diese Wahrheit hat Ackermann letztlich hingewiesen.



Natürlich wird jetzt gejammert, dass das alles nur inszeniert war, um die Verluste bei den Anlegern zu belassen und selbst mit dem Verkauf der Gebäude und einem von der Deutschen Bank betreuten Börsengang des Käufers grosse Gewinne einzustreichen. Auch hier ist Ackermann nur konsequent: Wenn Immobilien durch die Bocksprünge der ständig neue Strategien entwickelnden Wirtschaft keine sicheren Mieter haben, dann muss man diese Immobilien auch der Logik der Märkte unterwerfen. Es ist nicht weniger als sinnvoll, es ist nicht weniger als gerecht, gerade gegenüber Anlegern, die jenseits ihrer eigenen Vollkaskomentalität durch Fonds bei jeder Entlassungsrunde mit Kurssprüngen belohnt werden und selbst jeden Vorteil nutzen, den sie in dieser "Geiz-ist-geil"-Epoche zusammenraffen können.

Es wäre an der Stelle eigentlich angebracht, Ackermann zu danken für seine offene, ehrliche Haltung. Ackermann hat uns die Augen für die Realität und die Zusammenhänge geöffnet. Jetzt könnten wir das in dieser Gesellschaft zum Anlass nehmen und nachdenken, welche Ziele wirtschaftlich überhaupt vernünftig sind, was erreichbar ist und welche Turbulenzen man durch nachhaltige Planung, kluge Strategien und durch kurzfristige Aktionen wie dem Verbot von Beratungsunternehmen über 40 Mitarbeiteren, internationalen Law Firms und Neocon-Lobbies, sowie der Unterstrafestellung der Förderung von Ungezieferfonds erreichen könnte. Wir müssen uns entscheiden, was wir wollen, zurück zum rheinischen Kapitalismus und seinen sicheren Anlagen oder voran in den internationalen Terror der Ökonomie ohne Verantwortung.

Natürlich jammern die Neoliberalen, das ginge doch gar nicht, die Globalisierung schreite unaufhaltsam voran. Aktuell bekommen sie aber mit Volkswagen und dem Einstig von Porsche ein Beispiel geliefert, das als vorbildliches Verhalten der alten Deutschland AG gelten kann - es hat beiden Partnern, den Beschäftigten und somit uns allen genutzt. Damals ging noch ein Aufschrei durch die Gazetten von FTD bis SPON, so könne man das nicht machen. Ackermann liefert das ab, was die logische Konsequenz dieser Forderungen ist - und wird dafür von den Deppen der Medien ebenfalls abgestraft. Deshalb, falls es doch noch diese nötige Debatte um das Verhalten der Witschaft in diesem Land gibt, sollten wir auch gleich noch eine andere Forderung festhalten: Abschaffung der korrupten Wirtschaftsjohurnaille. Eventuell kan man für diese Leute ja eine Zeche im Ruhrgebiet wieder eröffnen.

Donnerstag, 22. Dezember 2005, 11:09, von donalphons | |comment

 
St. Ackermann's Zäpfchenkur
Es gibt vieles für dass wir dem Ackermann dankbar sein können:

Dfür, dass die DBank Bundespapiere kauft und vertickt. Dafür das sie uns immer noch in ihre Filialen lässt. Dafür das sie Trendsetter bei den offenen Immofonds ist.

Denn diese Entwicklung war und ist so absehbar wie der Sonnenaufgang: überteuerte Büroimmos sind in Zeiten der Kostensenkung halt keine tolle Investition. Auf diesen Satz verkürzt, könnte diese Weisheit selbst einem Investmentberater eingängig sein. Da Die Versicherungen, besonders die LVs und die Banken, seit Jahren in diesem bereich ein Spiel zum beiderseitigen Vorteil spielen (ja, es gibt hier auch einen Verlierer) muss diese Blase mal platzen. Die DBank ist hier nur Vorreiter. Wie damals, als man die lästigen Privatkunden in die DtBank24 abschob, und am liebsten ganz abgestossen hätte.

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Als Kleinaktionär und Fondsanleger jammern, wenn einem 0,2% Rendite entgehen, aber sich wundern, wenn der eigene Arbeitsplatz plötzlich nach Indien verlagert wird - oder das eigene Unternehmen Büroflächen freimacht.

Ein passender Kommentar in der TAZ:

Die neoliberale Falle

http://www.taz.de/pt/2005/12/20/a0201.nf/text

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Gut, für die TAZ ist das natürlich ein innerer Zentralkommiteebeschluss. Andererseits ist die Fixierung auf die Top30 des DAX auch nicht "die" deutsche Wirtschaft. Übersieht man mitunter.

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Ganz so unabhängig ist auch die "Wirtschaft" nicht von den börsennotierten Grossunternehmen des DAX oder MDAX. Denn mit den Arbeitsplätzen verschwindet auch die Arbeit für Zulieferer, für Dienstleister (von IT bis Putzfrau) usw.

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Nicht ganz, nein. Aber die Art, wie sich gerade die Publikumsmedien auf die DAX-Werte und natürlich auch ihre Spin Doctors und Büchsenspanner einlassen, ist völlig an der Realität vorbei.

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Ein innerer Parteitag für mich ist das hier http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,1822816,00.html.

Während hierzulande der Blick nur auf einen immer aufgeheizteren Turbokapitalismus fällt und es keine denkbaren Alternativen zum Neoliberalismus mehr geben soll, gewinnt hier jemand mit der Forderung nach einer Verstaatlichung der Rohstoffindustrien und der Freigabe des Cocaanbaus die Präsidentschaftswahlen.

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Die Johurnaille sollte lieber in einem alten Salzstock endgelagert werden, da das Ruhrgebiet schon genug verseucht und z.B. Verklappen nicht allzu umweltfreundlich ist.

Das in der Öffentlichkeit offenbar vorhandene Bewußtsein (oder ist das auch nur eine erfolgreiche Suggestion der Medien?), man könnte sich hierzulande nicht gegen neoliberale Flurschäden stemmen, da ja die Globalisierung per Naturgesetz unerbittlich voranschreitet, macht mir am meisten Angst. Ich fürchte, wir werden es alle noch mitbekommen, wie sich eine breite Bevölkerungsmehrheit nach U.S.-"Vorbild" noch so einige Zumutungen gefallen läßt.

(Und wer hätte es für möglich gehalten, daß wir jemals dem rheinischen Kapitalismus Erhardscher/Blümscher Prägung fast wehmütig hinterhersehen?)

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Die Wacht am Rhein
Die Flucht in den warmen Gelsenkirchner Barock des Rheinischen Kapitalismus ist ein schöner deutscher Instinkt - sich wohlfühlen, rückwärts, Marsch. Wir Deutsche suchen keine langfristig tragfähigen Lösungen - wir rufen nach Blüm.

Und wir vergessen dabei gerne, dass die damals handelnden Personen uns die Probleme bescherten, die uns heute zu haltlos dummen, aber ebenso kurzfristigen Handlungen treiben.

Dumme Stichworte (nur Beispiele zu einem Thema) von damals: "Kinder kriegen die Leute immer" und "Die Rente ist sicher" .

Aber damals waren die Probleme von heute noch so 10-40 Jahre in der Zukunft. Und dahin würde der Deutsche gerne wieder zurück. In seinen wohligen Gelsenkirchner Barock. Vor mir die Sintflut. Aber heute, heute geht es mir wohl.

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Deswegen auch das Wörtchen "fast". Daß es heute nicht mehr so geht wie früher und entscheidende Probleme verschlafen wurden, stellt wohl keiner in Abrede, der einigermaßen bei Trost ist.

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[Nachtrag: Ludwig E. hatte es bekanntlich noch mit einer Boom-Wirtschaft zu tun, und der "Bonsai-Bebel" (D. Hildebrandt) konnte schon seinerzeit nicht mehr ungestraft von den sicheren Renten lügen.]

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War auch nicht konkret auf deinen Beitrag bezogen - nur stelle ich fest, dass allgemein die Tendenz besteht, sich den ach so guten, ach so sozialen "Rheinischen Kapitalismus" zurückzuwünschen.

Der Düsseldorfer Industrieclub alter Prägung (eine Generation zurück), komplett mit Schmerbauch, Zigarre und Cognacglas, in trauter Zweisamkeit mit willfähriger Politik und ihren kurz angeleinten Landesbanken als Modell moderner Errettung. Kein Malocher fällt mehr runter - Mir die Villa am Rhein, Euch die Zweiraumwohnung mit Kohlefeuerung. So war damals das Modell sozialen Miteinanders.

Ach ja: es funktionierte auch nur, weil die Frauen zu Hause bei Kind und Herd blieben. Das nur nebenbei, ohne Wertung.

Man verzeihe mir die Verwirrung.

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Nachtrag:

Käme ich aus vermögender Familie, mit hohem sozialen Status in meiner Gemeinde, den besten, verwandtschaftlich ererbten Kontaktstrukturen, dann wäre für mich der "Rheinische Kapitalismus" das beste aller denkbaren Modelle.

Sein hintergründiges Motto lautet nämlich: "Ich hab Meins. Ihr dürft Eures nicht kriegen. Weil das schadet nur."

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Wenn Du so willst, ein rheinischer Kapitalismus 2.0. Der Einstieg von Porsche bei VW war so ein Fall. Geschadet hat es Porsche trotz dem Gemaule nicht. Und wie das Gegenteil aussieht, sieht msan beim Berliner Verlag: Für 180 Millionen kaufen und der früher schuldenfreien Firma gleich wieder 90 Millionen Schulden draufhauen, mit dem Befehl, das gleich mal zu zahlen. Das ist nun wirklich das Gegenteil von rheinischem Kapitalismus.

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Die Legende vom sanften Kapitalismus
Ach bitte. Rheinscher Kapitalismus 2.0 = die Bonzen und die Korruptis aus der Politik sollen es unter sich ausklüngeln, Hauptsache - heute - bleibt der Status Quo erhalten.

Bis es dann irgendwann gar nicht mehr zu halten geht.

Aber bis dahin lässt es sich bequem im Gelsenkirchner Barock 2.0 (= Trust Us, trust the High Command) einrichten.

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Ein zweites Biedermeier
Die Zeit von 1815 - 48, also das Biedermeier, wurde in der unmittelbar darauf folgenden Epoche, der Zeit der deutschen Einigungskriege 1849-71 "die gute alte Zeit" genannt, weil sie so friedlich war (1830-33er Revolution ausgeblendet) und sich durch romantische Dichtung, eine bis dato unbekannte bürgerliche Kaffeehauskultur, kunstvolle Möbel und einen behäbigen Lebensstil auszeichnete. Dass das zugleich eine Zeit der Zensur, der Bigotterie, der Feigheit und des Hungers war, die die größten Geister des damaligen Deutschlands ins Exil jagte, davon wollte niemand etwas wissen. 50er Retro-Feeling findet auch nur schick, wer verbotene außereheliche Sexualität (mit Gastwirten als Blockwarte, die unverheiratete Paare nicht einmieten, und Mietverträgen für Studentenzimmer, die Übernachtungsgäste oder "Damen" bzw. "Herrenbesuch" verbieten), den Rohrstock in der Schule und Kommunistenjagden nicht erlebt hat.

Und so sehr ich es für sinnvoll halte, die Errungenschaften des Sozialstaats der 70er und 80er wo noch möglich zu verteidigen und dem Turbokapitalismus entgegenzutreten, mit dem Radikalenerlass, dem exzessiven Gebrauch des Paragraphen 129a), der Gewissensprüfung, den "Geh doch nach drüben"-Sprüchen und Lehrern mit NSDAP-Vergangenheit verbinde ich keine romantischen Erinnerungen, mit meinen ersten Lieben und der aus Hippie-Punk-und frühestem Ravertum gemischten Subkultur sehr wohl.

Richtig Nostalgie geht anders, nämlich nach Hanns Dieter Hüsch:
In Wirklichkeit sehnt sich die Welt nicht nur nach Strumpfband und Zwicker, in Wirklichkeit sehnt sich die Welt noch viel zurücker.
Wenn wir nämlich in Physik und Chemie schön fleißig und nicht dumm sind, wär´s möglich, dass bald schon wir im Paläozoikum sind. Ach wär das schön, das wäre sie, die absolute Nostalgie!

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Neulich, auf Zeche Paul, Sohle 7
*presslufthammer* "Du, mit der Hacke haut man keine Kohle aus dem Flöz, da nimmt man Schlegel und Eisen! Die Hacke ist zum Zerkleinern freigehauner Brocken. Wo hast´n Du gelernt?" "Ich war bei der Wirtschaftswoche!" "Das war´n doch die, die über die Weltmarktpreise peruanischer Kohle gejubelt haben. Dann sollst Du auch zu peruanischen Bedingungen arbeiten. Ich setz´Deine Schicht auf 12 Stunden rauf, Essensrationen sind halbiert.-" *schildvortrieb*

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Wieso haben wir eigentlich hier keine Quecksilbergruben oder zumindest Bleiminen ?

Kann der Bundesgerd mal bei seinem Chef anfragen, ob man da was im Wege des Outsourcings hinkriegen kann ?

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schwätzerei in der db
also breuer mag die eitle rumschwätzerei einfach nicht lassen.
er hört sich wohl wirklich gerne im interview und scheint den
porzellanladen/ das glashaus nicht zu bemerken, in dem er sich befindet.

schon die kirch- info ging justiziabel nur knapp daneben und
jetzt die nächste eigendemontage. weiter so, deutsche bank.

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Ich wär zu gern dabei...
... in der PR-Abteilung der deutschen Bank, dort, wo sich PR-ler mit Consultants und anderen die Köpfe zerbrechen, wie das knittrig gewordene Imagekleid glattzubügeln wäre.

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@lebemann: Wie wär´s denn mit Kap Deschnew? Semipalatinsk?
Schapkai-Grischkowsk?
Arschderwelsk?
Hundindenschneegeschisnogorsk?

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@don: Apropos Bundesgerd, hat sich das Zitat da rechts mit der demokratischen Kultur eigentlich nicht mittlerweile erledigt, oder ist das auch nur wieder eine Medienkampagne? Gar nicht so bissig gemeint, wie es klingt, aber ich habe nach meinem Informationsstand aktuell erhebliche Probleme mit der demokratischen Kultur von Herrn S. "Kurzum: Der extrem intimen Freundschaft zwischen dem Demokraten Schröder und dem Nichtdemokraten Putin wird in vielen Ländern große symbolische Bedeutung zugemessen. Sie steht auch für den völligen Verfall jeglicher politischer Kultur in Deutschland."

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Politische Kultur?

Das was mir beim Überfliegen der Tageszeitungen in den letzten Tagen aufgefallen ist:

1. Der Bremerhavener Stadtkämmerer (Arbeitslosenquote in Bremerhaven 20%) posiert als Luxusurlauber im Emirates Palace in Abu Dhabi in einer Reportage von Kabel 1 (Sponsor für Hotelrechnung/Honorar unbekannt)

2. Die "Wirtschaftweise" Prof. Beatrice Weder di Mauro wird Aufsichtsrätin bei Roche (Jahressalär 200.000 Euro) und Roche betont, dass ausschlaggebend nicht nur die fachliche Befähigung war, sondern "auch die guten Kontakte in die deutsche Politik seien sicher von Vorteil." Roche berät Bundesregierzung?

3. Sigmar Gabriel war nach seiner Abwahl als Ministerpräsident für eine eigens gegründete Firma im Dienste von VW und den europäischen Automobilverband acea als Lobbyist in Brüssel tätig. Er war wohl als Landtagsabgeordneter nicht ausgelastet. Wundersamerweise steht dann im Koalitiosnvertrag zum Thema Schadstoffausstoss: "Sie wollten die Selbstverpflichtung des Automobilverbands Acea unterstützen".

4. So überraschend kam das mit Gasprom-Gerd nicht: Bereits im September wollen Moskauer Geschäftsleute laut Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung von Gazprom-Managern erfahren haben: "Der Schröder hat sich schon ein Plätzchen bei uns gesicher.

Wer Politik und Kultur in einem Satz unterbringt, hat entweder ein sonniges Gemüt oder hofft auf ein paar Förderbrosamen.

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... und Sonntags gehts dann wieder zur Saftschubse.

Da gibts doch sicher eine Aufwandsentschaedigung?

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Das Zitat, wie wir alle wissen, steht im Kontext der Bundestagswahl und beinhaltet einen Angriff auf gewisse Gossenmedien, die meinten, Politik machen zu wollen. Und mit der demokratischen Kultur hat er nicht sich selbst gemeint, sondern den Grossteil der Bürger, die den Scheiss nicht einfach nach Wunsch der Medien nachgebetet haben. Insofern ist daran nichts auszusetzen - wo er recht hat, hat er recht.

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all right man, all right - ausserdem kann man sich in seinem Alter auch ohne Spiegel rasieren - und (da beisst die Maus keinen Faden ab) das Kaesefondue in der Schweiz ist einfach unuebertroffen ....

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Der Branchenverband BVI meint die Anleger beruhigen zu können:
Die Anleger erkennen, daß einzelne Handlungen der Deutschen Bank keine Auswirkungen auf andere Fonds haben.
*räusper* Vermutlich schicken die anderen Banken gerade Dankesadressen an die Deutsche Bank.

@Strappato
Deine Bermerkung hat mich zu einem kleinen, nicht unbissigen Artikel zu Roches Medienarbeit angeregt.

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@ leerstand
Leerstand geschieht manchen Leuten ganz recht. Überteuerte Preise verlangen, zittern wenn die Bank den Hahn abdreht und am Ende dann froh sein, sollte sich ein Kulturverein aus dem Kosovo für die Fläche interessieren.

Vermieter die auf überhöhten Preisen sitzen bleiben, auch bei Ladenlokalen, haben nichts anderes als Leerstand verdient.

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