: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :

Donnerstag, 14. Juni 2007

Das Beste draus machen

Angekommen bin ich eigentlich erst immer dann, wenn ich zum ersten Mal auf dem Wochenmarkt bin. Normalerweise kaufe ich auf Reisen so viel Proviant ein, dass ich daheim nicht in irgendwelche Supermärkte gehen muss. Ich habe jetzt gar nicht so viel gegen deren Angebot, aber ich hasse das Warten an der Kasse und die anonyme Abfertigung durch Leute, die ihren Beruf nicht mögen und aufgrund der Umstände auch gar nicht mögen können.

Es hat sich einiges getan seit vorletzter Woche, es gibt ab sofort wieder Pfifferlinge, sehr jungen Grana Padano und ausserdem frische Kirschmarmelade. Kurz, die sommerliche Fressperiode löst den Spargel und die Austernpilze ab. Nebenbei hat sich meine Lebenssituation auch noch erheblich geändert, die Umstände würden es erlauben, dass ich der Stadt den Rücken kehre und nur noch sporadisch käme. Ich könnte wieder nach München, nach Berlin, Zürich hat auch auf mich gewartet, und dann wären da auch noch ein paar Tätigkeiten mit Reisen inklusive Ablenkung, Vergessen und Trennung von all dem, was das hier bedeutet. Man würde mich nicht schnell vergessen, aber es gibt auch dem hiesigen Standard mehr angepasste Leute, die sich zur besseren Stütze der Gesellschaft eignen.



Andererseits sind über die Reise einige neue Einladungen zu Kongressen eingegangen, teilweise in Städten, die sehr unschön klingen und dann auch noch in einem Land, wo ich ganz sicher nie wieder hinreisen werde. Die Termine, denen ich nachkomme, bedeuten schon wieder genug Stress und Vorbereitung, und der Gedanke, die nächsten Monate mit konkreten Entscheidungen über meine weitere Verbringung und Umstellung auf neue Arbeitsstrukturen zu verbringen, ist angesichts des Wetters alles andere als erfreulich. Packen, Wohnung suchen, umziehen, und das alles im Sommer, für mehr Geld, das dann für eine Mietwohnung ausgegeben wird, obwohl ich schon drei Wohnungen habe, das alles ist absurd, zumindest im Sommer. Da ist niemand, der mich zu einer Entscheidung drängt. Ich kann weg. Ich kann aber auch erst mal hier bleiben.



Ich war froh, Berlin zu verlassen. Aber ich hatte damals auch keine andere Wahl, es sei denn, ich hätte mich verhalten wie die meisten aus meiner Schicht, die alles Alte so schnell wie möglich verkauft, weggeworfen und begraben sehen möchten. Das Neue in anderen Orten meldet sich momentan sehr laut zu Wort und möchte dringlicher bedient werden, als das Alte hier, es lockt mit Verheissungen und mit einem Ende der Enge, die hier unvermeidlich ist, wo einen jeder kennt, der Name alles und die Persönlichkeit nichts bedeutet, so lange man nicht zu sehr über die Stränge schlägt und wie so ein Depp vor kurzem vom Amigo der lokalen Staatspartei erwischt wird, wie man das Primärgenital in der Oralöffnung dessen gschlamperten Verhältni. Und einige Missionen zum Haifischtransport in der Munich Area sind im Juni ohnehin unumgänglich, und dann ist schon Juli und Ferienzeit und dann...

Ich glaube irgendwie nicht, dass ich im November nicht mehr hier bin.

Übrigens, wenn ich hier mal kurz ohne finanzielle Interessen werben darf: Patisserie Royale. Ich bin kein Fan von Schokolade, aber wäre ich in Maastricht, ich würde diese Haltung überdenken.

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Ablasshandel2.0 im Textvergleich

In der Hoffnung, dass der Druck sowohl auf die Unternehmen als auch auf die chinesische Regierung immer größer wird. Und die Verletzungen von Menschenrechten in der Volksrepublik China sobald wie möglich ein Ende haben. [...]
Ich sehe es als Teil der Möglichkeiten eines, dieses, unseres Weblogs an, Informationen und Meinungen zu liefern und zu diskutieren, und so werden als weitere Beiträge zu diesem Thema u.a. ein Interview mit dem europäischen Online-Experten von Reporters sans frontières erscheinen sowie ein Artikel über ein Berliner Modelabel, das sich sehr detailliert mit den wirtschaftlichen Zwängen der Textil-Produktion im In- und Ausland beschäftigt.


http://www.spreeblick.co
m/2007/06/13/china-und-das-internet/

Wie schon bei früheren Gelegenheiten verwies der Konzern darauf, "tief besorgt" über die Unterdrückung in anderen Ländern zu sein. Allerdings sei unabdingbar, dass das Internet auch in diesen Ländern – unter anderem von Yahoo – verfügbar gehalten werde, um Offenheit und Reformen zu unterstützen.

http://www.heise.de/newsticker/meldung/91087

Im Nachhinein muss ich sagen: Ich habe mich geirrt. Ganz so schlecht passen Johnny Häusler und Yahoo, die kaltschnäuzige Wirtschaftspolitik von Adical und der VR China doch nicht zueinander.

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Denn sie wissen nicht, für wen sie werben

Den Aktionären lag ein Antrag diverser New Yorker Pensionskassen vor, in denen sie forderten, dass sich Yahoo nicht aktiv an Zensur beteilige und Nutzerdaten nicht an Standorten speichere, an denen Behörden restriktiver Staaten darauf Zugriff haben. Wie schon bei früheren Gelegenheiten verwies der Konzern darauf, "tief besorgt" über die Unterdrückung in anderen Ländern zu sein. Allerdings sei unabdingbar, dass das Internet auch in diesen Ländern – unter anderem von Yahoo – verfügbar gehalten werde, um Offenheit und Reformen zu unterstützen. Wenn beispielsweise Behörden bei der Ausgabe von Suchergebnissen Einschränkungen verlangten, werde Yahoo dem nachkommen und versuchen, die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten. Zudem sollen die Nutzer über die Zensurmaßnahmen informiert werden.
Toll. Man muss das wohl so verstehen: Der nächste chinesische Blogger, der von Yahoo an das chinesische Regime verraten wird, kann ich wenigstens darüber freuen, dass Yahoo mit seiner sonstigen Arbeit einen Beitrag zu den Reformen zu leisten meint. Und sie sagen den leuten netterweise sogar, dass etwas zensiert wird! Ist im übrigen ja auch voll korrekt, denn wenn sie es nicht täten, würde die Firma Cisco dem Regime helfen, die Seite auszusperren. Beweisen sie das beide momentan ja auch, indem sie mutige, kritische deutsche Blogger mit Werbeaufträgen finanziell unterstützen. So kann man vielleicht auch Holgis Dilemma schlüssig erklären. So wird aus einer Werbeschaltung für einen Beihelfer der Unterdrücker ein Licht der Freiheit, und die Fans, die Adicals Blogger zu haben gedenken, finden das auch wirklich supi.

Mutige, abständige Leute. Alle miteinander. Aber 9Live ist böse, sagt Herr Niggemeier, Bild ist böse, sagt das Bildblog, die G8 ist böse, sagt Johnny Häusler, der Schäuble ist böse, sagt Felix Schwenzel, Abmahnung wegen Bilderklau sind böse, sagt René Walter, Online-Durchsuchungen sind böse, findet Netzpolitik.org (in fact, dank Yahoo ist das in China wohl mitunter etwas überflüssig), und nur der Werber Sascha Lobo findet nichts böse, weil er ja die Werbung reinholt.

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Dienstag, 12. Juni 2007

Renovierung

In den nächsten Tagen wird das Layout des Blogs ein klein wenig überarbeitet. Sinnvolle Wünsche berücksichtige ich gerne und setze sie auch um, sofern meine Codekenntnisse ausreichen. Tendenziell wird Rebellen ohne Markt aber ein wenig schlichter.

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Marions Kochbuch - G8 - Yahoo

Die Betreiber der Website "Marions Kochbuch" haben mehrere Blogger wegen an sich banaler Urheberrechtsverletzungen abgemahnt, was zu erheblichen Kosten für die Betroffenen führte.

Wenn Auszüge der Website Marions Kochbuch nun gedruckt erscheinen würde, und ein Blogger würde Werbung dafür schalten - was würden deutsche Blogger sagen?

Der Blogger Josh Wolf aus San Francisco war 224 Tage in Beugehaft, weil er sich weigerte, seine Quellen für Videomaterial preiszugeben. Es ging um Ermittlungen gegen Teilnehmer einer Demonstration gegen die G8.

Wenn dar für diese Massnahme verantwortliche Bundesgericht nun mit Mitteln aus einem G8-Topf ein Portal für Kinder gründen würde, in denen der Rechtssystem der USA erklärt wird, und würde dafür Werbung in Blogs kaufen - was würden deutsche Blogger sagen?

Der chinesische Journalist Shi Tao wurde wegen einiger kritischer Bemerkungen zu 10 Jahren Haft verurteilt, der Internet-Aktivist Li Zhi zu 8 Jahren Haft für das Verschicken einiger Kommentare, ein weiterer Aktivist zu 4 Jahren Haft - es war möglich, weil Yahoo bereitwillig die zur Verhaftung nötigen Informationen den chinesischen Unterdrückern preisgab.

Nehmen wir mal an, Yahoo würde eine lustige Frage-Antwortseite gründen, dafür Werbung bei Blogs schalten und 44 Ipods verlosen...

Was ich einfach mal wissen will: Wo ist die Grenze. Ab wann ist eine Firma, ein System, eine Regimehilfe nicht mehr tolerierbar. Und wo ist der Punkt, an der die Solidariät mit den Opfern der Firmenpolitik endet, und man der Firma die Hand zur Entgegennahme des Schecks entgegenstreckt. Sage bitte keiner, der scheck würde dabei keine Rolle spielen. Wann ist eine Firma gross genug, damit man sich eine Relativierung dessen leistet, was sie woanders tut. Warum geht Yahoo als Werbepartner von Adical, deren Mitglieder sich bei Marions Kochbuch höchstwahrscheinlich verweigern würden. Warum empört man sich bei Spreeblick über die G8 und ihre Klein-Guantanamos, und hat daneben die Werbung von Leuten, die dem übelsten Regime Asiens nach Nordkorea bei der Ausschaltung von Kritikern helfen. Es geht hier ja nicht um "irgendwelche" Menschen, sondern um, wenn man so will, Kollegen. Und es geht auch nicht um die banale Nutzung von Yahoo-Diensten, sondern um die Geschäftsbeziehung der werbetreibenden Blogindustrie und die Bezahlung. Da ist ein fundamentaler Unterschied zwischen dem, was ich tue und dem, was ich anderen durch Werbung zu tun empfehle.

ich sage gerne dazu, warum ich das frage: weil ich persönlich zu dem thema bereits mehr als einmal mit yahoo auf dem podium zusammengerückt bin. wer mein blog liest weiss, dass mir die politische und gesellschaftliche Lage in Fernost nicht ganz egal ist, und da gibt es hinter dem bloggerdasein auch noch andere gründe. trotz der versuche von yahoo und von den veranstaltern, das obige thema gezielt auszuklammern oder abzubiegen. ich weiss aus den vorgesprächen, mit welchen tricks yahoo das thema unterbuttert, und ich glaube deshalb auch nicht, dass sie diese debatte gern auf ihren gekauften blogs sehen würden. ich habe ich es damals durchgezogen, und danach bewusst darauf verzichtet, von den veranstaltern auch nur die fahrtkosten zu verlangen.

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Big Cash für Euren Anwalt mit Pokerstrategy!

Du hast Post von Pokerstrategy bekommen? Jemand hat Deine Email aus Ihrem Blog gekratzt und verwendet sie jetzt kommerziell, umDir Geschäfte anzubieten? Und Du findest Poker scheisse, kennst aber zufällig einen Anwalt, der Abmahnungen verschicken kann?

Wenn Du den Sarg zumachen willst: Soeben war ein "Lutz Enke" von Pokerstrategy unweise genug, in dieser Sache bei der Blogbar unter anderem zu kommentieren: "Was den Spam-Vorwurf angeht: Sicherlich Auslegungssache. Für meine Definition ist das gezielte Anschreiben von einigen hundert Publishern als Werbetreibender kein Spam."

Den Kommentar habe ich gesichert. Sollte also jemand einen weiteren Nachweis für die Art von Pokerstratgy brauchen, sich an Blogger heranzumachen und Lust haben, sauber mit Unkosten versehene Abmahnungen zu verschicken: Mailt mich an. Ich kann prima 1A-Geständnisse liefern. Den Rest sollte jeder halbwegs vernünftige Anwalt in Nullkommanix haben. Auslegungssachen sind schliesslich die juristischen Stricke, an denen Spammer und Schleichwerber früher oder später zusammen baumeln werden.

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Dienstag, 12. Juni 2007

Der diskrete Charme der Fundioisie

Grundsätzliches und Überzeugungen gewinnen bei der Betrachtung der Alternativen.



Und nirgendwo steht, dass man verkaufen muss, oder alles käuflich ist.

Und dann war ich noch froh, dass ich in diesem Beitrag das Bild des Sonnenuntergangs unterbringen konnte.

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Neues von Madzia -

allerdings etwas, nach dem es eine Weile dauern könnte, bis es wieder Neues von ihm zu vermelden gibt: Das Gratisblatt BusinessNews ist nach der News Frankfurt nun auch Geschichte. Keine gute Geschichte, aber hey, wer wird denn kleinlich sein!

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Es ist mir jetzt zu blöd,

die Nasen rauszusuchen, die früher zurecht etwas über Yahoos mehr als fragwürdige Unterstützung des chinesischen Mörderregimes bei der Verfolgung von Dissidenten geschrieben haben, und jetzt vom Blogvermarkter Adical ausgerechnet Yahoo-Werbung bekommen. Aber nach dem zentralen Technologiehelfer des Regimes Cisco ist das nun der zweite Fall. Lieber Herr Lobo, wenn Sie oder sonst ein Adical-Exec das lesen: Ich kenne wen, die den chinesischen Aussenminister kennt. Interesse? Warum nur Werbung für die Handlanger, wenn man das Regime auch direkt bekommt? Die können etwas Reputation von solch unbestechlichen, mutigen Bloggern sicher brauchen.

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Montag, 11. Juni 2007

GFolklore

Mal angenommen, es ginge nicht um die Photos, die den Deppen an den Geräten zeigen würden, dass man prima miteinander reden kann und sich supi versteht - würden dann diese Hansel wirklich in der Ruinenzone zusammenkommen? Gibt es irgendwas, das sich nicht auch anders über Internet bereden könnte? Und glaubt hier einer tatsächlich, dass ein Haufen korrupter Verbrecher und Menschenrechtsverächter sich vom "Charme" einer alten Tante in Sackkleidern bezaubern lassen, wenn der Geheimdienst auf Anfrage auch halbe Bordelle vorbeischicken könnte? Sind die Berater und Lobbyisten plötzlich echt nicht mehr dabei, um Stichworte zu geben?

Und mal angenommen, es ginge nicht um die Photos, um den Deppen an den Geräten zu zeigen, dass man ein Haufen Anliegen von der 3. Welt bis Schlammcatchen mit der Ordnungsmacht hat - was ist denn so anders, wenn Menschenrechtsverächter und Antidemokraten mal auf einem Haufen mit Lobbyhörigen zusammentreffen? Wieso hat so eine Sommerfrische dieser Nasen eine Relevanz, die man nicht auch daheim in Washington, Moskau oder Berlin als Anlass für eine Demo nehmen könnte? Was ist hier entscheidend, obwohl hier faktisch nichts entschieden wird, was nicht schon längst vorbereitet ist?

Ich war gestern an der Mosel, und als ich auf die Karte schaue muste, war gegenüber ein Weinlokal. Auf der Terasse war ein Gesangsverein, leicht besoffen, und sang den braunen Fluss an, dem das scheissegal war. Folklore. Musikantenstadl. Macht man halt so. Und danach fahren sie wieder heim in ihre hässlichen Häuser und sitzen vor der Glotze, während die Mosl weiter die Scheisse in den Rhein spült. Nur ist hier keine Kamera dabei.

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Samstag, 9. Juni 2007

Nochmaliger Hinweis

für morgen und Leute, die in Berlin sein müssen: Unter Führung von Modeste wird der Exot morgen Abend im "Lass uns Freunde bleiben" Freude spenden und Qualen lindern.

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Ach Du heiliges Kanonenrohr

Sollte es einen Himmel für atheistische Hebräer geben, dann müsste er eine Buchhandlung haben. Eine gigantische Buchhandlung mit Säulen und mehr als 10 Meter hohen Regalen und Leitern und es müsste voll sein mit drallen Himmelsbewohnerinnen und einer schier unendlichen Auswahl.



An deutschsprachigen Büchern. Die hier in Maastricht sind glücklicherweise auf Niederländisch. Sonst wäre ich beim Eintritt in diese in einer Dominikanerkirche eingebaute Buchhandlung tot umgefallen, und ein paar Kommerzratten hätten was zu lachen gehabt.

Aber hey, Maastricht, das hat jede meiner Erwartungen weit, weit übertroffen. Aber hallo.

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Ueber die Grenze

Ich werde immer erstaunt sein, wie klein dieses Holland und alles darin ist. Wie eine Puppenstube, oder eine Modelleisenbahn.

Edit: Ich mag dieses Land. Zumindest die limburgische Ecke, in der ich bin. Klein und fein.

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Freitag, 8. Juni 2007

Keine Dignidad für Colonia

Wirtschaftstheoretische Überlegungen über die Ursache des Kölners als Solchem unter besonderer Berücksichtigung der Eberbacher Zisterze im GTBlog.

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Noch ein Reiseblog

unter anderem von Thomas Knüwer findet sich hier. Na dann, alles Gute für unterwegs.

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Donnerstag, 7. Juni 2007

HASS

Ich bin gerade auf dem Kirchentag. Es gibt keinen Referentenparkplatz, sie haben mir keine Eintrittskarte geschickt, die Rechner haben nur IE, der das GTBlog falsch darstellt, und zu allem Überfluss kam jetzt auch noch ein Gong, der mich zum Verlassen des Rechners auffordert - "damit andere auch chatten können". Freie Bahn für Hirnlose oder was? Dabei ist der Rechner hier die Rettung aus der mich umgebenden ...

Egal, ich muss ohnehin gleich auf das Podiunm und hoffem dass nachher keiner "der Blog" sagt. Sonst wird das heute ein Spektakel, das seinen 25 Euro teuren Eintritt auch für schwarze Priester, Splatterfreunde und Katastrophenfilmfans lohnt.

Grrrr. Holland war wunderschön - im Vergleich. Habe ich schon nmal gesagt, dass ich Köln hasse?

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Mittwoch, 6. Juni 2007

Die Webite als Hirnfick

tagesspiegel.de ist jetzt neu. Da haben ein Haufen KWler zusammengesessen, in der Mehrheit Arzttöchter, sich das optisch Beste von sueddeutsche.de geholt und dann so aufgepustet, dass es aussieht, als hätte der Tagesspiegel sowas wie "Inahlte", oder es gäbe spannende Beiträge. Blöderweise eine Optik, die ihrer Zeit, höflich gesagt, voraus ist. Eine Optik, die jenseits der grossen Themen Mitdenken verlangt, ohne dann etwas zum Nachdenken zu bieten. Hirnfick eben. Hätte sie mal besser in Qualität investiert, statt in diesen allein auf Quote ausgerichteten Klickviehstall. Aufgeräujmte Optik ist da nichts anderes als ein Schrank, in den der ganze Müll schnell verräumt wurde.

Andere sehen das anders.

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Ich bin schon mal da

Ich schon. Aber noch nicht die Post meiner Anwälte. Die landet nämlich bald in dieser miesen Ecke Frankfurts bei ein paar besonders miesen Spammern.



Man könnte fast Mitleid haben mit Klitschen, die in dieser Ecke rumwurschteln. Das ist die Ecke, in der Duftwasserhersteller ihre Spammer und Schleichwerber finden. Sieht anders aus als die hübschen Plakate für Parfum, da passen nicht mal die dürren In2Arschfiguren rein. Irgendwelche Anmerkungen zu Nebenverdienstmöglickeiten oder Erklärungen, warum ich den Job der Frauen da vorne für sehr anständig hakte, im Gegensatz zu Leuten, die glauben, ein blöder Schrieb würde sie vor den Folgen retten - weitere Analysen erspare ich mir. Die Betreffenden können das selbst anstellen, wenn sie die Rechnung zahlen.

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Altes vom unaufgeklärten Despotismus

Er hatte zweifellos früher die schöneren Gitter, Zäune und Sicherungsmassnahmen.



Und er hatte da, wo das Merkel heute die Grüssaugustine darstellen will, auch Figuren, die man ohne grössere Debatten als Frauen am Portal erkennen kann.

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G8

ist der neue Knut.

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