Sonntag, 28. August 2005
Real Life 27.08.05 - Und alles ist wieder da.

Früher war das mal der Empfang des Ministerpräsidenten für die Medien in München. Ein rauschendes Fest, als noch das Wort von der Jobmaschine Internet in der Munich Area die Runde machte. 1999, 2000. 2000 hat es alle Kraft gekostet, da hin zu gehen und ein Teil zu sein, 2001 warst du schon wieder auf der Flucht vor der jüngsten Vergangenheit im Ausland, und danach hast du dir nur noch erzählen lassen, dass das Buffet auch nicht mehr das ist, was es mal war. Wahrscheinlich haben sie dich dann irgendwann einfach aus dem Verteiler rausgeschmissen. Warum auch nicht. Es gibt genügend andere, denen man mit einer Karte eine Freude machen kann.
In den fünf Jahren ist viel passiert. Dass eine ganze Wirtschaftssimulation weg ist, dass der Medienstandort ausblutet, ist irrelevant. Aber vor fünf Jahren waren dort einige Leute, die es nicht gepackt haben. Ausser ihren Eltern und ein paar Freunden weiss niemand mehr, dass es sie überhaupt mal gegeben hat, auch wenn in den Nachrufen, wenn sie denn einen bekommen haben, etwas anderes stand. Ihre Chefs verheimlichen heute, dass es diese Firmen jemals gegeben hat, wäre nicht gut für den Track Record. Für sie waren es die unvermeidlichen Verluste, die das Ganze mit sich bringt, zu schwach, zu dumm, zu übermüdet oder einfach die falsche Mischung, und das hätte überall passieren können.
Du solltest hingehen. Einfach für die Toten, damit deine Anwesenheit ein paar Schweinen den Abend vermiest, und es ist eine gute Zeit dafür, Ende Oktober, wenn der idealtypische Sommer der einzigartigen Munich Area im kalten Neben verschwindet, der sich auf dem Weg raus zum Messegelände über der Tiefebene ausbreitet.
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Geschäftsidee
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Das Ficken einer Googlebotine
Aber was es bei mir garantiert nicht mal in die Nähe eines heimischen Hutschenreuther-Tellers schaffen würde, wäre eine Frau, die bei einem Date aufspringt und irgendwas Kulturelles googelt, um mir dann mit dem im Internet gefundenen Müll zu imponieren. Zumal die auch nur bei einem kleineren Kulturdiskurs aufs stille Örtchen rennen müsste, als wäre ihre Blase bei einem komischen Spiel mit einer Champagnerflasche geplatzt - oder was Leute, die weniger als 3.000 Bücher haben, sonst am Abend so tun. Und der Geruch so einer Handykrüppeline nach dem 20 Besuch auf dem Klo ist auch nicht mehr zu retten. Statt solchen Dummbratzen kann ich mir gleich eine echte Googlebotnutte am Datenhighway nehmen, da stehen ja genug rum. Da weiss man, was man kriegt. Müll, aber man muss damit nicht ins Bett gehen.
Manchmal frage ich mich, mit was für einem abartigen Menschenbild Werber, Produktentwickler und Marketingleute unterwegs sind. Andererseits war ich oft genug beim Afterwork im Foyer vor dem Klo, um zu wissen, welchen mit 100-Euroscheinen genossenen Substanzen solche Hirnscheisse entspringt. Vielleicht sind sie auch nur schon so koksverseucht, dass sie selbst alles ergoogeln müssen, weil der, äh, na, wie heisst das, Moment, Suchabfrage "Wie heisst das was auf dem Hals sitzt und der Mund zum Schlucken drin ist", ach so, der Kopf das nicht mehr mitmacht. Was dann als Vorbild für Werbespots für die junge, dynamisch-mobile Zielgruppe genommen wird.
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Freitag, 26. August 2005
Ich war eine Strasse

Das war´s mit dem Flut Content für 2005. dank globaler Klimaerwärmung und der umsichtigen Politik der Bayerischen Staatsregierung sowie der Einlullung durch die Bayerischen Staatsfunkorgane dürfen wir uns aber weiterhin auf solche Bilder freuen - wer weiss, vielleicht schon nächstes Jahr.
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Das Ende eines Blog-Bizz-Modells
Aber dann meinte jemand, das sei ja Contentklau, so einfach könne man das nicht machen, und plötzlich hatte die Zeitung mehr mediale Resonanz, als ihr lieb sein konnte - kurz, die Blogseiten der News Frankfurt wurden ein grossartiges Beispiel, wie Blogs unschöne Themen in das Fahle Licht der Öffentlichkeit zerren können: "Der heutge Tag wird adeln seinen Stand." (lustigerweise ist das eine der Online-Schlachten, über die PR-oleten in den Bloggerseminaren nur ungern sprechen).
Zurück blieb damals nur ein "übergelaufenes Weinfass" (heute als neocon-Blogger unterwegs) und vielleicht ein klein wenig Erkenntnis, dass die Blogosphäre nicht immer aus netten, ausbeutungsbereiten Schickikindern besteht. Trotzdem blieb der als Visionär und Vordenker gehandelte Chefredakteur Klaus Madzia bei seinem Credo, mit Blogs die Zeitung für die "iPod-Generation" machen zu wollen. Nibelungentreu etwa hier: " Themenwahl per sms und die Interaktion mit unseren Lesern durch weblogs stoßen auf breite Zustimmung."
Und dann verschwand irgendwann der bekannte, texteauswählende Blogger, eine andere in diesem zusammenhang genannte Bloggerin tauchte erst gar nicht auf, dann mühte sich die News Frankfurt selbst um das innovative, grossstädtische Format. Und jetzt?
Jetzt gibt es eigentlich nur noch zu vermelden, dass die Blog-Seite sang- und klanglos verschwunden ist. Irgendwann hat man sie wohl in einen Sack gesteckt und im Main versenkt, vielleicht gleich neben Deutsche Bank 24 und den Unterlagen zum Comroad-IPO. War wohl nix mit der Blog-Revolution für die "konsumfreudigen und mobilen Durchstarter".
20 Punkte, bitte. Die sind auch hart verdient gewesen.
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Vorwarnung
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Freitag, 26. August 2005
Zombie Nation - Noch einer ist wieder da
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Sehr zu empfehlen - Die britische Teekanne
Nun läuft in meinen Adern zumindest etwas britisch adoptiertes Blut, was mich in Sachen Einrichtung sehr affin für den Stil jenseits des Kanals gemacht hat. Und während meine Frau Mama und alle ihre Freundinnen mit Meissen, Hutschenreuther und Villeroy ihre Tischdecken besudelten, weil die Kannen am Ende des Einschenkens immer irgendwo ein Tröpfchen hatten, war ich stets fasziniert von der Leichtigkeit, mit der dergleichen Tätigkeit mit einer britischen Silberkanne vor sich geht. Die Besitzerin in meinem Clan tat einen Teufel, mir ihr mitgebrachtes Exemplar zu schenken, aber mit 18 Jahren fand ich die erste silberne Kanne auf dem Flohmarkt, und bleibe seitdem dem Metall aus Sheffield, aus Brighton und Liverpool treu.

Sprich, wenn ich eine, was auf dem Kontinent sehr selten ist, zu einem vernünftigen Preis finde, kaufe ich sie auch. Sage keiner, sie wäre gebraucht - auf der Insel nennt man das "pre-owned". Man reiht sich also in eine Reihe von Besitzern ein. Schliesslich braucht man am Morgen für ein schnelles Frühstück eine kleinere Kanne als am Abend bei einem Dinner im Kerzenschein. Im beginnenden Herbst, wenn schon leicht verschnupfte Elitessen kommen, benötigt man riesige Kannen. Und verschiedene Service - da darf es dann gerne Meissen und Hutschenreuther sein - schreien geradezu nach unterschiedlichen Kannen.
Die Versilberung garantiert spielend leichte Reinigung, was bei Porzellan und Glas schon mal in nervtötendes Geschrubbe ausarten kann. Jedes halbe Jahr muss man mit Hagerty nachpolieren, mehr auch nicht. Britische Kannen, zumal wenn sie gerippt sind, überleben auch höhere Stürze ohne Beulen. Porzellan hat da schon längst den Seidenteppich mit Brühe übergossen und ruiniert. Und neben der Tropffreiheit gelingt den britischen Silberschmieden auch noch ein weiteres Kunststück, an dem kontinentaleuropäische Nachahmer scheitern: Auch Metallhenkel sind so gestaltet, dass man sich daran nicht die Finger verbrennt. Wie sie das machen, weiss ich nicht, aber es funktioniert.
Der Preis, ach so... der Preis übertrifft den von Ikea bei weitem. Ein Vielfaches, trotz Verhandlungsgeschick. Geiz ist Scheisse. Ausserdem muss man sich überlegen, was einem wichtiger ist: In einer schönen Kanne Tee zu bereiten, oder mit einer hässlichen Kanne zu sudeln und nach jeder Tasse nachzuputzen. Was übrigens einen ziemlich miserablen Eindruck macht, wenn man eine Frau bedient.
Und mal ehrlich: Eine Frau, die sich auf Tee in Kannen aus Glas und Plastik einlässt, bekommt die Männer, die sie verdient. Irgendeinen Slumbewohner zumal, der bei allem, was er nicht begreift, sofort denkt, es müsse schwul sein.
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Nachts unter den steinernen Brücken

Für mehr Bilder bitte hier clicken.
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Mittwoch, 24. August 2005
Frau Mama lernt Internet

Eine Graphik, die in etwa besagt, dass es noch 15 Zentimenterzur Meldestufe 4 sind. Das wiederum heisst: Nichts ist unmöglich. Aktuelle Prognosen gehen von 6,50 Meter heute Nacht um 3 Uhr aus. Draussen tönen jetzt schon die Sirenen. Und ich werde ab und zu runter zum Fluss gehen und ein paar Nachtphotos machen.
Seid also live dabei, wenn Ihr mich sagen hören wollt: "Spreeblick Johny lives by the river? Pah! To me the river comes himself, and I can look through it from down under!"
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Gaffer Content

Schicke Donau 2 für den stimmungsvollen Weltuntergangsstrudel an der Staustufe, so braun und stinkend wie die Hirnscheisse eines judenanschleimenden Neocon-Bloggers!

Schicke Donau 3 für die coolen Gaffer auf dem abgesperrten Weg und freue Dich an der Erkenntnis, dass sich überdurchschnittlich kluge Bevölkerungsanteile vom THW und ein paar Verbotsschildern garantiert nicht aufhalten lassen!

Das grosse Donauhochwasser! Jetzt nur für kurze Zeit nur bei Porcamadonna Mobile Content!
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Flutbedingte Akzidenzdichtung nach Serner
zu schwimmen und Fische sehn

doch fülle Datschi in den Magen
musst Du bald in die Donau gehn.
Ich liebe Zwetschgendatschi. Ich liebe den Saft, und die obszöne Form der aufgeschnittenen, dunklen Früchte. Ich liebe es, da reinzubeissn und mit den Lippen die Zwetschgen aufzusaugen. Ladies: Wer Zwetschgendatschi mag, kann gar nicht schlecht beim Cunnilungus sein.
(Und Frauen, die Sahne lecken, sind sicher auch ganz lässig)
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Öps. Das wird was werden.
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Frontlinie

Es kommt ganz langsam, sehr ruhig, aber stetig. Überhaupt kein Vergleich zu dem, was in den Alpen passiert. Aber es kommt. In den Kellern werden schon jetzt die Wände feucht. Es ist sehr still geworden. Keine Vögel mehr, auch die Hunde sind ruhig. Tiere merken, dass da etwas kommt.
Und es regnet wieder.
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Mittwoch, 24. August 2005
Überschwemmungsgebiet

Und was man bisweilen vergessen könnte, wird plötzlich wieder klar: Es ist ein alter Sumpf hier unten, die Erde ist schwer, schwarz und klebrig. Die Luft ist voller Bosheit, sie frisst sich in die Menschen, sie macht ihnen Angst, und die Katzen werden misstrauisch. Es liegt in der Luft, etwas altes, fauliges, Lebensfeindliches kommt aus der Erde, es ist fast mit Händen greifbar und stickig, und dainter sucht sich der Fluss und seine braune Flut den Weg durch das Erdreich. Er kommt. Die Frage ist nur, wie weit er kommt.
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Landesstiefvater Ede, der Herr der Fluten
Kurz, Kinder: Heute wird was geboten, wie 99, als das letzte Hochwasser durchrauschte. Der erste, den es bei uns erwischen dürfte, ist der nette Herr, der von der Stadt rechtswidrig ein Stück Auwald bekam und bebaute, und es trotz verlorener Prozesse nicht abgerissen hat - das besorgt jetzt die Donau. Danach schwimmt der Sohn eines Multimillionärs in seinem Palladioverschnitt, hoffentlich hat er seine Ferrari-Sammlung gerettet, denn gleich hinter seinem Haus, da wo die Donau heute Nacht hinkommt, fehlt noch ein Stück Damm.
Das fehlt, weil der Ausbau des Hochwasserschutzes mit dem Sparwillen des Herrn Stoiber kollidierte, Stichwort ausgeglichener Haushalt. Nachdem dort grosszügig ein Viertel der Mittel gestrichen wurden , blieb so manches Stück unvollendet. Aber der Bayer als ein solcher hat sich ja den Stoiber erwählt, dann muss er auch mit den Folgen leben, auch wenn es diesmal nicht mit der Jobmachine in die Champions League geht, sondern nur mit dem Eigenheim in die Fluten.
Super Ede! Hinauf auf den Berg, zu den Gebirgsschützen kommen die Isar, die Loisach und die Donau nie, fliehe dorthin, Du Einserschüler, und spiele die Ziehharmonika über dem ersaufenden Bayernland (aber besser nicht auf einer der Staumauern, man weiss ja nie, wie lang die Dinger halten).
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Bücher verbrennen ist Scheisse
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Und jetzt eine bayerische Wettermeldung,
"Gott straft Stoiber".
Wenn das hier so weitergeht, muss Ede schon wieder zum Gummistiefelmarathon gegen Schröder antreten. Und um Beihilfe für das ersoffene Oberland und den aufgequollenen Kadaver Augsburg betteln. Bloss gut, dass ich 20 Höhenmeter über der Donau wohne.
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He Blogcounter!
Ich ändere das jetzt, wie es in der Mail verlangt wird. Aber ich habe nicht den Eindruck, dass ich Dir hier lange ein warmes Plätzchen geben werde. Nedstats erscheint mir im Moment doch sehr viel kleiner, unaufgeregter, und schnüffelt auch nicht so tief in die IPs.
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Dirt Picture Contest - Blau gemacht
Andererseits... heute Abend steht noch ein kleiner Griff in die Portokasse an... dazu hat man ja die 1000 Euro vom Betriebskonto geholt... die werden beim Essen mit Caroline nicht lang halten, aber was soll´s, danach gibt´s eben eine Steuerquittung... und wenn man schon mal da ist, wenn alle anderen gegangen sind, dann kann man den Stuhl von der dummen Kathi ... und dann noch ein paar Meter weiter die Schliemannstrasse runter...

Da kommt sicher ein Studi vorbei, der das brauchen kann ... Na eben, da sage noch einer, unternehmer hätten kein soziales Gewissen, nur weil sie steuerlich optimieren und Arbeitsplätze anpassen ... jetzt aber los, bevor es noch jemand sieht...
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Montag, 22. August 2005
Bloglesung
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My private Tschernobyl

Auf dem Teerdach sammelt sich der Nieselregen und läuft mit schwarzen Schlieren auf die Strasse, giftig und zäh wie das Blut eines Kadavers. Kein Wunder, hier baut die Kirche, nachdem sie alle Bäume gegenüber abgehackt haben. Ich hasse diesen Verein.
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"Umfangreiche Nutzerprofile"
Dreck an.
Die gesamte Werbemail, die ein Bekannter als Spam aufgefasst und mir weitergeleitet hat, ist hier.
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Sonntag, 21. August 2005
Musikalische Frage
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Bye, Hunter
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Abkacker
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Besitzstand
Schlimm ist es nur für die Jüngeren, die kündbar sind, und nicht bei der Stiftungsmafia, die den Posten garantiert. Die haben natürlich ein Problem. Aber ansonsten wird man schon überleben, bei Minireformen mit etwas Kosmetik. Passiert sowieso nur alle 20 Jahre. Nebenbei macht man halt noch was anderes, was dann von den sich darauf gleichgeschaltenden Kollegen als Thema verwurstet wird. Einen Kongress vielleicht, ein paar Texte für das Magazin einer Kulturstiftung, ein paar Panels. Oder ein Buch, das ein Must-Read der anderen Kulturapparatschiks ist. So lässt es sich leben, so kann man sogar das Frühaufstehen aushalten, und wenn es andere nicht so schnell schaffen, telefoniert man eben noch eine halbe Stunde auf Firmenrechnung mit der Freundin, die man zu Mittag trifft, um ein relevantes Thema zu besprechen.

Das Neue, das stört nur. Auch das Internet, naja, das taugt nicht wirklich, und als sie vor dem Weg in die Institutionen ein paar Friseurtermine hatten, waren sie Punks und haben Fanzines gemacht. Sie mussten dann auch kaum umdenken, denn irgendein Nischendings haben sie dann eben besetzt, und wenn es nur Metakulturkultur ist, Hauptsache der Intendant, der Chefredakteur, der Hauptabteilungsleiter kann damit brillieren. Wer das nicht schafft, betreut eben Volksmusik, oder die Quotenkritik an der real existierenden Gesellschaft, aber bitte immer mit der Absicherung, die der Kollege von der Wirtschaft für den Rest der Menschen abschaffen will.
Recht hat er, das sind sicher die Vollprolls, die von den 98%, sowas hat die Kultur noch immer überlebt, um die zu füttern, die ihre Bedeutung herausstellen. Nach Vorschrift, und wenn man auch mal 2 Tage den Katholischen auf Befehl bekommen muss, aber mehr Dreck ist da auch nicht, als auf den Parties, wo sie als Punks und Spontis waren.
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: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :
Samstag, 20. August 2005
Verfassungsfeinde gnadenlos abschieben!
Und in Zukunft sollte man sich überlegen, ob man weiterhin Hassprediger jeglicher Coleur einfach so mitsamt ihrer Gefolgschaft hierzulande aufnimmt. Es kann ja wohl nicht sein, dass man den afgahnischen Sumpf ausräuchert und dann in den Rheinauen gleich wieder neue Tummelplätze für religiösen Fanatismus schafft.
Spass beiseite: In jüngeren Jahren habe ich Bekannten an der Schule angeboten, die Kosten für den Religionsaustritt, damals 50 Mark, zu übernehmen und damit Enttaufungspate zu werden. Schon damals war ich der Überzeugung, dass man diese Gruppierungen nicht einfach so stehen lassen darf. Manche glauben, der Kampf sei gewonnen und man müsse nur noch ein wenig warten, bis der Laden in den gleichen historischen Misthaufen semmelt, auf dem schon andere Sekten vor sich hinschimmeln. Ich sehe das anders, man muss ihnen, wie jeder Form von totalitärer Ideologie, so schnell wie möglich die vielen Mitläufer entziehen, um sie so in den Extremismus zu treiben, bis sie daran zugrunde gehen. Zumindest in meinem direkten Lebensumfeld, sprich Europa.
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Mauerstreifen
Und auch an der Grenze hat sich nichts getan. Immer noch die gleiche Brache, der gleiche Müll, das gleiche Personal mit dem immer gleichen Bier auf der alten Bank, die hier von Frühjahr bis Herbst steht und sich reger Nutzung erfreut.

Früher war hier die Grenze zwischen den Wirtschafts- und Politiksystemen. Heute ist es das Ende, Teil der omnipräsenten Grenze, ab dem das verbleibende Wirtschafts- und Politiksystem nichts mehr zu sagen hat. Das Radio sendet Verdummung auf allen Frequenzen, das Bier füllt die Gräben des Bewusstseins. Sie verlassen den angeblich sozialen Sektor.
Davor kriecht der Verkehr durch die Baustelle. Na denn Prost, Berlin, und tschüss.
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