Das beschleunigende Ende der EU

Nicht als Staatengemeinschaft, das ist wirklich nicht zu stoppen, aber als Projekt, dem ich Interesse entgegenbringe.

Da hatten wir erst mal die Aufnahme von Griechenland in einen Euroraum mit Stabilitätskriterien, den die Wirtschaft wollte, und bei dem niemand auch nur einen Moment daran geglaubt hat, man meine es ernst mit der Umsetzung der Kriterien.

Da war das Einknicken vor dem braunschwarzen Regime in Österreich.

Da war das Versagen und die Mitschuld bei den Balkankriegen.

Da war die Arschkriecherei nach dem 11. September gegenüber Bush.

Da war die Unfähigkeit, Pack wie Berlusconi an die Wand zu drücken, bis es politisch verendet.

Da war die Förderung oder zumindest Duldung eines EU-Liechtensteins mit den irischen Steuergesetzen.

Da war die Liebedienerei vor "den Märkten" seit der Krise.

Da waren Rettungsschirme, die schnell wieder gerettet werden mussten.

Da waren "Vertreter" wie die PR-Tante Koch-Mehrin.

Da muss man sich nicht wundern, wenn die ungarischen Totalitaristen in die Europäische Volkspartei statt zum Zusammenschluss der Nazis gehen, und der Rest zu feige ist, denen ihre Unterdrückungsgesetze um den Schädel zu schlagen.

Mit Estland wird ein neuer Pleitekandidat Mitglied des Euroraumes.

Ich glaube, dass man, um Europa zu retten, erst mal diese EU zertrümmern und dann nochmal neu aufbauen sollte. Mit klaren Regeln und Kompetenzen für seine Bewohner, und nicht als Selbstbedienungsladen für den Dreck aus PR, Lobbyisten, Wirtschaft, Politik und externen Interessensgruppen wie dem State Department. Diese EU ist nicht Europa, sie ist einfach nichts, von dem ich regiert werden möchte.

Donnerstag, 30. Dezember 2010, 23:55, von donalphons | |comment

 
...wollen Sie lieber von einem Wladimir Putin oder einem Alexander Lukaschenko regiert werden ?

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Als ob das die Alternativen wären. Ach, gehn's doch nach drüben...

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der waldemar arbeitet da schon länger darauf hin.

noch böser wird realpolitik. wenn man erkennt, dass die us of a als verbündetet nächstens ausfallen, putin das auch in seine rechnung einbezogen hat und als ausweg noch bleibt, über bande zu spielen und sich der vr china anzudienen.

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Estland Pleitekandidat?
Bei einer Staatsverschuldung von 7% des BIPs? Der Rest der Baltikums schon eher.

OK der Immobilienmarkt in Estland ist kritisch und der aufgeblähten Bankensektor auch. Aber zum Glück für die Esten gehören die Banken fast ausschließlich ausländischen Banken (v.a. aus Skandinavien) und die haben ihre Töchter schon gestützt und werden das wohl auch weiterhin machen. Das ist wohl das große Glück, das Estland im Gegensatz zu Irland hatte ...

Ansonsten stimme ich dem Posting zu.

P.S. Ein Linkhinweis, der vielleicht gut in die Stützen passt: http://www.diewunderbareweltderwirtschaft.de/2010/12/uwts-4-wir-saufen-weil-wir-monogam-sind.html

P.P.S. Guten Rutsch (auch wenn das große Rodeln ja wohl ausfallen muss).

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Ich kann mich auch taeuschen - und hoffe das sogar - aber im Moment sieht es doch ganz danach aus, als ob Deutschland die Zeche fuer alle EU-Schuldnerlaender bezahlen wird. Es wird viel geredet, aber alle machen weiter wie bisher, solange sie noch Geldgeber finden.
Und der Wert des Euro gegenueber z. B. dem Canadischen Dollar wird von Tag zu Tag geringer....
2011 sehen wir mehr.

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Morgen mit dem gleichen Fleiße
geht's weiter an derselben ...

Waere der Artikel vor Aufzeichnung der Neujahrver..ansprache erschienen, haetten die Schleimdoctores dem Publikum reinen Wein eingeschenkt. Darauf kann man Gift nehmen.
http://economix.blogs.nytimes.com/2010/12/30/fresh-crises-loom-in-europe-and-the-u-s/

Verfasser war Chefökonom des IWF

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