Dirt Picture Contest: Big Dirt in big Slum

Der notorische Stefan Niggemeier finalisiert als amtlicher FAZ-Sentinel eine ganze Reihe abgesetzte, gefeuerte, in die Tonne getretene, verlustreiche TV-Betriebsunfälle des Jahres 2004. Und das in einem hämischen Stil, der ihm über kurz oder lang vielleicht gewisse Aufmerksamkeiten aus dem Schleimpfuhl der deutschen Wirtschaftspresse verschafft. Bei "Mission: Traumhaus - Deutschlands verrückteste Baustelle" auf RTL2, einer Säge- und Hammer-Reality-Show, mutmasst Niggemeier, der Ort der Handlung, eine maroden Bauruine in der Choriner Strasse würde "wegen der Absetzung der Show wohl heute noch fröhlich vor sich hin" modern.

Nun, man kann ihm von hier aus Bescheid geben, dass es tatsächlich so ist:



Das Mega-Plakat von RTL2 ist weg, und so ragt der viertelsanierte Stumpf grau in den Berliner Nachthimmel, und träumt vielleicht von den Aprilnächten des Jahres 45, als er und die deutschen Medien schon mal eine fast unvergleichbare Krise durchmachten.

Dienstag, 7. Dezember 2004, 00:51, von donalphons | |comment

 
Hat der die alle gesehen? Dagegen ist ja Abu Ghraib nichts dagegen.

Und das alles nur für ein wenig Aufmerksamkeit.

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FAZ-Redakteure, hart und unempfindlich wie Kruppstahlm und einem Magen aus Gusseisen. Aber vielleicht werden dort ja die Praktis verheizt.

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Die Ungnade der späten Geburt
Don, manchmal habe ich den Eindruck, Du bedauerst, im WW II nicht als Pilot eines Pathfinders oder Angriffsjägers der Alliierten dabei gewesen zu sein.

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Ich sag nix ohne meinen Anwalt. :-)

Und heute kann man gegen totalitäre Ideologien und ihre Hinkebeine auch anders vorgehen.

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Für die Unentwegten gibt es ja noch die Fremdenlegion.

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Hinkebein
Es ist bemerkenswert, dass die engere Umgebungt Hitlers aus lauter Leuten bestand, die nach dem Gesetz zur Vermeidung erbkranken Nachwuchses hätten sterilisiert werden müssen: Goebbels mit seinem Affengehinke, der heroin- und kokainabhängige Göring, der alkoholkranke Ley, der im Borderlinebereich einer paranoiden Psychose driftende Himmler. Also, eigentlich war das eine Freakshow!

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@che
Das war keine Freakshow, sondern ganz normales Führungspersonal. Insofern gleicht fast jedes grössere Unternehmen im Vorstandsbereich einer Freakshow.

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Und nicht zu vergessen, der Chef des Führerpersonals himself: Frauenkomplex oder gar schwul, parkinsonkrank, Hypochonder und Braunschweiger (?) Regierungsrat.
Mit Eliteschulen wär das nicht passiert.

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Fremdenlegion

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Eingangssold : 1033 € - das ist weitaus besser als, dagen wir mal rein zufällig, der 1 Euro Job, den ein wegen beruflicher Fehlleistungen gefeuerter Redakteur mangels mieser Referenzen annehmen müsste.

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Die Stimme
Und erst die debile Stimme des Führers! Nein, das war nicht einfach gewöhnliches Führungspersonal, gewiss nicht.

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London kann mithalten

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Das nenne ich kurzen Prozess. Aber in London gibt es ohnehin zu viele Autos.

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Tja, in hackney kann das auch mal so aussehen:
Muell rein, anzuenden, wohlfuehlen!

donotremove

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Was es nicht alles gibt - nein: gab. Im wesentlichen rächt sich hier vermutlich eine ziemlich unsympathische Unterschätzung von Intellekt und Geschmack anderer Leute.

Ob man das Ding jetzt billig kaufen kann?

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Vermutlich gibt es irgendwo einen Bauträger, der im Moment ein enormes Problem mit der Finanzierzung hat - oder RTL2 hat einen Vertrag geschlossen, der den Bauträger grinsen lässt. Man weiss es nicht, aber viel geschieht dort im Moment nicht.

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Die Lösung
heißt lang ausgeschrieben Trinitrotoluol.

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Nein, die Lösung heisst 1 Euro Jobs, und dann schnell verkaufen, bevor die Wände bröckeln.

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