: : : denn sie wissen nicht was sie tun sollen : : :

Freitag, 23. März 2012

Man könnte so einiges tun

im geliebten Bayernland, zu dieser Zeit.



Zum Beispiel könnte man an den Tegernsee fahren, und dort eine Weile bleiben.



Sich ans Ufer legen, zart bräunen und etwas sinnvolles lesen, das einem bei der Arbeit hilft.



Vielleicht auch am Ufer entlang ein wenig Radsport betrieben, einmal aussen rum.



Oder den Winterweg auf den Hirschberg erklimmen, der dort so blausilbern funkelt.



Alternativ ist es auch möglich, ein erstes Picnic auf dem Steg auszurichten.



Eventuell böte sich sich die Miet-zkatz der Nachbarn als Zeitvertreib an.



Oder man geniesst den Tag mit einem schweren Käsekuchen mit Blick auf die Berge.



Oder man bekommt hier noch etwas mehr Heuschnupfen als ohnehin schon, und fährt weiter nach Italien. Aber dennoch, es ist ein ergreifend schönes Land, das man hier verlassen muss. Und vermutlich gar nicht verlassen würde, ohne die Umstände.

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Hilfe für die schuldig Verfolgten

He, Ihr!

Ihr da im Netz, Ihr Cretins und Pinscher und sonstige Mistgewächse!

Ihr habt Streit mit Don Alphonso?

Das Lustige ist: In der realen Welt glaubt niemand, dass ich ernsthaft im Internet Konflikte austragen würde. Wer mich kennt, weiss un meine grenzenlose Sanftmut, meine Höflichkeit und meine Manieren. Ich komme nie so weit, jemand als Cretin zu bezeichnen. Einfach, weil mir Streit zuwider ist.

Warum es dann manchmal aber trotzdem kracht und meine Meinung dann eher irreversibel ist - das versuche ich in der FAZ zu erklären, wenn es um Hass und Rachsucht in besseren Kreisen geht.

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Bicyclette pliante moderne

Ich war in der Hölle. An einem Ort, fast noch übler als Berlin. Nicht, weil er ein grösseres Slumgebiet ist. Aber wegen der Massenstrassenvernichtungswaffen, die dort hergestellt werden. Berliner stören mich nicht so, die kommen ja kaum raus. Aber der Opel ist der Berliner unter den Autos. Und der kommt aus Rüsselsheim. Und dort bin ich gewesen.



Wie stes bin ich natürlich bereit, auch hier das Positive hervorzuheben: Im Gegensatz zu den Iranern verstecken die Hessen ihre Waffenfabriken nicht; sollte es dereinst eine Befreiungsaktion geben, reicht es, den Schildern zu folgen. Übrigens war auch Opel nicht immer schlecht; Vor dem Krieg war das eine der besten Radfabriken der Welt, und alte Rennräder der Marke werden fast mit Gold aufgewogen. Und das ist übrigens auch der Grund, warum ich hier her gefahren bin: Hier steht eine Art Klapprad.



Ein Serotta Tri-Colorado von ungefähr 1992, also auch schon wieder 20 Jahre alt. Ein altes Triathlonrad mit 26 Zoll kleinen Laufrädern. Es war sagenhaft billig, und weil die Räder so klein und die Gabel und der Hinterbau so kurz sind, passt es auch einfach auf den Beifahrersitz der Barchetta. Das ist prima, denn bislang musste ich mich stets entscheiden: Nehme ich ein Rad auf den Gepäckträger oder den Bratchers? Bin ich mobiler oder kann ich mehr Schuhe notkaufen? Das war einmal ein Problem, gerade bei langen Aufenthalten. Jetzt ist es gelöst. Und die Farben... ich sag mal: In Italien geht das unter, da müssen nur ein paar alte Damen daneben stehen, dann fällt das gar nicht mehr auf. Ausserdem ist Frühling. Und es gibt genug langweilige Räder. Und überhaupt: Ich kann dann mit der Barchetta Pässe hochfahren, das Rad auspacken, ein Passfoto schiessen (mit Rad) und dann wieder mit dem Auto hinunterfahren. Das überlege ich mir jedenfalls, denn die neuen Felgen der Barchetta sind, was das Ablichten bei derFahrt angeht, eher extrem langweilig:



Mal ehrlich: Das sieht doch nach nichts aus. Nur so ein flacher Silberflitter in der Bildmitte. Keine Dynamik, keine Walzenimpression, keine Kanten, kein Charakter. Manche Feuilletontexte von sog. Edelfedern lesen sich, wie diese Felgen rüberkommen. Da, würde ich sagen, ist so ein Serottagipfelbild, mag es auch gestellt sein, immer noch erhebender. Oder ich finde noch eine bessere Position. Aber so ist das schon eine Enttäuschung.

Noch enttäuschender ist übrigens, dass ich vergessen habe: In Mantua steht ja noch mein Pinarello! Insofern wäre das gar nicht nötig gewesen, das mit dem Rad. Naja. Dann halt für die Gäste.

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