Aus allen Rohren

Die Blogbar ist wieder da.

Und da sind auch einige, die noch eine Ladung abkriegen (Frauentag! Morgen erst wieder Julia Schramm).

Heute mal wieder: Jens Best, der laut Medien u.a. "Deutschlands grösster Streetview-Fan" sein sollte, oder vielleicht doch nur in den Schlamm von SPONschleim tauchen wollte, dem Zenralorgan der Sonderschüler mit Losglück bei der Abilotterie? Wie auch immer.

Das war nichts dem Unverpixeln von Häusern, Jens Best.

Donnerstag, 8. März 2012, 15:55, von donalphons | |comment

 
..und noch Jemand ist wieder da!
Ja, die unlängst erwähnte Dame wird, wiederum aus Berlin, erneut, wie sagt man da, ,,gefeatured":

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,819826,00.html

Da ist ja ein sehr aktives selbstreferentielles Zitierkartell. Ich bin wirklich neugierig ob die es schafft durch nicht viel mehr als um Aufmerksamkeit zu baggern zu einer bezahlten Positon bei den Piraten zu kommen.
Und ich weiß jetzt auch warum Fefe den Spiegel das ehemalige Nachrichtenmagazin nennt: auch in diesem Fall war die FAZ einfach schneller. Wir erinnern uns?

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Dieser Schrammbeitrag in der FAZ war einm elender Griff ins Klo und eine schwarze Stunde der Berichterstattung. Aber aus Fehlern muss man lernen.

Heinweis: Andere Medien wie der Tagesspiegel gehen einen ähnlichen weg, und beim Kegelclub kotzen sie, weil die Übernahme von Berlin nicht geklappt hat,

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Schade,
hätte gedacht, man müßte, gerade am Frauentag ...

Aber sie machen halt auch nicht mehr solche Suffragetten wie früher ...

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Dafür machen sie jetzt Suffregatten bei den Hipstern!

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strike.

:-)

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Ehrlich gesagt ist mir egal dass es sich hierbei um eine Frau handelt. Da hat sich Jemand freilich ins Rampenlicht gestellt und der interessierte Teil der Nation guckt zu, ob Jemand wirklich nur mit reden-als-ob weiter kommen kann. Dass in unzähligen Firmen viel mehr Leute auf dem gleichen Weg sich gegenseitig hochreden will ich dabei nicht vergessen.

Wenn man sich die Karriere von Guttenberg ansieht fallen ja auch die Ähnlichkeiten auf, wohingegen ein Söder in jungen Jahren wenigstens noch die Kärrnerarbeit bei der Jungen Union usw. selber gemacht hat. Aber diese selbst ernannte Ingroup macht ja - Heimarbeit! Nicht Reales, nur zuhause vor einem Blechkasten sich virtuelle Luftschlösser mit anderen bauen (Kegelclub) und diese gegen gemeinsame selbsternannte Feinde verteidigen. Irre!

,,"Wir haben tolle Frauen, die super performen", sagt Niemeyer, etwa die noch amtierende Geschäftsführerin Marina Weisband, oder die 26-jährige Julia Schramm, die sich für den Posten der Bundesvorsitzenden bewirbt." - Man fasst es nicht: der selbst ernannte ,,Kegelclub" brandet sich als Institution, gleichsam als ob er in der Satzung der Partei vorkäme, und man nennt Frau Schramm in einem Atemzug, auf einer Ebene mit Frau Weisband. Dass sich SPON für so was hergibt, das selbst für Landeier schon beim ersten (!) Lesen als zu durchsichtig erscheinen muss, tssst...

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Beim Spiegel ist die Redaktion derzeit mit dem Verfassen von Apple Huldigungen ausgelastet, den Rest der Website machen Praktikanten oder der Typ vom Pizzaservice. Da kann sowas schon mal passieren.

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Dem Typ vom Pizzaservice wäre das nicht passiert. (Oder es gab kein Trinkgeld)

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Dafür ist es heute der taz passiert.

http://www.taz.de/Frauen-in-der-Piratenpartei/!89247/

,,Nur 6 Prozent sehen die Partei als absolut „postgender“ an – das steht für die Ablehnung von Geschlechterzuschreibungen.
Dazu scheint auch Julia Schramm zu gehören, die im April für den Bundesvorsitz kandidieren will. „Postgender ist eine erstrebenswerte Utopie“, sagt sie. „Aber da sind wir noch nicht.“ Viel Aufklärungsarbeit ist also noch zu leisten." - schreibt da Einer namens ENRICO IPPOLITO. Kennen wir den? Vom Pizzaservice ist der wohl nicht.
Frage an dei Medienprofis hier: wie kann man sich das vorstellen? Wie kommt so ein inhaltlich völlig unbegründeter Satz, der auch argumentativ zu Nichts beiträgt, in so einen Artikel? Geht man da als interessierte Kraft mit dem Artikelschreiber einen trinken, damit er wenigstens irgendwo im Artikel diesen Namen (... die kommende Kraft, wird man sich merken müssen!) platziert?

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Ach, das ist bloß der Julia ihr Stecher.

Wer mal richtig brüllen will, sollte sich das hier antun:

http://kegelklub.wordpress.com/2011/09/23/liebe-presse/

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Ich bin eher altmodisch und kenne mit mich den Unsancen und Begrifflichkeiten der sogenannten Internetgemeinde nicht so gut aus.
Kann mir jemand erklären, was ich mir unter einem Senior Strategy Consultant vorstellen muß?

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Gerne doch: ,,Consultant" ist eine freie Bezeichnung wie etwa ,,Webdesginer". Da darf Jeder ran. Aber es steckt auch die Anmaßung (oder realitätsgerechte Beschreibung) drin er hätte etwas zu sagen, könne sogar beraten. ,,Strategy": es geht nicht darum wie man Säuglinge wickelt sondern darum, wie man Andere für seine Zwecke nutzen könnte. ,,Senior" - diese Einsicht verdankte ich dem zitierten ,,Kegelclub" - muss was Analoges zu Postgender, also etwas Postmenopausisches sein. Alles klar?
Mir übrigens nicht. Ich würde das schlicht Hochstapelei nennen und in Berlin oder München-Schwabing (wie sagt man heute?) ,,verorten" wollen, damit auch den Geographen schlecht wird.

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Ah, ich glaube ich verstehe.
Als Kinder haben ein Freund und ich einen Verein gegründet. Also nur wir zwei 10 jährigen. Den nannten wir Polizze. Und wir Funktionäre des Vereins waren die Ahahis.
Scheint mir das gleiche wie Senior Strategy Consultant zu sein.

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Nur mit dem einen Unterschied: dass es 2 10jährige Kinder waren ist sozusagen gewiss. Bei einem ,,Senior Strategy Consultant" (der zu diesem Titel keine ausführliche, öffentlich einsehbare und mit lebenden Menschen nachprüfbare Biographie vorstellt) gibt es dieses gewisse Gewisses nicht.
Und das macht es für Viele eben leicht, nun ja, unappetitlich. So etwa wie im zitierten Blog
,,...– ein “männlicher” Pirat (was auch immer das heißen soll)" einfach nur suspekt sein kann. Denn das sollte er wissen.

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Ich war zwar nicht so dolle fleißig beim Entpixeln, es ist mir aber immerhin gelungen, einen Hinweis auf des Kinderfreundes Beckers Wohnhaus bei google earth unterzubringen. Wenn jeder auch völlig unsystematisch nur wenige Häuser entpixelt, ist doch das Ziel erreicht. Und langjährige Wohnhäuser auch unrühmlich Prominenter sollten meines Erachtens diesbezüglich auch gekennzeichnet werden dürfen.
http://www.panoramio.com/photo/43213433

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Es ist nicht so,
dass ich persönlich die Verpixelung von Hausfassaden für der Weisheit letzten Schluss halte. Diesen Vorbehalten jedoch mit Zwangsbeglückung zu begegnen halte ich aber für den völlig falschen Weg.

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Zumindest die Diskussion über das Phänomen fand ich gut, da man dadurch sich Gedanken zu sinnvollem und unsinnigem Datenschutz machen konnte. Und immerhin nahm sich auch Udo Vetter mal ein Recht http://www.lawblog.de/index.php/archives/2010/11/27/bin-jetzt-bei-panoramio/

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Ja, ich erinnere mich.
Hatte mir hier und dort auch paar Gedanken gemacht dazu.

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Jens Best? Ich kenne nur George Best.

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