Es ist ganz einfach

Meir ist Jude. Kein Problem. Na klar, was sonst. Es gibt keinen Grund, sich dafür zu schämen. Und jetzt drehen wir das Spielchen mal um:

Der Juden-Meir.

Sage mir das Meir einer ins Gesicht, und erlebe er nonverbale Kommunikation in seine Arier-Fresse. Besonders, wenn der den "Juden-Meir" in einer bekanntermassen wenig politisch ausgewogenen Gosse aufgesammelt hat. Ok, vielleicht gibt es nicht direkt Mossad-Action für SSlers Enkel, aber wenn wir das Fass der Rassen schon aufmachen, dann eben Arier-Irgendwas. Auch nicht nett, oder? Würde sich jemand wundern, wenn er dafür im Blog eine Abmahnung kassieren würde? Selbst, wenn das Neger-Jude-Arier-Wasauchimmer der ein oder andere Freund im Scherz sagen dürfte? Und wer würde sich dann nicht damit rauszureden versuchen, es nicht "so" gemeint zu haben?

Klar. Es gibt keine Nazis, kein rassistisches Gedankengut, nie, auch die Nationalzeitung weist dergleichen weit von sich. Kennt man. Man vermeidet das, indem man, wenn man schon Terminologien von Rassen bemüht, auf der sicheren Seite hat. Es ist ok zu sagen, das XY die und jenigen Vorfahren hat. Mal ganz ehrlich, Neger und Jude ist immer noch Gold gegen landläufige Arier! Da hilft es dann auch nichts, wenn der Arier-Wasauchimmer so tut, als würde er afroamerikanische oder jiddische Kultur toll finden.

Ihr könnt bei dem Spiel nur verlieren. Gewinnen kann dabei ohnehin keiner. Insofern wäre ein wenig Einsicht und Zurückhaltung jetzt sehr wünschens- und empfehlenswert.

Montag, 30. Juli 2007, 21:06, von donalphons | |comment

 
Legt es gerade jemand darauf an, Dir die nächsten schönen Gemälde und Antiquitäten zu finanzieren?

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Ich hoffe nicht! Aber ein paar andere Mitgröler im Falle eines semiprominenten Hamburgers legen es wohl darauf an, sich demnächst in die Schlange der Kostenträger einzureihen. Und da ist es vielleicht nicht dumm, ein paar Hinweise zu geben.

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Schön gesehen.

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Der Vergleich hinkt ziemlich altersschwach.

Im vorliegenden Fall ist es eher so, als ob Roberto Zerquera vor Jahren mal gemurmelt hätte, er fände seinen Künstlernamen beknackt, und wenn er jetzt alle abmahnen würde, die noch "Blanco" schreiben.

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Das ist sehr leichtfertig dahergehumpelt lieber Kristof.
Während Herr Blanco den Mädchennamen seiner früh
verstorbenen Mutter zu seinem Künsternamen machte,
finden sich die ersten Hinweise auf N-K. als Spitzname
in irgendwelchen Akten.
Hier wäre denkbar, daß ein Betroffener/ Beteiligter in
Form einer Personenbeschreibung auf Herrn Schwensen
hinweisen wollte.
Einmal veraktet hat lange Bestand.
Der Name wurde allenfalls über Jahre stillschweigend
zur Kenntnis genommen. Das möchte Herr S. nun nicht
mehr und das hat die Öffentlichkeit wohl zu respektieren.

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Herrn S. war - nachdem er sich als im Establishment angekommen sah - sein langjähriger Nom de Guerre eher peinlich. Sein gutes Recht.

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Bauchschuss-Svenson
Kein gutes Recht.

Wer unter seinem Spitznamen - einvernehmlich - über viele Jahre hinweg und in einer ausgesprochen aktiven Rolle ein Spiel mit der Öffentlichkeit betreibt, sich überdies über jede Veröffentlichung zu freuen scheint: Der kann nicht einfach von heute auf morgen verlangen, dass das Gedächnis der Öffentlichkeit an ebendiesen Spitznamen ausgelöscht wird.

Es war über viele Jahre hinweg seine Entscheidung, sich als Halbprominenter bzw. "Kiezgröße" darzustellen. Immer unter seinem Spitznamen. Im Übrigen kann auch bestritten werden, dass - in seinem Fall - dieser quasi eingebürgerte Spitznahme in pejorativer Absicht verwendet wird. Er wird so genannt, weil: anders kennt man ihn nicht. Im Übrigen wäre an Stelle dieses Herren ausgesprochen vorsichtig, dahingehend, dass ein paar Geschichten aus der Zeit der "Vermögensverwaltung" bzw. der Call-Center-Zeit an die Öffentlichkeit gelangen.

Wie gesagt: Der Mann ist der Öffentlichkeit bislang nur in einer Form entgegengetreten. Dazu hat er beigetragen - ganz erheblich sogar. Abgesehen davon: Natürlich ist so ein Spitzname geschmacklos. Aber so ist das nun einmal auf dem Kiez. Da heißen die Leute z.B. auch "Albaner-Willi" oder "Jugo-Schorsch". Ein oller Heiermannlude hat nicht einmal einen Spitznamen. Aber die Zeiten haben sich geändert, und z.B. das Nutella-Syndikat hat schon lange nichts mehr zu melden. Tja, es gab wohl eine Zeit, da durften Leute wie Herr Schwensen auf dem Kiez mitbestimmen, was läuft. Wer mittun darf und wer nicht. Wer nicht nach der Pfeife der führenden Köpfe tanzte, durfte gehen oder wurde gegangen.

Es war einmal.

Aus etablierten Spitznamen von "Kiezgrößen" eine Abmahngoldgrube bauen? Echt lächerlich. Wie viele Romanautoren müssten dann wohl abgemahnt werden - bzw. deren Erben.

Sag mal Lebemann, in Sachen der sogenannten "Vermögensverwaltung" seitens des Herrn und Pleitiers XY hast Du doch auch ein paar Stories auf Lager, oder?

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