Der Winter hat angefangen

Für alle, die unter der Hitze ächzten: Das hier ist der Blick über den See zu den Blaubergen, und ganz oben schaut die Guffertspitze heraus, karg und steinig:



So war das gestern Nachmittag. Heute hat es ein paar Stürme und Gewitter gegeben, und jetzt ist die Sicht klar:



Es ist der 27. August, Hochsommer, gestern noch 34 Grad und heute auf über 2000 Meter der erste Schnee. Da fröstelt es einen schon beim Anschauen.



Mal schaun, wie lange er liegen bleibt. Ein paar Tage, oder bis April?

Sonntag, 28. August 2011, 01:30, von donalphons | |comment

 
Au contraire,
Erst mal ein langer, üppiger Herbst, mit allen verfügbaren Hochdruckgebieten!
Nicht nur wir, auch die anderen Äpfel & Birnen hätten's verdient,
nach dieser Karikatur von einem Sommer ...

Ich plädiere für: milde Nächte, leicht-neblige Sonnenaufgänge und Tagestemperaturen rund um die 20°C bis mindestens Anfang November. Und zwar bis hinein ins tiefste Meck-Pomm! - .

Herr Don, Sie schauen auf die Berge, und denken: 'April': Unsereins hier im Norden schaut in einen langen, schlecht beleuchteten Tunnel, wenn er jetzt 'April' denkt ...

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Stimmt. Einen feuchten muffigen Tunnel!

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Ich verrate jetzt mal ein kleines Geheimnis. Der Jaufenpass ist zwar im Winter offiziell gesperrt, aber weil man ihn halt doch gut brauchen kann, ist die Schranke eigentlich nie unten. Eventuell muss man vorsichtig sein, wegen Schnee auf der Strasse. Aber nie ist der Jaufenpass schönen als an einem bitterkalten Januartag, nie ist der Himmel blauer und nie die Erlösung grösser, wenn man oben ist und auf die Wolkendecke schaut, die weit unten in den Niederungen hängt.

In den Bergen gibt es keine unschöne Jahreszeit.

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... aus der Rubrik: 'Die Gnade der südlicheren Geburt' ...

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Auch hier gibt es Nebellöcher, die man besser meidet.

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Das gilt übrigens auch für die Mautstraße von Vorderriss nach Wallgau. Die ist im Winter nicht gesperrt. Man muss nur wissen, ob man es packt ;)

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Dito auch Valepp, aber das Ziel Meran ist halt auch voll wintertauglich.

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Auf der Nordrampre des Penser Joch habe ich mal Anfang Mai die Schranke umgangen, stand dann aber irgenwann vor einer meterhohen Schneewand!

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Penser Joch ist eine andere Geschichte, weil die Strecke nicht so wichtig ist, aber am Jaufenpass ist ein Skigeniet, und die Strecke nach Meran ist schon recht bedeutend für Pendler.

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Solche Bilder geben Hoffnung. Wir waren heute zur Abkühlung in der Skihalle, das schafft eine gewisse Linderung, aber leider nur zeitlich begrenzt. Hoffentlich war dies die letzte Hitzewelle.

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Wenn das Wetter in Bayern schön ist, ist es das schönste Land der Welt mit seinem blauen Licht.
Wenn das Wetter aber schlecht ist, Oh je, dann fällt mir der Himmel auf den Kopf...

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Scheusslicher als woanders ist es hier dann auch nicht, und es wäre keine Ferienregion, wenn man sich hier auch dafür nicht hätte etwas einfallen lassen. Und der Winter ist hier absolut keine verlorene Jahreszeit.

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Lieber ein Regentag im Oberland als in Wuppertal !

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Der Ammersee (24 Grad Wassertemperatur) mit wolkenlosem Himmel war gestern von einem unwirklich klaren Blau, die Zugspitze zum Greifen nah und die Sonne wärmte den Bootssteg.

Nur die warmen Nächte sind wohl vorbei.

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Das fällt am Tegernsee gar nicht so auf, weil dort die Nächte selten wirklich warm sind. Gestern war wieder so eine Nacht, da war die Milchstrasse drei Meter über den Berggipfeln. Höchstens!

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Ganz OT (lösche es nach dem Lesen)

Das Bild... ist das Zufall?

http://www. spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,782223,00.html

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Da hat man bei SPOn vermutlich die Rezensionsecke abgelichtet (und ich bin wieder einmal froh, in einer orentlichen Umgebung zu arbeiten und nicht unter Subproleten)

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Das wird es sein.

Zurück zum See. Der Tegernsee ist tatsächlich "kälter", Deine Bilder sind eigentlich die "wärmsten", die ich kenne. Er hat oft so etwas klinisch-reines für mich.

Der Norden der Herrschinger Bucht am Ammersee eröffnet diesen sagenhaften weiten Blick und gestern ertrank man da fast im Blau.

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Das macht die Höhenluft, deshalb wird das Grün so intensiv, und dann ist zumeist auch die Luft sehr klar, Fernsicht von 100 Kilometer ist eigentlich fast schon normal. Aber dadurch wirkt es eben auchb manchmal aseptisch. Kein Bild an der Donau hat je dieses Grün (und das komische ist, das Grün ist auch in allen Kameras so, in der Ebene gibt es durchaus Unterschiede).

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Stimmt, diese Wiesen sind wirklich so giftgrün, man kann das natürlich in der Nachbearbeitung etwas reduzieren. Wenn man will.

Am Ammersee ist es natürlich oft diesiger, gestern aber nicht. Die tollsten Sonnenuntergänge gibt es da aber oft im Spätherbst.

Gestern war da nur Blau, und am Abend gleichmäßig dunkles Orange

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Es ist halt so, ich schraube da nicht extra herum. Und eigentlich mag ich das ja, dieses schillernde Grün einer Eidechse.

Der Ammersee ist sehr viel grösser, ab Windstärke 2 ist der Tegernsee eigentlich fast immer klar, weil er so schmal ist. Muss man auch mögen. Miesbach hat ja nicht ganz umsonst die höchste Hautkrebsrate des Landes.

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Wir waren in einer alten Villa in Lochschwab eingeladen, mit herrlichem Balkon und völlig unverstelltem Blick über den See zum Wettersteinmassiv.

Da muss man den Neid einfach wegpacken und genießen.

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Apropos Milchstraße: In München leider inexistent, auch in klarsten Nächten. Daran erkennt man, wie "klar" der Münchner Himmel wirklich ist.

Wenigstens nicht Berlin

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München, das ist vom Tegernsee aus der gelbe Streifen am Himmel im Nord-Nord-Westen. Abe ich denke, das liegt vor allem an der Helligkeit der Stadt in der Nacht. In Tegernsee sieht der Nachthimmel gleich viel weniger imposant aus, als oben auf dem Osterberg.

Und ja; Es geht immer noch erheblich besser. Damit habe ich meinen neuen Printbeitrag in der FAZ auch angefangen. Es geht immer nochmal was. Dann denke ich immer daran, dass die eine Hälfte der Weltbevölkerung fliessendes Wasser hat. Und die andere nicht.

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Merkt man aber auch am Tag, wenn man in München einfliegt, die Smogglocke sieht, und kaum ist man unten, ist der Himmel blau.

Milchstraße geht auch so:

http://vimeo.com/24551969

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