Wäre ich Psychiater,

würde ich sagen, Guttenberg hat Morbus Mubarak Berlusconiensis.

Ich glaube, die Leute in der französischen Revolution wussten schon, warum sie den korrupten Adel nicht mehr hätschelten.

Freitag, 18. Februar 2011, 19:24, von donalphons | |comment

 
Adel verpflichtet?
Seit heute Mittag sollte man im Fall des "nicht-bewussten" Selbstverteidigungsministers auch von Comical Gutti sprechen. Hmm. Und vielleicht ist die akute Mubarakitis des Mit-allen-Nachdruck-Von-Mir-Weisers eine aktuelle Version von Noblesse oblige?

Jedenfalls hat sich Comical Gutti mit seinem falschen Doktor die Aufmerksamkeit der Weltpresse gesichert...

So fahrig, wie sich Comical Gutti heute in seinem ersten Versuch der Ablesung vor der speziell eingeladenen Presse präsentierte, muss man dem Mann wohl starke Psychopharmaka, seelsorgerische Begleitung und last but not least einen wirklich guten Nervenarzt wünschen.

Sonst wird es die nächsten Tage sehr eng für ihn. Sehr, sehr, sehr eng.

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wenn man das ganze noch etwas hätschelt wird er mutti zur last und der mohr hat seine schuldigkeit getan.

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Tjaja. Kaum hat die CDUCSU bundesweit 37 Prozent bei der Sonntagsfrage, schon wird sie von ihrem Vorzeige-Heros in den Abgrund gerissen. Und die FDP wird im Gegenzug auf bundesweit deutlich über 5 Prozent klettern.

Traurig, traurig. Irgendwie.

(Hähä)

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"Er habe nicht BEWUSST täuschen wollen..."

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Lieber Don, das wollt' ich Sie fragen, wie Sie das einschätzen:
.
Was werden die Eltern jetzt von ihm denken? Ärgern die sich wohl über die Sache selbst oder nur darüber, dass es 'rauskam?
Was ist da in der Erziehung schief gelaufen? Oder wollten die Eltern, dass der so wird, wie er jetzt ist?

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Das ist das, was seine Eltern darüber denken:
Junge, warum tust Du Dir das an?
Denn das Leben hätte so viele andere Herausforderungen für ihn: Weingüter, elterliche Vermögensverwaltung, Dorffestsponsoring, Reithof, Kulturgüterkauf, Ausstellungseröffnungen, bestbezahltes Lobbying für Irgendwas, Ü40-Parties mit einer Prise AC/DC.

Ach, Junge...

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Oder das Jodeldiplom. Da hat man was Eigenes.

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Die Eltern haben wie wir alle die Antwort auf die Frage, ob das System mehr den Menschen prägt oder der Mensch mehr das System, in das er sich begibt.

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das hat berlusconi nicht verdient, mit einem gegelten schnösel verglichen zu werden. da hat der cavaliere schon etwas mehr, hm, staatsanwälte nennen es kriminelle energie, bewiesen.

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wer denn zugang zu dem erlauchten kreise derer zu facebook hat: "Gegen die Jagd auf Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg"

durchaus interessant ungefiltert zu sehen was die denken, die bedingungslos hinter ihm stehen.

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Für die JUler zerbricht der Lebenstraum von cool & conservativ. Jede Wette, dass beim SPON am Montag Hinkebein Fleischhauer wieder Guttenbergs Endsieg vergöbbelt.

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Offensichtlich ein Vorteil des Adelstitels
Der Mann hat sich selbst entschuldigt, und das ohne den Begriff in den Mund zu nehmen. Dieser doppelten Salto Mortale ist dem Plebs leider unmöglich, da ist die gute Kinderstube vor.

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entschuldigt?
seit wann entschuldigt sich ein edler? so einer ist im recht, immer.
.
entschuldigung ist für die canaille, wenn sie rotzbesoffen, bedrogt oder im wahnsinn das falsche getan hat.

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Er hat die Schuld von sich gewiesen

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Habe gerade mal testweise einen zufälligen ausgewählten Satz von Guttis S. 100 gegoogelt. S. 100 war bislang nicht als Plagiat gemeldet.

Ergebnis: Die ganze Seite ist fast wortwörtlich abgekupfert, aus einer einzigen Quelle. Ich komme zunehmend zu der Ansicht, dass Gutti (oder besser: sein Ghostwriter) praktisch keinen Satz selber geschrieben hat.

Sein Verhalten und seine Dementis sprechen klar dafür, dass er damit selber nicht gerechnet hat.

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Wenn rauskommt, dass er es nicht selber war, ist er allerdings tatsächlich erledigt, denn dann hätte er heute mit voller Absicht gelogen.

Das wäre übler als die Plagiate selber.

Hört sich aber stark nach Gefälligkeitspromotion an. Ich glaube, der Doktorvater wird auch einiges zu erklären haben.

PS: Wow, auf 44,8% aller Seiten wurden jetzt Plagiate gefunden.

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Es gibt inzwischen ein aus dem PDF automatisch generiertes DOC-File, durchsuchbar usw., das ich auch für meine kleine Fundstelle genutzt habe. Der Rest wird jetzt ganz fix gehen.

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Seite 100
ist jetzt da:

http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/Seite_100/101

Einerseits kann man sowas wirklich nächtelang ergoogeln.

Aber andererseits: Wenn der wirklich so doof war, dann ist das für einen Politiker fast noch schlimmer als der Ghostwriter. Denke aber: Da hat ein Schlamper einen anderen Schlamper beauftragt.

Die Uni kann zumachen, wenn sie diese Diss überleben lässt.

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Ja, das ist mein Fundstück. (Ich habe mir nicht die Mühe gemacht, beim Kopieren mit der Maus die Fußnoten rauszupflücken.)

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Erstaunlich. Ich hätte gedacht, der Autor würde mehr bei gedruckten Werken klauen, aber das war wohl nicht der Fall.

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Das erste "abstrus" - wenn er wirklich wusste, was da rauskommt, erscheint das etwas komisch. Fast so, als wäre er selbst nicht ganz auf der Höhe.

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Das mit den gedruckten Werken sind dann wohl die anderen 50%, die bei Google nicht zu finden sind.

Lexis Nexis könnte weiterhelfen, kostet aber.

BEWUSSTE Täuschung ist aber nachweisbar, da immer wieder mal ein Wort ausgetauscht wurde.

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Hat der seine "eigene" Arbeit überhaupt gelesen?

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university of buyreuth

(nich von mir)

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Nun, für jemanden, der zwischen den Worten und ihren Begriffen mehr so dahintapert und -talpt (- R.Wagner, Ring d. Nibelungen), keine ganz einfache Aufgabe.

"Abstrus" - hallo, wie daneben ist das denn?

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Noch ein zweites Mal gegoogelt, wieder ein Treffer:

http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/Seite_091

Ich nehme fast an, das Ding fußt vollständig auf Internetquellen.

Die stellenweise Umformulierung ist zugegebenermaßen brilliant. Aus "nur" wird z.B. "lediglich", hier und da wird noch ein "indes" eingeschoben, da hat das gleich ein ganz anderes Niveau.

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Ein bisschen was investiert hat Guttis Ghostwriter auch:

http://www.grin.com/e-book/30492/der-vertrag-von-maastricht-der-weg-zur-politischen-union-inhalte-chancen

Er selbst würde sich doch wohl kaum eine kostenpflichtige Seminararbeit beschaffen, um diese dann abzukupfern. Ich meine, man hat ja wohl auch seinen Stolz, als Freiherr von und zu.

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und dann "Paradebeispiel" durch "Markstein" zu ersetzen, da verneigen wir uns vor so viel sprachlicher Genialität.

Aus EuGH wird "höchstrichterlich", und dann noch dieser kecke Einschub eines "bisherig". In dieser Nacht küsste ihn wahrlich die Muse (Steffi schlief schon)

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Langsam wird es spannender, die Stellen zu finden, die von Guttenberg selbst stammen.

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@D.A., Na dann, suchen Sie mal schön.

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Aus der Einleitung:

Diese Arbeit entspringt einer ungewöhnlichen Verkettung von Glücksfällen. Oder nach anderem - im obigen Sinne untypischem - Verständnis der vereinzelten Wahrnehmung eines ..Kairos".

Gnihihi

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@avantgarde: http://www.youtube.com/watch?v=xDzzokhlDbk

die sind auf die penetranz und vehemenz eines internetshitstorm medial noch nicht eingestellt, oder? "lass ma wochenende und gut is."

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Wochenende ist ganz schlecht, da haben alle Zeit zum googlen.

Meine Güte, wie hätte das ausgesehen, wenn man den Text durch einen der Plagiatdienste gejagt hätte?

In München ist das Standard inzwischen plus EIDESSTATTLICHE Versicherung.

Da wäre es eng geworden.

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Die FAZ hat auch Humor:

"Guttenberg schreibt Doktortitel vorerst ab"

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Das Video ist sensationell.

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Ja das wird übel für ihn... der Lächerlichkeit preisgegeben.
Seehofer macht gerade eine richtig gute Flasche auf.

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"Guttenberg wies in Berlin die Vorwürfe zurück, er habe Teile seiner Dissertation abgeschrieben."

Ich glaube, ich verstehe langsam, wie der das meint. Die Betonung liegt auf "Teile".

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Weder habe ICH abgeschrieben, noch waren es TEILE

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Mein Tipp: Er hält nicht bis Montag durch.

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Sollte mich auch wundern. Hätte sich in Afghanistan einen glatten Durchschuss verpassen lassen sollen statt der verwirrten PK.

Nach dieser Erklärung kriegt er die Kurve nicht mehr.

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Sogar die Weltgosse aus der Springerkloake ist belehrend kritisch: "Mach das nicht mehr, ohne uns zu fragen, gell, unser Frankengutti", möchte ich das interpretieren.

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Aber der ist dreist und ruhmsüchtig. Der gibt nicht einfach so auf. Der wird vielleicht eine zweite Entschuldigung bringen und verweisen, dass alle wollen, dass er weiter macht. Wie Berlusconi.

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aber wenn das volk es doch so will, wer sind Sie dann daran zu zweifeln?

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Zum Ghostwriter sind hier die Argumente:

http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/Ghostwriter

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als abwechslung bring ich dann mal was aus meiner heimat.
hat sich auch ewig an der (schlager-) macht gehalten.
könnt auch ein abschiedslied werden.
gute nacht.

http://www.youtube.com/watch?v=oIFmhye6fqw&feature=related

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Die Rezensionen bei Amazon werden auch immer lustiger... offenbar hat man das Löschen aufgegeben.

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there's a lot of amoeba swimming in the tube ...

Die Europ. Volkspartei ist weit ab ihrer Papierform; Verrücktes; Lose Enden allerorten. Und aus den Augenwinkeln fixieren sie-Alle auf
Berlin.
Jetzt, hier, DIE Formel zu finden, für die nächsten ein, zwei Dutzend Jahre europäischen Konservatismus' – das haut eine(n) doch stante pede in die Schulbücher:
Wann, wenn nicht jetzt, gießt man kipplige Kulturen in die Kanalisation: Kurz vor einer nicht zu gewinnenden Regionalwahl?!

Thinktankgirl Angie hat schon lange keinen Grund mehr, Springer zu lieben.
Zumal, wenn deren protégé derart anmaßend und klebrig rüberkommen.

(Das würde sie schon merken - wenn der Mantel der Gechichte flattert!)

Vielleicht ist dies das Ende der konservativen 'Europa-der-Regionen'-Bigotterie; doch noch lange kein Grund sich zu freuen - für Sarkozy u. Konsorten.
(Und für die Sozen schon gleich gar nicht ...)
Anyway, Europa ist, in der Welt der Konservativen, Merkel - mehr denn je.
Amtsmüdigkeit? - Hin oder her!

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PDF geleakt ..
Plagiate laut gutenplag schon auf 44,8% der Seiten. Mal schaun, wie schnell der Prozentsatz nach dem Leak weiter in die Höhe schiesst.

Scan: http://bit.ly/fX5qUL

Nach Texterkennung doc & PDF:

http://www.megaupload.com/?d=2GXG66A7
http://www.mediafire.com/?1946jab22s1c5ue

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Mittlerweile steht Gutenplag bei 62,8%! Natürlich sind das jetzt nicht alles ganz große Volltextübernahmen, aber in der Menge ist das extrem.

Unter Zeitdruck einige Artikel per copy & paste zu übernehmen, um die Arbeit fertigzustellen, ist natürlich ein Verstoß gegen wissenschaftliche Grundprinzipien und gegen die Buyreuther PromO, aber wenigstens noch nachvollziehbar. Aber das hier - ich kann es mir nicht erklären.

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Die zeitliche Entwicklung der genannten Zahl ein paar Tage in die Zukunft extrapoliert geht klar gegen 100 Prozent. Alleine von gestern abend bis heute morgen kamen fast 20 Prozentpunkte dazu. Insofern würde ich die Momentaufnahme nicht überbewerten, auch wenn der jetzige Stand erst einmal eingefroren wurde.

Wenn wir bei 90% sind, steige ich wieder in die Suche ein. Im Moment ist es keine echte Herausforderung.

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Ulf Poschardt in der "Weltgosse aus der Springerkloake" erklärt Guttenberg zum "Jay-Z der bürgerlichen Politik" und seine Zitierweise zu "Kulturtechnik": http://www.welt.de/kultur/article12586811/Sampling-Kulturtechnik-die-zu-Guttenberg-passt.html

Französischer Poststrukturalismus macht Gehirn kaputt. Meint der das Ernst?

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"Die zeitliche Entwicklung der genannten Zahl ein paar Tage in die Zukunft extrapoliert geht klar gegen 100 Prozent."

Stand 3.4.: 94,4 Prozent

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Es sind zwar "nur" 94,4% der Seiten, aber da fragt man sich doch, was mit dem Rest ist, der die Fragmente zusammenhält. Alles nur Geschwurbel?

Ah ja, auch diese Zahl liefert guttenplag: 63,8% der Zeilen sind geklaut.

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KT-Grenze...
... bezeichnet laut Wikipedia den Erdgeschichtlichen Übergang von der Kreidezeit zum Tertiär. Der Auslöser hierfür war wahrscheinlich ein Meteoriteneinschlag. Karl-Theodors Meteorit besteht wohl aus Hochmut, legiert mit einem großen Anteil Dreistigkeit. Seine persönliche KT-Grenze trennt nun den Kanzlerkandidaten vom Trottel.
Manchmal finde ich Meteoriten sympathisch.

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Kommunisten? Ich würde eher auf Guido tippen.

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Guido's Diss (176 Seiten).
Titel: Das Parteienrecht und die politischen Jugendorganisationen / Guido Westerwelle
Verfasser: Westerwelle, Guido *1961-*
Ausgabe: 1. Aufl. Erschienen: Baden-Baden : Nomos-Verl.-Ges., 1994 Umfang: 176 S. ; 23 cm
Schriftenreihe: Schriften zum Parteienrecht ; 15
Hochschulschrift: Zugl.: Hagen, Fernuniv.-Gesamthochsch., Diss., 1994
ISBN: 3-7890-3555-6 (brosch.)
Schlagwörter: *Jugendverband / Parteienrecht
Inhalt: Die parlamentarischen Parteien sind in der Bundesrepublik Deutschland mit einer Fülle von Hilfsorganisationen umgeben, von denen die politischen Jugendorganisationen eine besondere Rolle spielen: Als Nachwuchsverbände, inhaltliche Impulsgeber und Wahlkampfhelfer dienen sie ihren Parteien. Die Untersuchung beantwortet die Fragen, ob und gegebenenfalls wie weit die Jugendorganisationen dem Parteienrecht unterliegen und welche Auswirkungen dies für sie in rechtlicher Hinsicht hat. Der Autor kommt dabei unter anderem zu dem Ergebnis, daß die gegenwärtige Form der Finanzierung der politischen Jugendorganisationen aus öffentlichen Mitteln mit dem Grundgesetz unvereinbar ist. Die Monographie richtet sich an parteirechtlich Interessierte, aber auch an Praktiker aus Politik und Verwaltung, die mit der Arbeit der Jugendorganisationen der Parteien befaßt sind. Der Autor - Rechtsanwalt in Bonn - war selbst langjähriger Bundesvorsitzender der Jungen Liberalen.
Quelle: www.stabikat.de

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1994 war Copy/Paste in guttenbergischem Ausmaß praktisch nicht durchführbar - die thematisch passenden Texte waren einfach nicht im Netz, wir benutzten noch Altavista, und das Internet gehörte den Nerds ganz allein.

Nach aktuellem Kenntnisstand ist Guidos Arbeit zwar verdammt schlecht, aber kein Plagiat. Nebenbei: was sagt das nur über unseren Noch-Verteidigungsminister und Fast-Juristen aus, wenn sogar Guido seine Ausbildung abgeschlossen hat.

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Sicherlich
musste man 1994 noch vieles von Hand abtippen. Aber dabei auch noch Fußnoten korrekt zu verstauen, das war für viele auch in den 80ern schon etwas zu hoch.

Ausserdem waren damals ja Raubkopierer noch keine Verbrecher, und das Unrechtsbewusstsein fast so wie heute kaum vorhanden.

Insofern, weiterhin viel Erfolg...

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Jetzt sind Plagiate schon auf über 60% der Seiten gefunden worden. Da müssen beim Schreiben die Googleserver geraucht haben.

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Dass er den wissenschaftliche Dienst des Bundestages mit den Themen beauftragt hat, zu denen Google nichts finden konnte, spricht dann doch dafür, dass er selbst des Nachts die Textstellen gesucht und aneinandergereiht hat, vielleicht mit Steffis Hilfe.

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Naja, das war 2004 - bis zur Abgabe waren es zwei Jahre. Die Sache mit dem Wissenschaftlichen Dienst und den 10 kopierten Seiten ist ein echter Genickbrecher in der Sache, denn da kann er nicht mal sagen, dass er Formulierungsbrocken verwurschtelt hat - aber ich glaube, dass da noch jemand beteiligt war. Und das war nicht Internetsteffi. (Wenn es so wäre, wäre es natürlich fast so schön wie die Bunga Bunga Protokolle)

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Und damit hat's angefangen: mit einer Buchrezension in der “Kritischen Justiz”.
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Und im "Spiegelfechter" gibt's auch was "abstruses". Ich zitiere(!) mal:
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"Witzig scheint mir..., daß eine der bestohlenen WissenschaftlerInnen ausgerechnet „Zehnpfennig“ heißt! Wer es nicht wissen sollte: auf genau diese bäuerliche Abgabepflicht des Zehnten gegenüber dem Adelsherren geht dieser Name „Zehnpfennig“ zurück! Was bedeutet: Politikwissenschaftlerin Barbara Zehnpfennig ist mit diesem Beklautwerden durch Herrn von Guttenberg lediglich in die eigene Familientradition des Beklautwerdens zurückgekehrt."
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Der Focus, Prof. Korte und Prof. Langguth
http://www.focus.de/politik/deutschland/plagiataffaere-deutsche-wollen-guttenberg-behalten_aid_601406.html

Da kann man schön sehen, was für Politik-Wissenschaftler wir haben. Das ist jetzt die nächste Zunft nach den Ökonomen, die man komplett abschreiben kann.

Eigentlich müssten Korte und Langguth nach dieser Wertung von Medien, Journalisten und Wissenschaft komplett geächtet werden. Denn sonst versündigen sich selbige gegen jegliche Prinzipien von Aufklärung und Wahrheit.

Man lese auch den Kommentar vom Spielverderber

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Ach so, Korte kommt von der Universität Duisburg. Da kommt ja auch dieser Prof. Schreckenberger her, der ja diese unsehligen Gutachten zur Loveparade zu verantworten hatte. Das ist natürlich eine Erklärung.

Exzellentes Pesonal anscheindend.

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Bild und Welt und Focus, das ist die journalistische Vertweidigungslinie. Ob eine Mauer aus Schmiersondermüll reicht? Ich weiss nicht.

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@ Langguth:
Die letzten aus dem besagten Ressort, die durch 'Stahlgewitter' 'geerdet' wurden,
trugen Flecktarn und hatten im Zweifel nicht mal Abitur ...

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Langsam glaub ich auch, dass es nicht mehr reicht. Es ist ja so000 krass. Ich freu mich schon auf Montag, auf die Pressekonferenz der Guttenplag-Macher.

Aber zu dem Prof. Langguth, der kommt ja von der Uni Bonn. Das war(!) ja mal eine rennomierte geisteswissenschaftliche Uni.

Ich wäre dafür, dass sämtliche Fernseh- und Medien-Professoren in Zukunft im Untertitel unter ihren Interviews immer auch die Uni anführen, bei der sie angestellt sind. Damit die sich auch mal für ihr Personal schämen dürfen.

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Er könnte einen Militärputsch machen, das würde helfen.

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Habe um 7Uhr30 ein Interview mit Jürgen Hardt CDU, MdB, Mitglied des Verteidigungsausschusses, bekennender Orlando Koch Verehrer und nicht von mir gewählter parlamentarischer Vertreter meines Wahlkreises gehört. Er hat auf WDR 5 gesagt daß es eine ungerechtfertigte Neidkampangne ist und daß eine Erzieherin aus Remscheid gesagt hat KT wäre ein Guter. Mehr habe ich nicht behalten, ausser das diese fiesen Anwürfe von euch völlig ungerechtfertigt sind. Also gehet hin, tuet Buße und bereut eure Missetaten, ihr Schelme!!!

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Lustig: Ausgerechnet die RP, bei der schon mal ein Dieb einen Text von mir in der FAZ klaute, winselt jetzt um Verständnis. Da kann man nur auf baldiges Pressekrepieren und Johurnailleverhungern hoffen.

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In dieser Situation die Verteidigung von Guttenberg zu übernehmen, ist keine Aufgabe, um die ich die Springer- und Burdapresse und die mit ihr assoziierten Professoren wirklich beneide.

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Wieso? Wer kein Rückgrat hat, kann da auch keinen Schmerz empfinden. Ausserdem gibt es noch immer Leute, die den Burschen für einen guten Mann halten.

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Ansonsten: Alles halb so wild. Das ist halt so, wie die CSU auf dem flachen Land so ist. Nur fällt es diesmal auf, und passt nicht ganz zum Berliner Popanz.

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Komisch, dass sich keiner mehr erinnert, wie wir alle gelacht haben, als sich KT mit seiner Führungserfahrung in mittelständischen Unternehmen brüstete und sich hinterher herausstellte, dass das höchsten die drei Reitlehrer auf seinem Gestüt sein konnten.

Der Mann ist von seiner ganzen Persönlichkeitsstruktur her ein Hochstapler. Allein schon seine Ausdrucksweise entlarvt ihn: "Höchst verantwortungsvollst", "genauestens", "sorgfältigst", in jedem Satz ein Superlativ.

Der Spitzensatz: "in mühevollster Kleinstarbeit"

Direkt zwei in einem Satz.

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Ein Hochstapler natürlich, aber ich bin ehrlich gesagt überrascht, dass das bei ihm derart pathologische Züge hat.

Gerd Postel soll mal sinngemäß gesagt haben, dass er sich in der Psychiatrie deshalb so wohlgefühlt habe, weil er dort als Hochstapler unter seinesgleichen war. Das könnte auch das Motiv von Guttenberg gewesen sein, in die Politik zu gehen.

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Klarer Fall von Pseudologia phantastica, dem Drang zum krankhaften Lügen und Übertreiben

http://de.wikipedia.org/wiki/Pseudologie

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"Pseudologen seien Menschen, die nach außen hin sicher und selbstbewusst aufträten, im Inneren aber eher anlehnungsbedürftig und leer seien, stellte Delbrück fest. Ihnen fehle es an Selbstwertgefühl. Der Pseudologe steigere sich deshalb in eine Wunschwelt - mit dem vagen Wissen um deren Irrealität. Der Pseudologe spiele seine Rolle sogar dann weiter, wenn er sich damit schade. Schuldgefühle hat der Pseudologe Delbrück zufolge nicht.

Ziel der Pseudologen sei ein "narzisstischer Gewinn", sagt der Berliner Psychiater Hans Stoffels, einer der wenigen Pseudologie-Experten in Deutschland. Er schlüpfe in verschiedene Rollen, von denen er sich Anerkennung und Zuwendung seiner Mitmenschen erhoffe. Gleich sei allen Pseudologen eine ausgeprägte Fantasiebegabung, in vielen Fällen auch verbunden mit überdurchschnittlicher Intelligenz."

http://www.evangelisch.de/themen/wissen/gestatten-muenchhausen-wenn-luegen-zur-krankheit-wird6216

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Aber wer

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@hockeystick

Da steht auch noch:

"Den Pseudologen zugute komme auch, dass viele Menschen ihnen ihre Geschichten "nur zu gern" abkauften. "Es schmeichelt uns, Menschen zu kennen, die aufregendes oder schlimmes erlebt haben", sagt Stoffels ... So kann beinahe von einer Ko-Abhängigkeit gesprochen werden. Der Pseudologe lügt, weil ihm die Lüge Anerkennung und Zuwendung sichert. Die Anerkennung strahlt dabei auf das Umfeld des Pseudologen ab, das daher nicht geneigt ist, die Lügengeschichten zu hinterfragen. "

Das erklärt dann auch die Umfrage-Ergebnisse, mit denen uns die Desinformationsmedien einschließlich der Kommentierung durch devote Wissenschaftsschwätzer, wie Korte und Langguth, spätestens morgen abend zur besten Sendezeit beglücken werden. Wetten?

Ach, das ist alles so vorhersehbar:

http://forum.spiegel.de/showpost.php?p=7186085&postcount=2330

(gefunden bei fefe)

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Gutti wackelt gewaltigst - Lügenbaron steht vor dem Aus
Zitat:
Der "Kölner Stadt-Anzeiger" berichtet, führende Koalitionskreise gingen davon aus, dass Guttenberg seine Doktorarbeit trotz gegenteiliger Beteuerungen nicht selbst geschrieben habe. Diese Vermutung lege sowohl das Ausmaß der plagiierten Stellen als auch die Tatsache nahe, dass die Einleitung der Doktorarbeit mit einem Plagiat beginne, heißt es in dem Bericht. Sollte Guttenberg die Arbeit tatsächlich nicht selbst verfasst haben, werde der CSU-Politiker auf jeden Fall zurücktreten müssen, lautet dem Zeitungsbericht zufolge die Einschätzung in der Koalition. Die Zeitung beruft sich auf Vertreter von Union und FDP.
So allmählich fragt man sich bei Schwarzgelb wohl, wie es denn wohl aussähe, wenn man einen Titelbetrüger für längere Zeit in seinem Amt beließe.

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Er ist ja nebenbei Chef zweier Hochschulen (mit Promotionsrecht). Das ganze hat schon einen enormen Unterhaltungswert.

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Hier noch mehr (ärgerliche) Unterhaltung:

Ulf Poschardt zum Thema:

http://www.welt.de/kultur/article12586811/Sampling-Kulturtechnik-die-zu-Guttenberg-passt.html

Lustig der Hinweis unten:

"Der Autor hat in Berlin bei Friedrich Kittler über DJ Culture promoviert."

Hallo Professoren - diesmal in Berlin - was habt ihr Euren Doktoranden eigentlich für einen Schwachsinn beigebracht? Peinlich, Peinlich auch für Doktorväter. Man kübele Hohn und Spott über ihnen aus.

Man merkt, diese Diskussion trennt die Spreu vom Weizen.

Hier eine sehr gute Replik auf den Schwachfug in Welt-online bei den Ruhrbaronen:

http://www.ruhrbarone.de/gutes-copy-schlechtes-copy/

Man muss halt doch auf die alternativen Medien zurückgreifen für den Durchblick.

Nachtrag: Noch mehr Blödsinn von Poschardt:

http://www.welt.de/print/die_welt/kultur/article12590781/Die-DJ-Revolution-frisst-ihre-Kinder.html

Jetzt fänd ich ja mal interesssant eine Stellungnahme von Prof. Friedrich Kittler aus Berlin: Hat da Ulfi wirklich alles richtig verstanden? Hallo Medien, könnt ihr mal 'nen kleinen anspruchsvollen Diskurs organisieren? (Bitte nicht den Schlotterdick beauftragen)

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Der Doktor-Grad scheint nicht besonders haltbar zu sein in diesen Tagen:
www.welt.de ... Sampling-Kulturtechnik-die-zu-Guttenberg-passt.html (18.02.2011 Autor: Dr. Ulf Poschardt)

www.welt.de ... Die-DJ-Revolution-frisst-ihre-Kinder.html
(19.2.2011 Autor: Ulf Poschardt)


;->

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Poschardt ist die Person, die beim Süddeutschen Magazin wegen der Nähe zum Faker und Borderliner Tom Kummer, der ja ganz Ähnliches machte, rausgeflogen ist. Sollte einen also nicht verwundern.

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"in mühevollster geistiger Kleinstarbeit"

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"Der Jay-Z der bürgerlichen Politik"

An Jay-Z's Stelle wäre ich jetzt wirklich beleidigt.

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Und die Springerpresse
hat beschlossen das Problem auszusitzen. Auf der Webseite des Blatts mit den vier lauten Buchstaben ist Gutti auf die virtuelle Seite 5 gerutscht, also zwischen "Pudel rutscht auf Bananenschale aus" und "Skandal - SPD kauft Schnittchen beim Metzger und nicht bei Penny!". Der "Artikel" (entschuldigt bitte die Verderviehfüße) beschreibt die immer noch herrschende Bewunderung des Volks für den Adelsvertreter.

Popcorn, anyone? Oder auch frisches Ciabatta und Ziegenkäse, sowie einen Tempranillo. Ich hab wohl Hunger.

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Das wär ein eleganter Abgang.

KT wird Honorarprofessor

http://www.dnews.de/nachrichten/netzwelt/437282/google-will-uni-berlin-grunden.html

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Am Montag muss Dr. h.c. google Farbe bekennen.
Schätze, er wird den Doktor "freiwillig" zurückgeben, um der Uni Peinlichkeiten zu ersparen, und dann hoffen, dass Gras über die Sache wächst.

Allerdings geht es jetzt schon in Richtung Amtsmissbrauch wegen Zweckentfremdung des wissenschaftlichen Dienstes.

Vielleicht wird er sich doch bald stärker seinen "Pflichten als junger Familienvater" widmen können.

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Ich denke, jenseits der juristischen Unmöglichkeit ist es jetzt für vieles zu spät. Der Michel.Friedman-Effekt (lustig wäre da mal ein Vergleich) ist bereits da.

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Oh und Bing hat heute das Paar Guttenberg als Foto des Tages... sehr aufmerksam.

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67,18% - es wird bitter.

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mea_culpa, ich nehme jetzt lieber etwas Roquefort zum Ciabatta. Nachdem ich mich eh schon schimmelig gelacht habe.

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Blauschimmel!

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In den weißen Fleck um S. 300 müsste man fast mal eine Schneise schlagen.

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avantgarde: welcher ist er?

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Von wegen Kommunisten. Diese engagierten jungen Leute leisten dem Herrn Minister wichtige Hilfe, indem Sie ihm das Auffinden von Stellen erleichtern, die möglicherweise von ihm selbst stammen.
.
Sonst hätte das wieder der wissenschaftliche Dienst des Bundestages machen müssen.
.
Im Verfahren der Uni Bayreuth könnten diese weißen Stellen noch eine große Rolle spielen. Vielleicht steht ja was auf S.300, was gar nicht mal so dumm ist und von ihm selber stammt.
Dann könnte er den Titel ja doch noch behalten.

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Der Blauschimmel blieb mir soeben im Halse stecken, als ich den Artikel meines "Lieblingsherausgebers" drüben las.

Der KT darf damit einfach nicht durchkommen. Bei solchen Kommentaren schwinden allerdings meine Hoffnungen darauf.

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"Im Verfahren der Uni Bayreuth könnten diese weißen Stellen noch eine große Rolle spielen. Vielleicht steht ja was auf S.300, was gar nicht mal so dumm ist und von ihm selber stammt.
Dann könnte er den Titel ja doch noch behalten."

Nein, es ist völlig unerheblich, was von ihm stammt und was nicht. Entscheidend ist die korrekte Ausweisung.

Zwar sind die Missstände im deutschen Promotionswesen bekannt, aber so eklatante "Unwürdigkeit" findet man selten. Da kann man nichts mehr "nachbessern".

Doch bei der Verkommenheit der Berliner Politszene rettet er vielleicht das Amt dennoch.

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... comment
 
"Plagiatsopfer".
Sogar die FTD schreibt das Wort so hin: Plagiatsopfer.
Voilà les vicitmes du Guttenberg. Ecce homines.
.
Ohne noch darauf hinzuweisen, dass die Uni Bayreuth den Fall doch noch gar nicht geprüft hat, das Verfahren in der Schwebe ist und man ihn doch keinesfall vorverurteilen wolle.
.
Ist er jetzt durch?

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naja, die uni bayreuth prüft, ob die drprüfung aufgrund einer täuschung nicht bestanden wurde (§ 16 II promotionsordnung BT - mit einem juristischen scheunentor in absatz III).

ob der herr besch...ssen hat, kann jeder den es interessiert dank art. 2 GG, internetzugang und einem bibliotheksausweis selbst beurteilen.

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Original-Gutti
..., ja tatsächlich!, dürfte das "Vorwort" sein, die 2 Seiten, die er zur Veröffentlichung der sog. Diss. vorangestellt hat. Begründung: Das ist sprachlich-stilistisch derartig unterirdisch, dass es schon wieder gut ist. Man sollte es vertonen. Solche Sätze muss man erst mal hingebogen bekommen: "Mancher Blick nach innen wie über den Atlantik trägt dieser Tage den Schimmer der Ernüchterung in sich." - Den Schimmer von Lachtränen tragen meine Augen in sich. Oder, Höhepunkt, würde ich sagen (vorsicht, Schmerzgrenze überschritten): "Der Gedanke an die Teilnahme [am sog. "legendären Häberle-Seminar"] umweht den Verfasser nicht nur während intellektuell dürftigerer Alltagserlebnisse dauerhaft - und erhält wenigstens den Anspruch höchster Qualität eigenen Gemurmels." Das habe ich mir nicht ausgedacht, das kann sich eigentlich gar keiner ausdenken. Aber das steht da wirklich. Und erklärt, warum er den Rest nicht selbst konnte. Ich habe selten ein solch grenzdebiles Gestammel gesehen - und ich habe manche Diss. gesehen. Meine Damen und Herren: Das ist der wahre Gutti!

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@ Wivo
Das Vorwort ist bereits vertont: http://www.youtube.com/watch?v=xDzzokhlDbk

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Grandios! Dass da was vertont wurde, habe ich gelesen (daher kam wohl meine Assoziation), aber ich hatte es noch nicht gehört und dachte, es wäre die "Einleitung" - die gibt es ja auch noch. Danke für die Aufklärung (und fürs Vergnügen)!

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Der prächtige Aufstieg des Johann Sebastian Gutenberg zeigte von Anfang an das Stadium des Niedergangs und Verfalls unserer herrschenden Zivilisation.

Als bei den alten Römern solche Typen Minister wurden, wusste die Nachwelt, was die Stunde geschlagen hatte..

Die peinliche Erschleichung seiner Dissertation scheint mir jedoch eine fast läßliche Schande zu sein, im Vergleich zu den Schweinereien, die der Kerl in Afghanistan zu verantworten hat.

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Afghanistan ?? Meine Wahrnehmung ist:
Da sterben die Leut - mindestens drei BW-Angehörige allein in dieser Woche - aber das interessiert zur Zeit außer den trauernden Hinterbliebenen niemanden wirklich....

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Haben das alle richtig mitbekommen: das "vertonte Vorwort" ist nicht etwa jetzt... Nein, es ist bereits seit Februar 2009 in YouTube anzuschauen. Da hat ein kluger Kopf schon VOR ZWEI JAHREN etwas gemerkt.
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Meine Wahrnehmung: Da sterben Leute in einem sinnlosen Krieg, den ein Widerling fördert, der sie dann feige als Möglichkeit missbraucht, sich aus der Schusslinie zu bringen. Der Typ ist das Allerletzte.

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"Der Typ ist das Allerletzte."

schon, aber der mündige wähler schätzt ihn und die mündige wählerin erst...

die meisten wähler haben nicht studiert und promoviert schon gar nicht, für die ist es für die bewertung dieser personalie unerheblich, ob der vonundzu nun seine diss selbst verfasst, selbst abgeschrieben oder selbst hat schreiben lassen.

für die ist der gegelte heissluftsack der allergröste, allerbeste, der nur einen fehler hat: er ist nicht kanzler.

armes deutschland.

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@jeeves
Wirklich ein interessantes Detail. Vielleicht führt es uns zurück zum Ghostwriter? Oder zu einem Verlagslektor, der schon manches gerochen hat? Solche sind noch nicht überall restlos ausgestorben.

@auch-einer
Was Sie beschreiben ist der Eindruck, den BILD jetzt verbreiten will.

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Der Mann, der das vertont hat, Matthias Bösche, ist ein Berliner Performancekünstler. Ich nehme an, er hat einfach Freude an der unfreiwilligen Komik dieser Zeilen gehabt.

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ja, aber wer hat ihn auf diese Datei aufmerksam gemacht?
Oder hat er die beim Stöbern selber gefunden? Hm.

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FAZ zu Guttenbergs Biographie
"Karl-Theodor zu Guttenberg: Nicht nur bei seiner Doktorarbeit, die jetzt wegen Plagiatsvorwürfen in heftiger Kritik steht, ist das Prinzip „Mehr Schein als Sein“ erkennbar."
http://www.faz.net/-01ovok
"Die Vorstellung, als Anwalt die Interessen anderer zu vertreten, behagte ihm nicht."
Interessant auch, wie er seinen Lebenslauf auf seiner Website geschönt hat...

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Der FAZ-Artikel drängt den Eindruck auf, der gutte sei zum Abschuss freigegeben. Und die Frage, warum man sich erst jetzt echauffiert. Bekannt ist das alles seit langem.

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Na, hören Sie mal, wivo, dieses legendäre Häberle-Seminar ist immerhin ein "wissenschaftliches Kraftfeld".

Steht da zumindest. ;-)

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Ich sag ja, der war WIRKLICH geschmeichelt vom Lob des Professors. Das Vorwort läßt auch darauf schließen. Und sein Auftritt vom Freitag auch. Ebenso die Art, WIE da gefälscht wurde (nachzulesen auf GuttenPlag):
..
"Originale überführt der Autor häufig "in seinen eigenen gestelzten Duktus" [2]. Hier ein Beispiel: er ersetzt "erwähnen" mit "konstatieren", "ganz anderes" mit "gänzlich konträres". .... Ein anderes Beispiel: Original - "So fordert z.B. der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck [...]", Plagiat - "So forderte im trivialen Duktus der rheinlandpfälzische Ministerpräsident K. Beck [...]"
...
Das spricht nicht für einen abgebrühten Ghostwriter, sondern eher für "mühevolle Kleinarbeit". Wenn nicht von G. selbst, dann von eben einer gesinnungstarken und zuverlässigen, aber hoffnungslos überforderten JU-Person.
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Mein Eindruck ist, er identifiziert sich tatsächlich mit der Datei und glaubt womöglich, dass Wissenschaftler so arbeiten. (Schaut her, über 1000 Fußnoten...)

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@arboretum

"Na, hören Sie mal, wivo, dieses legendäre Häberle-Seminar ist immerhin ein "wissenschaftliches Kraftfeld"."

Das stimmt. Und wir müssen uns glücklich schätzen, dass dort nicht "wissenschaftliche Kraftbrühe" steht.

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Gespenstisch ...
Da Don es verlinkte, habe ich den Eintrag im FAZ-Blog nochmal ganz gelesen. Ab einem bestimmten Punkt fing ich an, mich zu gruseln.
Das Ding ist von Anfang November 2010!

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"Meiner Frau und meinen Kindern ist diese familienunfreundliche Lektüre in tiefer Dankbarkeit zugedacht. Sie sind der unerreichte wie rechte dauerhafte Augenblick meines Lebens".

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Comical Carl: "familienunfreundliche Lektüre" MUSS man natürlich der Familie zueignen, das Wörtchen "dauerhaft" ZWINGT zum Begriff "Augenblick" .
So funktionieren auch Witze.

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...sich in allererster Linie um die Ereignisse in Afghanistan zu kümmern und nicht um (fehlende) Fußnoten ist nicht feige, sondern seine Amtspflicht. Meine Wahrnehmung.

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Hier ein SEHR ähnlicher Fall aus dem Jahr 1971.

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Toller Fund! Damals hatten sogar die Missetäter noch mehr Charakter.

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Nix für Ungut, aber bei Preußen-Prinzen von Charakter zu sprechen, das geht dann doch zu weit.

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Nicht nur der Missetäter, auch der Doktorvater.

Das Zitat von Professor Schoeps ist übrigens sehr hübsch:
"Der Prinz hat"s doch selber an die große Glocke gehängt, die Eitelkeit stellte hier ein Bein."

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Naja. Hans Joachim Schoeps ist ganz bestimmt ein Kapitel für sich.

http://de.wikipedia.org/wiki/Hans-Joachim_Schoeps

Sollte das Aushängeschild der Uni Bayreuth von annähernd ähnlichem Kaliber sein, dann wird's eng für den Laden!

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Immerhin hat Schoeps es selbst angezeigt und auch das Gutachten zur Aberkennung verfasst, ohne den Missetäter dabei zu schonen. Nur darauf bezog sich meine Bemerkung (nicht auf seine antidemokratische, monarchistische Haltung - die hätte ihn ja gerade in diesem Fall auch dazu verleiten können, anders zu handeln).

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