Nieder mit Ypsilanti!

Liebe hessische Leser, ich fordere Euch hiermit auf, am kommenden Sonntag Eure Stimme keinesfalls der SPD, sondern dem Koch der braunen Suppe (tm) zu geben, auf dass in den nächsten Jahren weiterhin zwischen Spessart und dem kackschwarzen Fulda eine Partei am Drücker ist, die für den Anstand der Mörder, die Tugend der Verbrecher und die Wahrheit der Biertische steht. Wählt einen Mann, der fast so integer wie Kohl und Schäuble ist; eine Partei, die eine effektive Politik macht, wie man sie sonst nur von nepotistischen Papsthöfen und der Verwaltung des Gulag kennt, und bis zum Hals in der braunen Scheisse auf dem Boden der unserer Verfassung steht.

Denn mit Koch wird Hessen auch weiterhin so erfolgreich sein, wie die Parteibilanz nach einer Grossspende der Atomlobby, so lebenswert wie Business Plan einer Frankfurter Grossbank zum Entmieten kleines Schuldner, und überhaupt: In Hessen darf sich nichts ändern.

Denn ich wohne in Bayern. Bayern ist dank Koch lebenswert. Sehe ich die verzerrten Gesichtszüge des Beckstein oder die niederbayerische Weisheit in den Augen des Huber, dann möchte ich sofort kotzen; erblicke ich die Inzestfolgen auf den Plakaten bayerischer Lokalwahlzumutungen, halte ich Gewaltanwendung für angemessen. Dass es in Bayern keinen Terrorismus gibt, dass wir hier noch keine Amoklauf hatten, beruht vor allem darauf, dass ein Blick zum nördlichen Nachbarn genügt, und wir wissen wieder: Es geht noch schlimmer, die CSU ist eigentlich gar nicht so schlecht, im direkten Vergleich zu Koch und seiner hessischen CDU, unsere sind der Schmiedl, während Ihr Euch vom DSchmied zum Klump hauen lasst.

Man muss hier viel ertragen, aber so etwas bleibt uns dann doch erspart. Würdet Ihr Hessen, die Ihr blöd genug wart, Euch Jahr um Jahr von sowas an der Nase herumführen zu lassen, nun eine Ypsilanti an die Spitze wählen, die dann auch noch Politik jenseits rassistischer Reden macht -

wir Bayern würden ohne Euch wieder ganz allein wie die letzten Deppen der Republik dastehen, neben den dreckigen Schwaben, den Sachsen, und sogar noch etwas unter den Fischköpfen aus Hamburg, Niedersachsen, Nordrheinwestfalen und anderen, neben denen wir ganz sicher nicht stehen wollen.

Das, liebe Hessen, könnt Ihr uns nicht antun.

Freitag, 25. Januar 2008, 11:54, von donalphons | |comment

 
*g*, und ich war schon irritiert, als ich die überschrift gelesen hab, schöner aufruf :)

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Genau
Koch ist zwar kein Sympath, aber die CDU will wenigstens keinen Einheitsmatsch bei der Schule und auch sonst keine sozialistische Gleichmacherei. Warum geht es den in Bayern den meisten Menschen relativ gut? Weil dort wie in Hessen eben mit Vernunft regiert wird.

Nicht alles ist gut was Koch macht, es könnte mehr Geld für die Polizei und die Justiz geben, auch könnte Koch mehr von seinen Versprechen halten, aber die wirtschaftlichen Daten stimmen und das sorgt für die meisten Menschen in Hessen für ein besseres Leben.

Ypsilanti redet ja auch nur von den Gesamtschulen, schickt aber ihren eigenen Sohn lieber auf ein privates Gymnasium....dann lieber Koch & seine CDU, da weiß der Wähler was er hat.

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Korrektur am Rande
Fulda ist nicht kackschwarz. Fulda ist der Sitz der deutschen Bischofskonferenz. Da ist einfach nur finsteres Mittelalter. Kack in dem Schwarzton, ließe sich nämlich ansonsten nur aus bereits Verstorbenen gewinnen. Nein es ist einfach der Katholizismus in seiner ungezügelsten Form der in Fulda alles schwarz erscheinen lässt. Neben dem kommt kein Licht mehr auf.

Dem Vernehmen nach traut sich selbst der heilige Geist dort nicht hin, obwohl die ständig über irgendwelche Sexualakrobatik zwischen ihm und Maria fantasieren. Fulda ist also ein Sonderfall.

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Ich war im Spätsommer vergangenen Jahres mit dem Karokönig in Fulda. Da roch es überall nach Hundekacke, aber man hat gar keine gesehen. Sehr seltsam.

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Fehlendes Schamgefühl
ist es sicher, was man auch am Tegernseer Ruhesitz haben möchte. Daher die Aufforderung an dä Hässe.


Völlig selbstsüchtig und gerade daher ebenso verständlich wie lobenswert.

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Das ist ja alles gut und schön, aber wenn der hessliche Koch damit durchkommt, geht das Elend in Berlin auch weiter.

Dass jemand wegen kackschwarzem Populismus mal so richtig eins aufs Maul bekommt, das wäre mir die neuerliche Alleinstellung Bayerns wert.

Wir kriegen ja auch bald Wahlen
(OK "Wahlen" ist jetzt vielleicht das falsche Wort)

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Doch, können wir!
Sorry, aber da gäbe ich meine Stimme lieber den planlosen Spacken von der FDP als dem Koch. Insofern: stellt euch da unten mal drauf ein, in den nächsten Jahren viel Häme einzustecken :)

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"Dass es in Bayern keinen Terrorismus gibt, dass wir hier noch keine Amoklauf hatten".

Sehr schöner Rant, aber diese Behauptungen sind falsch.

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Feldherrenhalle ist schon etwas her

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Feldherrnhalle?
Welche? Die echten Nazis oder die Hochwürden im Kruzifixstreit oder der evangelische Kirchentag?

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Bad Reichenhall 1999. Da lief ein 16-Jähriger Amok. Außer ihm gab es noch 4 Tote und 6 Verletzte (darunter war auch der Schauspieler Günther Lamprecht).

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Auf dieser Auflistung "Amokläufe in Deutschland"

www.holger-hufer.de /Sonstiges/amoklaeufe_inland.html

finden sich übrigens fünfmal mehr Amokläufe in Bayern als in Hessen.

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Das muss daran liegen, dass ein Hesse, wenn er Amok läuft, immer gleich in Bayern landet

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Nee, nee, das war "homegrown". Bei uns läuft nur ab und an ein gewisser Küchenmeister geistig Amok.

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26. September 1980

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Erinnere mich nicht
ich war dort

aber Nazis zählen in Bayern nicht zu den Terroristen

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ich habe Angst.
wenn der Koch die Wahl in Hessen verliert, wird er sicherlich Schäuble-Nachfolger.

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Wenn er wirklich hart verliert, wird er nur noch Kamingesprächer bei der CSU in Kreuth.

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So dumm ist das Merkel dann auch wieder nicht, sich den hesslichen Koch ins Haus zu holen.

Der Huber warnt ja auch schon und bittet die Hessen, Koch zu wählen, "damit Radikale keine Chance haben, Unglück über Deutschland zu bringen".

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Zu spät.
Tut mir leid.

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Scho recht
Allein das Gesicht des hesslichen Koch, während er vorwurfsvoll erklärt, es sei leider nicht gelungen, dem hessischen Wähler die rassistische, ausländerfeindliche panikmachende Leitkultur der CDU zu vermitteln, ist das Ganze wert.

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:))
Ich bin ja schon ein bißchen älter und kann mich erinnern, daß (auch in Hessen) die panikmachende Leitkultur hinsichtlich Umweltverseuchung, Atom-Tod, Atom-Krieg bei Wahlen recht gut funktioniert hat. ;)

Und ob nun "ausländerfeindlich" jetzt wirklich ethisch-moralisch schlimmer ist als Ossi-bashing, "Der Deutsche-Russe steht vor der Tür" oder Aussiedlerhetze der fortschrittlichen Kräfte, wage ich zu bezweifeln.

Aber das spielt auch keine Rolle:
Angesichts einer linken strukturellen (Wähler-)Mehrheit ist das Problem doch nicht, gewählt zu werden, sondern wie man geschickt vermeidet zu erklären, daß man intellektuell eigentlich am Ende ist.

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Ach?
Frau Ypsilanti fordert "kriminelle Aussiedler ausweisen!" oder ist mir da was entgangen?

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Intellektuell am Ende war Koch schon mit der brutalstmöglichen Aufklärung der in schwarze Kassen geflossenen jüdischen Vermächtnisse. Und so sehr du diesen filzigen Lügner mit seiner Truppe pfründefressender und lobbyistenschleimleckender Versager auch zu verehren scheinst, Herold, soll ich dir was sagen? Seine Zeit ist um. (Und sie wissen es selbst. Ein CDUler erzählte mir gestern, den Mitgliedern sei die Mobilisierung des letzten Aufgebots befohlen: jeder solle auch familen- und bekanntenkreisnahe Debile, Alkoholdemenzler und nichtwählende Dschungelcampprolls zur Urne schleifen, sonst würde es diesmal nicht reichen.)

gez. Der, welcher den Koch am Sonntag abwählen wird

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Hürriyet ruft die Wahlberechtigten unter den Lesern bereits seit Tagen auf, Koch abzuwählen.

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Soweit ich weiß, war es ein Lafontaine der bei Frau Maischberger erklärte: "Wenn wir drei Millionen Aussiedler weniger hätten, ginge es uns besser."
Dürfte der pöse, pöse Koch Ähnliches über andere Bevölkerungsgruppen sagen ?

Wie war das noch mit dem Parteifreund(?) von Yps, der immer wieder erklärte, "Deutsch-Russen" seien ganz besonders gefährlich ... was er dann in seinen Gutachten wohl nicht mehr so bestätigt. ;-)

Ich habe ich da keinerlei Betroffenheit vernehmen können ...
Ob Bush, Berlusconi, Koch, : der spießige Deutsche braucht immer irgendeinen Anti-Christen, bei dem sich inszenieren kann. Was soll man sonst auch sagen, fordern ... nachdem man schon erklärte, daß die sozialistische Kohl-Regierung sich verantworungsloserweise neoliberalen Reformen verweigerte, ist man so am Ende, daß es beim Denken knirscht. Denunziation ist das einzige, was übrig bleibt.

Wenn ich zudem Wagenknecht richtig im Kopf habe ("Mythen der Modernisierer"), dann waren die CDU-"Spendenskandale" das Zuckerl, das einer rot-grünen Regierung gegeben wurde, die gerade auf rechtem Überholkurs war, damit die nicht schon nach wenigen Monaten aus dem Amt geschleudert wird. Mal ernsthaft: Wer sich über "Spendenskandale" empört, scheint irgendwie zu den Naiven im Lande zu gehören.

Was *hürriyet* tut, nicht nur bei den hessischen Wahlen, nennt man glaube ich "Einmischung" und ich glaube nicht, daß man damit den Koch-Abwählern einen Gefallen tut. q.e.d.

Ach, ja: wer das Merkel formuliert, ist nun nicht gerade jemand, der moralisieren sollte. ;-)

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Das ist nicht amoralisierend, das ist hier Brauchtumspflege.

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Nur zu Ihrer Info, Herr Herold: Die Deutschland-Ausgabe der Hürriyet wird in Mörfelden bei Frankfurt/M. gedruckt.

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Es spielt gar keine Rolle, was wo gedruckt wird. Nur ist mir nicht bekannt, daß es ohne "diplomatische Note" abgeht, wenn man sich "aus dem Ausland" in die Wahlen einmischt.

Im übrigen bin ich der Meinung, daß *Hürriyet* mehr zur Liberalisierung (und auch der Machtbeteiligung !) der türkisch- (und kurdisch-)stämmigen Bevölkerung in D. leisten sollte.

Ich halte nix von "Hetze". Allerdings glaube ich auch nicht, daß der "Kuschelkurs", dieses schon fast proto-rassistische "Sie bereichern uns so sehr" wirklich hilft.

"Anti-Rassismus" ist ganz lustig, wenn ein Milieu Migranten "benutzt", um sich selbst Machtvorteile und Posten zu verschaffen. Was das in D. bringen soll, wo sich die (liberale) Linke praktisch zu Tode gesiegt hat, weiß ich nicht.

.. ich weiß aber, daß diese infantile "Rassismus"-Gewäsch zu jeder Menge Kollateralschäden in Migranten-Familien ... und vor allem zu hanebüchenen Einstellungen potentieller "Vorzeige-Migranten" wie Kaminer oder Zaimoglu geführt hat.

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Auch deutschsprachige Zeitungen haben schon Wahlempfehlungen abgegeben. Gegen den Aufruf der Hürriyet, dass sich die Wahlberechtigten unter den Lesern an den Wahlen beteiligen sollen, ist an sich nichts zu sagen. Dass deren Anti-Koch-Kampagne genauso appetitlich ist wie so manche Bild-Zeitungskampagne, steht auf einem anderen Blatt. Boulevard, halt. Springer und Dogan arbeiten, nebenbei bemerkt, zusammen.

Im Übrigen wird die Hürriyet nicht nur in Mörfelden gedruckt, sondern ein Teil der Autoren lebt und arbeitet auch in Deutschland (der größere Teil der Artikel wird aber aus dem Mutterblatt übernommen, das stimmt - ich weiß aber nicht, ob das ebenso auf die Texte über Koch zutrifft oder ob die in Deutschland entstanden sind, was ich fast annehme). Wie bei anderen türkischen Zeitungen auch spielen die Kolumnisten eine viel größere Rolle als in deutschen Zeitungen. Auf die kommt es eigentlich an.

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Seltsames Verständnis von Pressefreiheit
das der Herold da an den Tag legt.

Natürlich kann eine Zeitung, ob "inländisch" oder "ausländisch", Wahlempfehlungen abgeben. Das führt natürlich NICHT zu einer "diplomatischen Note" (jedenfalls nicht seitens eines demokratischen Staats).

Nur Diktaturen beschweren sich da gelegentlich, in der irrigen Annahme (ok idealerweise irrig), dass die Regierung bestimmt, was in Zeitungen zu stehen hat.

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WELCHE Zeitung hat in anderen Staaten (für sie erreichbare) Wähler aufgerufen, im Ausland diesen oder jenen Politiker zu wählen ?
Auf die Beispiele bin ich gespannt.... :-)

Auch bin ich interessiert, wer nach einer Abwahl Kochs die nächste "Sau" ist, die als Anti-Christ zu moralischer Empörung anständiger Deutscher führt. Noch einmal eine Berlusconi-Betroffenheits-Soap ? Vllt. Kinder-Inder-Rüttgers (der diesen Spruch niemals gemacht haben soll) ?

Wenn ich mir so die Sarkozy-Bruni-Erregung ansehe ... und an die Nicht-Thematisierung der rot-grünen trophy wives denke... bin ich dafür, daß Wulff angeklagt wird ... es dürfte genügend frustrierte Mitt-VierzigDreißigerinnen, für die es weder zum Zahnarzt, noch zum Indianer-Häuptling gelangt hat.

Ein Wulff-Libido-Watchblog könnte einen Grimme-Preis nach sich ziehen. Niggemeier, übernehmen Sie !

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Der Guardian hat z.B. die Wähler in Ohio aufgerufen, Kerry zu wählen (nicht sehr erfolgreich).

Ist aber völlig irrelevant. Jedenfalls wenn man Pressefreiheit nicht nur für das Inland fordert.

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@ herold: Sie betrachten die Deutschlandausgabe der Hürriyet offenkundig als rein ausländische Zeitung, weil sie zur Dogan-Gruppe gehört. Ich frage mich gerade, wie Sie all die osteuropäischen Zeitungen werten, die zum WAZ- oder Springer-Konzern oder zur Passauer Neuen Presse gehören, sind das dann ebenfalls für die Einheimischen "ausländische" Zeitungen?

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Und wenn Murdoch eine deutsche Zeitung kauft, geht dann eine "diplomatische Note" nach Canberra?

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Im übrigen bin ich der Meinung, daß *Hürriyet* mehr zur Liberalisierung (und auch der Machtbeteiligung !) der türkisch- (und kurdisch-)stämmigen Bevölkerung in D. leisten sollte.

"Auch eine Zeitung wie die Hürriyet ist hier in den letzten Jahren sensibler geworden und hat vor einigen Jahren eine große Kampagne gegen häusliche Gewalt durchgeführt."

Haci-Halil Uslucan, Privatdozent für Psychologie an der Uni Potsdam, in einem Interview in der taz.

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Auch Du, mein Sohn @avantgarde ?
"Was willst Du mit dem Fettdruck, sprich !" "Hessen vom Tyrannen erlösen !"

Ich habe mit dem Hinweis auf die "Nicht-Einmischung" das klischee von der Nicht-Einmischung in die Unterdrücker-Apparate jenseits der Elbe angesprochen und (mit Absicht) nicht gesagt, daß, wenn Zeitungen ....

Okay, ich habe mit Absicht wenig trennscharf formuliert, weil ich darauf wartete, wer als erster erklärt, daß wenn Zeitungen ... (natürlich) keine "diplomatische Note." Pawlow, lieber Pawlow. ;-)

Wenn ich es richtig verstanden habe, veröffentlichen die WAZ- und Springer-Blätter in Ungarn, etc. auf deutsch und fordern die deutsch-stämmigen Ungarns, etc. auf, "Deutschland-feindliche" Politiker nicht zu wählen. Wohl kaum.

Ich kann es gerne wiederholen: *Hürriyet* fördert ein nationalistisches Wahlverhalten, was selbst bei Koch-Gegner ein leichtes "Unwohlsein" hochkriechen läßt. Türkiye Türklerindir. ... jetzt auch in D.

Das ist nicht sonderlich clever. Damit signalisiert man allen, die ihre Kinder nicht auf Privatschulen schicken, daß "Integration" im 2020 ein bißchen aussehen könnte... nicht klug, gar nicht klug.

@arbo ... mit jedem wenig-überzeugenden Beitrag wird die "Bereicherung" weniger überzeugend. ;-)

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Sie sprechen permanent von Bereicherung, nicht ich. Ich habe Ihnen lediglich ein paar Infos über diese Zeitung gegeben, weiter nichts. Springer-Blätter wie Fakty haben in der Vergangenheit übrigens sehr häufig deutschlandfeindliche Kampagnen gefahren.

Ich kann es gerne wiederholen: *Hürriyet* fördert ein nationalistisches Wahlverhalten

Ach, treten etwa lauter türkeitreue Parteien bei der hessischen Landtagswahl an?

Im Übrigen verbitte ich mir ein für allemal die vertrauliche Anrede arbo, das bleibt befreundeten Bloggern vorbehalten.

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Ach, treten etwa lauter türkeitreue Parteien bei der hessischen Landtagswahl an?

Im Übrigen verbitte ich mir ein für allemal die vertrauliche Anrede arbo, das bleibt befreundeten Bloggern vorbehalten.


Jeder blamiert sich so gut wie er kann. Kein Wunder, daß sich Journalisten über *Blogger* lustig machen.

Kleiner Tip: einfach meine Beiträge ÜBERlesen und nicht kommentieren.

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Ich darf Sie daran erinnern, dass Sie meine Kommentare in diesem Strang kommentierten, ich habe Ihnen daraufhin geantwortet. Und was das sich selbst blamieren angeht, darauf verstehen Sie sich sehr viel besser als ich. Wie albern das Argument mit den Journalisten ist, werden Sie vermutlich nie begreifen.

Sie sind schließlich voll und ganz damit beschäftigt, anderen Ihre Klischees überzustülpen. Um Inhalte geht es Ihnen im Grunde gar nicht, weder lesen Sie genau noch schauen Sie hin. Kein Wunder, dass Sie dann andere Besucher hier für Männer halten, die gar keine sind.

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@herold

Was Sie da tun ist schlicht unredlich, um keinen stärkeren Ausdruck zu gebrauchen. Ganz die Strategie von Koch übrigens.

Miese Anspielungen mit Notausgang.

Wenn z.B. der hessliche Koch als Slogan ausgibt: "Ypsilanti, al-Wazir und die Kommunisten stoppen", ist jedem klar, was gemeint ist, aber natürlich kann man unschuldig die Augen rollen und sagen, wieso denn, er nennt doch nur Namen.

Sie argumentieren ganz ähnlich.

"Es spielt gar keine Rolle, was wo gedruckt wird. Nur ist mir nicht bekannt, daß es ohne "diplomatische Note" abgeht, wenn man sich "aus dem Ausland" in die Wahlen einmischt."

Anspielungen, Andeutungen, und wenn man erwischt wird den Schwanz einziehen, von wegen "mit Absicht nicht trennscharf formuliert".

Sorry, auf dieser Ebene lohnt die Diskussion nicht.

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Die NPD plakatiert hier in Frankfurt seit einer Woche mit einer Kopie der schweizer schwarzes Schaf-Kampagne. Die Vorlage hat ihr Koch gegeben. Und nochmal, Herold, das ist nicht vergleichbar mit Waldsterben- und Atomtod-Hysterie: das zielt auf Menschen.

Jenseits dieser Hetze sind Koch und seine Inszenierungen so abstossend, weil sie des Stils und der Ästhetik ermangeln; ein Argument, das weder er noch seine Jünger je begreifen werden. Dieses Defizit hast du in den Kommentaren oben sehr anschaulich demonstriert.

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A v a n t i Y p s i l a n t i !
@beissreflex,
in der Schublade ist die Nachfolge
von seinem Jung allerdings.

Und Jung weiß was sich gehört.

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Da war dummerweise dieser Amoklauf 1999 in Bad Reichenhall, also im gleichen Jahr wie Littleton.

Er wird aber nicht nur deswegen oft als Beispiel genannt. Interessant ist er vor allem, weil er prototypisch ist. Jugendlicher ohne Perspektvie, autoritäres Elternhaus, der Vater ein Waffennarr mit offenbar übersteigertem Traditions- und Nationalbewußtsein. Also etwas, was in Bayern durchaus häufiger vorkommt:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/12/12426/1.html

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Das hatten wir schon. Vor gut zwei Stunden.

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Eine Wahl Ypsilantis hätte vor allem langfristig Folgen, weil es bedeuten würde, dass schon wieder ein Bursche von einer Frau vermöbelt wird. Gut, dieser hier hat damit bereits Erfahrung, aber bei dieser Wahl ist er in der Vorhand. Vielleicht ist er ja anständig und begeht nach seiner Abwahl Selbstmord.

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Anständig?
Wir reden hier doch von Berufspolitikern, oder nicht?

Andererseits, so ein Ehrenbegräbnis mit Oettinger-Gedächtnisrede, Udo Jürgens mit schmissigen Hetzliedern und einer offiziell trauernden Merkel, die sich aber das Grinsen über den "Ausfall" eines Konkurrenten nicht gänzlich verkneifen kann ...

Hach, Träume sind was feines!

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nanu, der udo jürgen bockelmann singt neuerdings hetzlieder? wie schade.

dabei würden oh sie haben mich gefeuert und griechischer wein doch gut zum gedachten anlass passen.

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Frau arboretum, besser hätte ich das Hohlnussgeschwalle des herolds nicht auf den punkt bringen können, danke!

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@ derherold

Zerkratzen Sie anderen Leutchen nicht ihr Weltbild !

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Zerkratzen tut der mit seinem stumpfen Schaber gar nichts, er gibt nur ne gute Schießbudenfigur ab, über die wir lachen können.

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Grob geschabt
wird selbst ein Tete de Moine nicht.

So erschröcklich ist der ja gar nicht der Herr herold, lupft er doch nur das kurze Kleidchen des Gutmenschlichen, mit dem das anorexische Selbstverständnis so Einiger versucht die klapperigen Knochen zu bedecken.

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Er erfasst aber das Selbstverständnis derjenigen gar nicht, sondern ist nur eine durch die Gegend eiernde Sammlung dumpfer Klischees. Insofern eine Realsatire auf das, was er zu kritisieren glaubt.

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Die eiernden dumpfen Klischees sind mir da irgendwie durchgerutscht.


Klischees sind im übrigen nicht aufgrund ihrer Erfolglosigkeit die Hämmer und Schraubenzieher im Werkzeugkasten der Kommunikation.

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Da bin ich dann wieder bei Dir, aber wenn jemand mein politisches Selbstverständnis auf die Schippe nehmen will und dann gleich fünfmal hintereinander danebenlangt wird´s irgendwann grotesk. Erst hält er mich für einen karrieremäßig gscheiterten 68er, ich korrigiere und erkläre, dass ich ein beruflich sehr etablierter Altersgenosse von ihm bin, dann tituliert er mich linksliberal, ich korrigiere, dass ich mich zur extremen Linken rechne, er hält mich daraufhin für einen Spartaken, ich korrigiere wiederum, dass ich ein Alt-Autonomer bin, daraufhin ordnet er die Autonomen, in meiner Alterskohorte die einzige Fraktion der linken Szene, in der es einen zahlenmäßig hohen Anteil an Leuten mit Arbeiter- oder Unterschichtshintergrund und relativ viele Asylbewerber und Bürgerkriegsflüchtlinge gab, als akademische Mittelschichtsbewegung ein, und schließlich bezeichnete er das antirassistische Spektrum, in dem sich hauptsächlich Altlinke 40+ engagieren, als Szene-Kindergarten, der schon von den 22jährigen nicht mehr ernstgenommen würde. Die Frau Arboretum, eine recht bekannte Bloggerin hält er für einen Mann. Bloggern wie Mark, Jolly Rogers, Dr. Dean oder Strappato schmeißt er "niemand nimmt Euch ernst" ins Gesicht, womit er hinsichtlich der Reaktionen der anderen hier vertretenen Jemande ziemlich allein steht.


Er liegt immer so sehr daneben, dass seine ironische Kritik zum Riesenbumerang wird.

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Grundsätzlich
finde ich es ja ganz erfrischend, wenn jemand wie der Herold auch mal wider den Stachel löckt, den Grundkonsens hinterfragt. Auf Dauer reicht das alleine aber nicht, um ernstgenommen zu werden. Vor allem, wenn man immer nur reflexhaft loslästert, Antworten nur punktuell oder gar nicht zur Kenntnis nimmt und dann auch noch mit einer pseudo-onkelhaft-vertraulichen Attitüde in Fettnäpfchen latscht. Eine große Bereicherung der Diskussionskultur vermag ich darin dann nicht mehr zu erkennen.

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Bitte.

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noch
haben die wahllokale fünf stunden lang geöffnet, auf dass noch der letzte hesse seine kreuzchen machen kann.

eine dieser hässlich/hessischen schicksalswahlen kommentierte jemand, den ich kannte, mit:
hessen hat gequält. die cdu hat gewonnen, keiner will sie gewählt haben.

nicht abwegig, dass dons wunsch erfüllt wird.

wer sagt uns denn, dass frau y. breit treten liess, man habe mit dem hern k. gleichgezogen? das kann genauso gut auf dem mist (ich habe gesagt auf dem, nicht in dem, das ist doch ein unterschied) eines koch´schen büchsenspanners gewachsen sein, um den letzten verschlafenen chatten aus seiner höhle zu locken, linke und ausländer stoppen gehen.

forsa am freitag: cdu 38, spd 38, fdp 9, grüne 7, linke 5.
bleiben für sonstige 3, etwas wenig, das wäre die gute nachricht.

cdu+fdp 47, zu knapp, cdu, fdp + grüne 54, langt.
spd + grüne 45, zu knapp, + linke 50, immer noch knapp.

spd + cdu 76, das wärs doch.

hessens politik wäre weiter stabil, beide grossen hätten gewonnen. fdp, grüne, linke dürfen in die opposition und wären erstmal vom trog verdrängt. vermutlich wäre auch die spd ein angenehmerer koaltionspartner als fdp und grüne oder anders, die cdu angenehmer als grüne und linke. könnte es sein, dass die derzeitigen verhältnisse in bund und ländern für eine grosse koalition sprechen? die am anfang keiner will, die dann aber umso schneller vereinbart wird?

koch wäre auf einmal daheim entbehrlich, sein platz in hessen wäre für einen fixen parteifreund frei geworden, mässigung wäre angesagt, auch nicht schlecht.

der dr. merkel wäre koch auch nicht mehr übermässig gefährlich, aber doch noch gut für den einen oder anderen querschuss, damit frau bundeskanzler nicht zu fett wird.

aber, erstmal abwarten.
hinterher kommt dann alles immer ganz anders.

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Große Koalition?
Eine GK halte ich für fast ausgeschlossen, da müsste Koch abtreten und das will er wohl nicht. Mit Ypsilanti in einem Boot, ich glaube kaum das dies gehen würde. Und Jamaica ist zwar schön, würde für Hessen wohl auch sehr gut sein, aber dann müssten Koch und Al-Wazir auch mal vernünftig miteinander reden, machen aber beide in den nächsten Wochen und Monaten wohl kaum.

Der Hesse hofft auf eine bürgerliche Mehrheit und es kann positiv weitergehen im schönen Hessenland.

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ich gebe zu, bei der gk ist bei mir eher der wunsch der vater des gedankens.

meine annahme war, herr ministerpräsident koch verliert tatsächlich so wahrnehbar, dass eine koalition mit der fdp nicht zur regierungsmehrheit führt. dann hat herr koch ein problem. wenn dann auch jamaica scheitert, beispielsweise, weil andere nicht mehr mit herrn koch spielen wollen, dann hat herr koch für die cdu die wahl verloren.

da ich annehme, dass dann hinter ihm noch parteifreunde stehen, die auch ganz gern an den trog wollen, notfalls auch mit der spd. vielleicht findet sich dann auch etwas anderes für frau ypsilanti - sie hat an achtung gewonnen, aber eben nicht die wahl, denn sie kann ohne die cdu keine regierung bilden - denn es geht auch für die genossen darum, an den trog zu kommen. da kann dann rasch zusammen kommen, was ursprünglich angeblich gar nicht daran dachte.

dann bleibt herrn koch nur noch der ehrenhafte rücktritt (die zeiten der seidenen schnur sind vorbei, was ich in dem fall bedaure) und das exil in berlin. was ich für eine gute lösung halten würde.

es kann natürlich auch ganz anders kommen:
hessen besinnt sich, dass herr koch ein ihm würdiger landesvater ist, herr koch wiederholt seine 2003 vorgelegten 48,8% und auch die fdp ihre 7,9% und es geht weiter wie gehabt, herr koch hat die wahlen gewonnen, die cdu mit ihm, diese sind glücklich, hessen ist glücklich, fast hessen wenigstens, und auch frau dr. merkel ist glücklich, solange wenigstens, wie herr koch in wiesbaden bleibt.

ich hielte das für die schlechtere lösung im vergleich zu oben.

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Der hessliche Koch
kriegt wohl kräftig eins in die Fresse

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Sehr schön formuliert.
Wir haben zwar in Bayern auch unsere schwarzen Amigos, aber die tun wenigstens noch so, als schämten sie sich für ihre Deals.

Dagegen ist Koch ein Ekelpaket par excellance.

Nun, da er ordentlich Watschen gekriegt hat, verschwindet er hoffentlich bald "brutalstmöglich" im politischen Abseits.

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