Ankündigung.

Demnächst gibt es hier eine neue Kategorie/Blog, die manche vielleicht überraschen wird: OhneOpenBC. Ich war da ein Jahr Mitglied, oder besser gesagt, jemand hat mir just for Fun seinen Account überlassen, weil er nach ein paar üblen Erfahrungen dachte, es könnte mal ganz witzig sein, so eine skrupellose Sau wie den Don als stinkreiches Blaublut auf die Schnullis da loszulassen. Der Name und die Identität war echt, aber der Inhalt...

Um es gleich zu sagen: Ja, ich habe gelogen, erfunden, getrickst und mich nicht gewehrt, als sie meine von und zu Zehen geleckt haben, bis dann - aber das ist eine andere Geschichte. Jedenfalls war ich dabei kein Jota unehrlicher als das, was sich da sonst noch rumtreibt. Und damit das ganze kein Solo wird, gibt es auch noch Unterstützung von einem anderen Aussteiger.

Samstag, 30. April 2005, 01:59, von donalphons | |comment

 
Ömm - kann das sein, daß vom Link aus ein Redirect zurück auf rebellmarkt.blogger.de führt? Jedenfalls gibt das beim Klicken eine böse Fehlermeldung, ähnlich wie bei lanu.

Edit: scheint eine browserabhängige Tücke zu sein.
Anyway: revolutionsfreudige Sans-Culottisten und stammbaumlose Ohn'-Ahnisten, die wir sind, freuen wir uns drauf! ;-)

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Bei mir geht´s... klappt es jetzt?

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Es geht mit dem Internet-Explorer. Der Firefox macht Zicken.
Sobald das Blog frei zugänglich ist (siehe Lanu), macht das aber wohl keine Schwierigkeiten mehr.

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Ah. Es klappt!

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Das ist schön. Ich überlege noch, ob ich eine Verräter-Email angeben soll... vielleicht haben auch andere etwas beizutragen über OpenBC-Mitglieder, die sie reingelegt haben.

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Herrlich. Eine Art "Weißer Ring" für adlige Opfer. (Dabei wäre es glatt interessant zu wissen, was ein solcher heraldisch bedeutet...)

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Ok, openBC bashing schoen und gut - aber mal ehrlich, gebashed gehoert doch nicht openBC als solches, denn eine Art community Plattform ist doch per se nicht schlecht, es ist doch mehr der Inhalt (oder ein Teil davon) der stinkt. Ist es doch die nicht zu bremsende, handelsuebliche Grossmaeuligkeit eines Grossteils der Besatzung die diesen Kutter zum Seelenverkaeufer werden laesst.

Kielholen!

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Der Club, eine karrikative Vereinigung
Ich war zwei Jahre lang unter einer Tarnadresse OpenBC-Mitglied und habe hierbei eigenartige Dinge erlebt. In der Tat, das Problem ist nicht so sehr die Plattform selber. Viele seriöse und erfolgreiche Geschäftsleute nutzen OpenBC aufgrund klarer Vorteile, die der Club (der eigentlich keiner ist, sowenig wie der Club Bertelsmann ein aktives Vereinsleben kennt) mit sich bringt. Zunächst einmal ermöglicht OpenBC es, alle Geschäftskontakte in einem System zu verwalten, ohne dass Fremde darauf Zugriff haben, ein eindeutiges Plus gegenüber der Adressverwaltung in Outlook, wo der Systemadministrator jederzeit reinkann, für PR-Leute und Kontakter in einem Unternehmen, deren Kapital (und im Falle von drohender Kündigung auch deren Druckmittel) ihre Verbindungen sind. OpenBC ist auch eine ideale Plattform, um möglichst lautlos Geschäfte anzubahnen. Aber darum geht es wie gesagt nicht; es geht vielmehr um einen Menschentyp, der von OpenBC angezogen wird wie Motten vom Licht und mittlerweile die "Bevölkerungsmehrheit" von OpenBC darstellt. Es ist dies der TYP des New-Economy-Losers. Das sind Leute, die irgendwann um 2000 herum die güldenen Versprechungen der NE geglaubt haben und nicht so richtig aufgewacht sind, als es eng wurde, sondern sich bald euphorisch, bald verzweifelt mit eigenartigen Geschäftsideen als Ein.Personen-Unternehmen durchwuseln bzw. über Wasser halten. Ich bin Abteilungsleiter für neue Medien und Online-Kommunikation in einem größeren Unternehmen und fand es schon unfreiwillig komisch, wenn mir alle paar Wochen irgendwelche IT-Freelancer Programmierjobs oder 3D-Simulationen als Dienstleistung angeboten haben, deren Einkauf auf Wegrationalisierung meiner Abteilung hinauslaufen würde. Für mich sind das traurige Gestalten, angewiesen, jeden Job zu machen, der in ihr Qualifikationsspektrum fällt, die in erzwungener Selbstständigkeit von Auftrag zu Auftrag vagabundieren und sich an Leute wie mich, die in solider Position als Entscheidungsträger in Festanstellung sitzen, mit fragwürdigen Anfragen heranpirschen und sich wundern, wenn daraus nichts wird. Neben OpenBC als Business-Plattform gibt es aber noch OpenBC als virtuelle Lebenswelt, als Millieu, und das ist teilweise bizarr. Zu allem und jedem gibt es ein Kommunikationforum, zu Astrologie, zu Okkultismus, zu Pferden, zu Offizieren im OpenBC und und und. Die richtigen OpenBC-Freaks sind eifrige Forengänger,l und für Einige scheint sich in den Foren das wahre Leben abzuspielen. Manches mutet wie euine Karrikatur der Welt draußen an. Zum Beispiel gibt es einen Women´s Entrepreneurs Club, in dem nur Frauen posten dürfen, alle aber mitlesen. Das mutet feministisch an, und bei Themen wie "Frauen wehren sich gegen Männergewalt" oder "Frauen helfen Frauen" ist es gut und berechtigt, dass Männer außen vor bleiben. Aber darum geht es hier nicht, sondern nur darum, dass Frauen Unternehmerinnen sind und sich dafür gegenseitig auf die Schulter klopfen. Ansonsten lesen sich die meisten Threads in diesem Forum wie ein Kaffeekränzchen unter höheren Töchtern. Richtig übel wurde mir bei einem Thread, den ich nur lesend verfolgte. Hier warb der mehrfach vorbestrafte Hacker und Betrüger Kim Schmitz für eine illegale internationale Autorallye, zu deren Aufgaben Dinge gehörten wie auf dem Standstreifen mit 200 Km/h zu überholen, Zollbeate zu bestechen und dergleichen mehr. Sehr schnell fand er begeisterte Fans, die geradezu devot zu ihm aufblickten, und er schwadronierte davon, dass er demnächst als großer Problemlöser, der er wäre, die Politik beraten würde , das müsste dann in Richtung Monarchie gehen. Als einzelne OpenBC-Member gegen diese Auslassungen polemisierten, kam von nahezu der Mehrheit, wieso denn, dassei doch immerhin ein erfolgreicher Unternehmer. Damit sind wir bei der Ideologie der OpenBC-Community, und das ist ein sehr spezielles Kapitel.

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Wo sollen wir denn bloss hin ...??
Mensch, jetzt wo es kein DCT mehr gibt ... irgendwo müssen wir uns doch versammeln. Und für die, die bloggen blöd finden, ist OBC doch wenigstens ein Platz, den es noch gibt ... zumindest bis Robbie-Baby ihn entdeckt, die Domain grabbt und den Code der Datenbank aufschneidet.

Also bitte habt Nachsicht - wir haben doch sonst nichts mehr. Ausser den Millionen, die wir in der NE verdient haben und viel zu viel Zeit.

Süss ist natürlich, wenn dort der eine Faker auf die anderen trifft, sie sich gegenseitig faken und dann darüber empören, dass das alles ja nur fake ist ... uaaahh ... ;-)

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Das ist...
...in anderen Bereichen ähnlich. Da trifft V-Mann bei der NPD den anderen V-Mann (die nichts voneinander wissen) und jeder versucht den anderen zu richtig guten Gewalttaten zu animieren. Oder ein V-Mann der Drogen dealt verkauft es einem anderen verdeckten Ermittler und beide fliegen gemeinsam auf. Alles schon mal dagewesen.

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Das geht noch viel lustiger
wenn nämlich der Mossad-Agent einem Araber, den er für einen Fundamentalisten hält, Sprengstoff verkauft, und der Mann ist Drogenhändler und streckt das Zeug mit Puderzucker, und der erste Junkie jagt sich versehentlich damit in die Luft, wofür irgendwer die ETA verantwortlich macht.

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Überhaupt nicht lustig
... war hingegen ein Ereignis, das für meine Bewusstseinsbildung zentrale Bedeutung hatte:

Am 25.7.1978 sprengten niedersächsische Verfassungsschutzbeamten ein Loch in die Mauer der Celler JVA. Die Landesregierung und die Anstaltsleitung wußten Bescheid, Bundesregierung und Polizei nicht. Den Medien wurde vorgeschwindelt, der Anschlag sei ein Befreiungsversuch für SIGURD DEBUS gewesen, tatverdächtig sei KLAUS-DIETER LOUDIL, ein vom Hafturlaub nicht zurückgekehrter Schwerkrimineller. Der Verfassungsschutz hatte sogar zwei Kriminelle angeworben, der andere war MANFRED BERGER. DEBUS aber hatte nicht nur nicht versucht, die beiden für terroristische Zwecke anzuwerben, er war nicht mal selbst RAF-Mitglied.

Die "Verfassungsschützer" ließen Ausbruchswerkzeug in DEBUS' Zelle schmuggeln, das dort gefunden werden sollte. In einem gestohlenen Auto, das der Geheimdienst von der Polizei in Salzgitter finden ließ, lag neben anderen Gegenständen, die auf eine geplante Gefangenenbefreiung hindeuten sollten, ein gefälschter Paß für DEBUS. Vordruck und Dienstsiegel stemmten aus Einbrüchen bei Behörden. Das Auto, einen Mercedes 350 SL, hatte der Geheimdienst durch den zu allerlei Schmutzarbeiten bereiten Agenten WERNER MAUSS alias RICK alias NELSON alias LAMPE alias FRANKE besorgen lassen. Nach dem vorgetäuschten Befreiungsversuch ließ Anstaltsleiter KÜHLING, obwohl er ja wußte, daß dem ihm zur Resozialisierung anvertrauten Häftling damit Unrecht geschah, die Haftbedingungen für DEBUS erschweren. Während des Anschlags hatte DEBUS arglos im Bett gelegen. Gleich nachher mußte er sich einer Durchsuchung seiner Zelle und einer Leibesvisitation unterziehen. Damit fingen die Schikanen erst an, die er infolge der geheimdienstlichen "Aktion Feuerzauber" zu erdulden hattte, bis er einige Monate später im Hungerstreik trat und kurz vor dem Termin seiner Haftentlassung starb. Bezeichnend ist, daß ein Antrag seiner Anwälte auf Hafterleichterung unter ausdrücklichem Hinweis auf den Sprengstoffanschlag vom 25. Juli 1978 abgelehnt wurde .

Und auch das hier ist immer wieder sehr schön:

http://www.puk.de/t-error/pdf/150400gt.pdf

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Ungefähr...
...zu der Zeit versuchte ein Freund mir die "Texte der RAF" anzudrehen. Was ich damals dankend ablehnte. Hinterher erfuhr ich, dass er einem anderen Bekannten Schießübungen mit echetn MPs anbot. Und noch viel später kam heraus, dass es ein V-Mann im Dienste einer Kölner Behörde war. Ja, ja - das waren noch Zeiten!

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Tja, und ein Genosse von mir und ich wurden bei einer vermummten Aktion festgenommen, die Papiere "Das Konzept Stadtguerilla" und "Guerrilla, Widerstand und antiimperialistische Front" im Rucksack. Die Bullen haben das für irgendwelche akademischen Texte gehalten und nicht zur Kenntnis genommen. Schwein gehabt!

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