Göthe halts Maul

wenn ich an Ostern im Gebirge bin:

"Der alte Winter, in seiner Schwäche,
Zog sich in rauhe Berge zurück."

Das hab ich heute gemerkt. Du Idiot.

Sonntag, 23. März 2008, 21:06, von donalphons | |comment

 
Haben Sie da eine chinesische Ausgabe? In meiner heißt der Mann Goethe. ;-)

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Nein, eine deutsche von 1831. Da heisst er Göthe.

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Sehen Sie mich begeistert, ich habe etwas gelernt. Merci!

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In Weimar nannten sie ihn Geede.
Und außerdem hat der alte schwache Winter sich
tatsächlich 2007 zurück gezogen.
Das, was für Dein automobiles Fortkommen hinderlich
ist, ist der junge Winter 2008.
Erholsamen Aufenthalt wünsche ich..

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goethe irrt natürlich, wie immer. der winter ist nicht in den bergen, sondern in berlin. da will man nicht raus vor die tür, und es bleibt einem nur: heimatabend. "ich habe auch keine sehnsucht nach goethens nähe; mir ist gottlob die welt noch nicht wieder so eng gewesen, als in seinen zimmern!" :) (ernestine voss in einem brief an schillers witwe, 1835)

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Nun, die Liebste weilt gerade auch an einem Alpensee, allerdings auf der anderen, Comeser Seite der Berge, und da hat es heute auch geschneit. Aber so am Abend, wenn man nicht mehr raus muss, dann hat das schon was von Bergwinterzauber. Heute morgen beim Frühstück jedoch Lärm: Schlittenfahrer auf dem Berg vor der Terasse.

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lärm ist leben. gut zu wissen, dass es das auch im schönen alpenvorland gibt!

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Goethe einen Idioten zu nennen, obwohl er recht hatte, mutet mir seltsam an...

Nur seine Farbenlehre, die ist wirklich idiotisch.

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Mich hingegen mutet seltsam an, daß da einer von einem verteidigt wird, der des anderen (auch heute noch gültige) Sprache nicht spricht.

Gemeint ist die Sprache, sind nicht die Inhalte, die sie transportiert! Über letzteres darf man diskutieren ...

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Siehe, schon nahet der Frühling; das strömende Wasser verzehret Unten, der sanftere Blick oben der Sonne das Eis.

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ei, so lasse se
doch de exxellenz in ruh, dafir kann er werklisch nit.

auf, dass es der nachwelt erhalten bleibt:

http://ww w.tcd.ie/Germanic_Studies/dramalab/dramalab07/friedellpolger.htm

(bitte prüfen ob verlinkung zulässig, ich gehe davon aus, dass dieses werk gemeinfrei ist)

nachgefasst:

danke, schmollsenior, für den hinweis. zwischen dem zweiten und dem dritten w in www ist nunmehr 1x leertaste. und, richtig, es muss polgar heissen.

polgar, auch einer von denen, der wieder zu entdecken ist,

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Licht!
Ganz großen Dank. Das ist mal ein Fund!

Ich suche dieses köstliche «Pennäler»-Stückchen, diese einzigartige Interpretation des berühmten götheschen «... mehr Licht!», diese germanistische Glanzleistung, seit es vor einigen Jahren in den unendlichen Tiefen der vielen, überall herumverteilten Bücherkartons verschwunden ist. Wenn ich mich recht erinnere, ist es ein dtv-Bändchen aus den sechziger, siebziger Jahren, in dem es nachgedruckt war.

Der Text ist – nach deutschem Urheberrecht – auch noch NICHT frei, da Polgar noch nicht siebzig Jahre tot ist (1955 gestorben). Vermutlich fehlt hier deshalb eine Quellenangabe.

Und: Er hieß Polgar und nicht Polger (wie es in der Datei steht).

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