Piraten wählen, Merkel kriegen.

Und zwar nicht, weil es mit der linken Mehrheit dann nichts wird, sondern weil der Chef der Partei Präferenzen für Muttis Bruchbude hat. Kein Wunder, dass er sich bei Kissinger im Springerhochhaus mit Vertretern von CDU, FDP und Springer hat ablichten lassen. Das war kein Ausrutscher. Die machen in ein paar Wochen das, wofür die Grünen 20 Jahregebraucht habem.

Aber der Herr ist ja Teil des Berliner Putsches, da wird ihm schon nichts passieren.

Edit: Und hier nochmal was ver beliebten Reihe "Wer hat uns verbraten - Piraten!" - verkoheln kann er schon wie ein Grosser, nachdem er erst selbst angekündigt hat, er werde mit Kissinger über Bradley Mannings sprechen:

Flaschenpost: Hast Du das Thema Bradley Manning mit Herrn Kissinger besprochen? Wie ist seine Einstellung zum Whistleblowerschutz und will er sich dafür und für Bradley einsetzen?

Bernd: Neben den drei schon angesprochenen Haupttehmen haben wir – wenn auch nur kurz – über die Bedeutung von Transparenz gesprochen. Wir redeten über Transparenz und deren Bedeutung. Kissinger findet Transparenz blöd; sagt es auch deutlich. Regierungshandeln könne nicht vollkommen transparent sein; er macht indirekt auf Wikileaks aufmerksam und dessen nichtakzeptabele Verbreitungspraxis.. Da sind wir nicht einer Meinung – ein Punkt, bei dem er offensichtlich aber nicht zu überzeugen ist.


Irgendwie fehlt in dem Beitrag der Flaschenpost auch noch 1 ganzer Vietnamkrieg. Aber hey, es sind Piraten, wer wird denn da Ahnung verlangen...

Freitag, 25. Mai 2012, 14:17, von donalphons | |comment

 
Fünfzehn Mann auf des toten Mannes Kiste, Jo-ho-ho und 'ne Buddel voll Rum!

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Wie dämlich ist das denn?
Der Grund, warum die SPD den Piraten kritisch gegenübersteht ist doch eben, weil man vermutet, dass sie am linken Rand wildern. Und das ohne echtes Parteiprogramm oder Agenda.

Für die CDU wären die Piraten nur Mehrheitsbeschaffer und vielleicht eine Möglichkeit, sich Pseudomodern zu geben – mehr aber auch nicht. Entweder tötet er damit jetzt die Partei, oder, was ich den Piraten empfehlen würde, sie geben dem Mann ganz schnell wieder einen Tritt.

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Linker Rand wäre "andere Gesellschaft". Was den Berliner Piraten im Kopf umhergeht, ist eher "Bereicherung". FDP für Arme.

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So höret seine Worte
hier der weise Vorsitzende
http://flaschenpost.piratenpartei.de/2012/05/25/die-alte-und-die-neue-welt-bernd-schlomer-trifft-henry-kissinger/

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Ich höre Helmut Kohl und Ratzinger im Duett.

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"Kissinger findet Transparenz blöd." - Das ist aber voll doof, Mann.

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ein Punkt, bei dem er offensichtlich aber nicht zu überzeugen ist. Wie dumm aber auch.

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Da muss selbst ich, der eigentlich immer dafür plädiert, den neuen Leuten etwas Spielraum zu lassen, ihren Weg zu finden, die Nase deutlich rümpfen. Nach der Kritik schon vor dem Treffen hatte der Mann ja genügend Zeit, sich eine angemessene Vorgehensweise zu überlegen oder - falls er das nicht hinbekommt - abzusagen.

Wobei die Sache ja auch ihre guten Seiten hat - so sehen wir frühzeitig, wie die Piraten mit so etwas umgehen und ob die Kontrolle durch die Basis funktioniert.

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Seit Marina Weisband weg ist, merkt man erst, wie unsagbar dünn da die Personaldecke ist.

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Interessant wird nun, ob der Herr Beamte mit ebensolchen Verhaltensweisen genauso kritisiert wird wie sein eigenständig denkender Vorgänger.

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Wie das FDPO-U-Boot Schramm schon sagte:

"Die Reaktionen auf #Kissinger sind übrigens auch Ausdruck von Obrigkeitsdenken."

Natürlich soll man da die Schnauze halten, die Berliner Bande will in Ruhe an die Fressnäpfe.

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"Wir redeten über Transparenz und deren Bedeutung."

da nimmt sich wohl einer wichtiger, als er ist. schlecht für einen, der politiker sein will.

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Transparenz ist gut, wenn man sie aus dem Watergatehotel herausholt.

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"Fragen an ihn hatte ich nicht."

Mutige Piraten.

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Henry Kissinger ist nicht umunstritten (sic!)
Da hat der Oberpiratzinger aus dem Verteidigungsministerium doch wohl auf "volles Rohr!" wg. voller Hose verzichtet. Der wirds noch weit bringen!

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www.welt.de/politik/deutschland/article106381049/Henry-Kissinger-und-der-deutsche-Pirat-Schloemer.html

Jetzt ist nun auch das Gespräch online. Ziemlich schrecklich das Ganze, so insgesamt.

Bemerkenswert: Nachdem Kissinger (!) den Fall Wikileaks und dann sogar Schlömer direkt anspricht, fabuliert Schlömer in altbekannter Politikersprechweise darüber, wie man das Internet für einen politischen Entscheidungsprozeß nutzen kann, fasel fasel, schwurbel...

Nicht ein Wort zu Manning, interessant.

Und dann dieser schleimige, ranwanzende Ton aller PArteien an dem Tisch, oh je. Einfach schrecklich.

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Ja, das Ding ist extrem peinlich. Da hätte auch die Junge Inion Hinterdürnbach eingeladen sein können, die jetzt auch ihre Website hat.

Devot ist das passende Wort.

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Genau, devot trifft es, danke.

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Springer kann sich zum Schosshund gratulieren.

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Am 12. Juli ist Schlömer wohl bei der Telekom zu Gast. Ich denke, er wird sich da in Sachen Netzneutralität ähnlich deutlich äußern wie zu Manning bei Springer.

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Ja, die Bürde und die Würde des Amtes.

Was gibt es denn zu essen?

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Das entzieht sich meiner Kenntnis. ;) Das mit der Telekom kann man hier nachhören (Minute 28:48) https://dl.dropbox.com/u/81632495/Mumble-2012-05-25-21-16-37-mumble.piratenpartei-nrw.de.mp3

Ist eine offizielle Aufzeichnung der Koordinatorenkonferenz der Piratenpartei.
http://wiki.piratenpartei.de/Koordinatorenkonferenz/Treffen/2012-05-25

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