Ein Ende der Kostenloskultur

Eine Ergänzung zu den B2B-Regeln - bisher war das so: Wenn man mich zwecks Auftritten fragte, kam ich gerne, und die Fahrtkosten erwähnte ich nur, wenn es mehr als 100 Kilometer waren. Manchmal nicht mal das. Honorar war mir auch eher egal.

Aber es scheint, als könnten manche Veranstalter mit dieser Art Unterstützung nicht umgehen. Die meisten sind super, aber einer hat es jetzt geschafft, dass ich in Zukunft genau abrechnen werde: Erst kam die Einladung und die Zusage, die Reisekostenmit dem Auto zu tragen, dann kam ein erbärmliches, für mich ziemlich teures und nerviges Organisationschaos, und zum Schluss von mir die zugeschickte, wirklich massvolle Fahrtkostenabrechnung weit unterhalb der Bahnkosten - die jetzt ohne Begründung nur teilweise beglichen wurde, weil man wohl hinten auf die Rechnung im Kleingedruckten eine Maximalgrenze erwähnte. Und das nach einem Komplettversagen der Organisation. Normalerweise wäre ich nicht so wegen der paar Euro, aber diesmal und in Zukunft nicht.

So nicht mehr, Freunde der Blasmusik. Wer bestellt, zahlt. Wenn ich schon durch die Republik gurke und meine Zeit zur Verfügung stelle.

Dienstag, 9. Oktober 2007, 14:13, von donalphons |