Hübsch

Nach gut vier Monaten gestern zum ersten Mal wieder in einem Supermarkt. Weil dort die Zweigstelle der Post ist, wo ich das Päckchen abholen kann. Dann zurück durch die Kasse. Stau. Nicht, weil es zu schmal wäre, aber: Eltern links am Band, quengelndes Kind rechts bei süssem Dreck.

Kind so: nagnagnag...

Vater so: Nein.

Kind so: NagNagNag...

Vater so: Nein, Du hast schon!

Kind so: NAGNAGNAG!

Vater so (entnervt): Deine Mutter.

Des Kindes Miutter so: ...

Ich glaube, das wurde dann noch ein lustiger Abend, aber ich habe mich dann einfach vorbeigedrängelt, und genau weiss ich es auch nicht.

Dienstag, 13. März 2012, 12:36, von donalphons | |comment

 
Schon mal...
...die Idee gehabt es als Eremit zu versuchen?

Gruß aus Württemberg...

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... Fruehrentnerfreuden? ... aber integral ists schon besser mit Kindern (ausser natuerlich an der Supermarktkasse, keine Frage ...)

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Ich bin wirklich froh, dass das Kind von seinen entnervten Eltern (anscheinend) keinen Klaps auf den Hintern bekommen hat. Denn dann gäbe es sofort eine Popcorn-Mohrenlampendiskussion à la
http://www.zeit.de/gesellschaft/familie/2012-03/erziehung-eltern-schlaege

Unfassbar.

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Und? So ist das mit den Gören (wie Sie bestimmt auch mal eines waren...). Unsere Monster versuchen es auch immer wieder. Kinder eben.

Aber alles noch besser als sowas hier: http://www.dein-plan-b.de/smalltalk/30040-schantall-tu-ma-die-oma-winken.html

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Hmmm, bei mir klappt das immer prima mit zwei mögllichen Ansätzen.
Kind so: Booooster, kann ich was an der Kasse haben?

Ansatz 1:
Ich so: Was meinst Du, was ich jetzt sage?
Kind so: Nö.
Thema durch.

Ansatz 2:
Ich so: Kind, das ist Quengelware. Die steht da, damit Kinder wie du Da stehen und quengeln. Da mach ich nicht mit.
Kind so: OK!
Thema durch

Ich muss zugeben, dass ich vor Betreten des Supermarktes immer klar sage, dass es an der Kasse nichts gibt.

Die Kinder wollen keine Süssigkeiten, sie wollen die Grenzen testen. Das begreifen die Eltern nur nicht.

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Also ich war da anders. (Allerdings hat die Beschaffungskriminalität meine Grossmutter übernommen).

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@booooster: ja, das funktioniert vorzüglich, besonders das Erklären. Am Besten fängt man damit einen Meter vor der quengelware an, damits das Personal mitbekommt (und das grinst dann).

Wobei sich unsere Kinder genau ein Teil im Supermarkt aussuchen dürfen. Vorgaben:

- Es darf keinen offensichtlichen Grund geben daß wir Nein sagen.

- Sie müssen sich auf ein Teil einigen.

- Sie müssen halbwegs erklären können warum das eine gute Wahl ist.

- Wenn es im Wagen liegt müssen sie argumentativ gut begründen können warum statt dessen etwas anderes rein soll.

Daraus wird dann meist Schokopudding für alle (ja, so richtig selbst gemachter ist besser) oder harmlose Kekse. Wenn man den Gören Zeit gibt und sie nicht im Quengelmodus sind können sie sehr vernünftig sein.

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deswegen füttern sie die Kinder im letzten Moment immer wieder an.
Obwohl ihnen Onkel Erziehungsexperte doch hundertmal gesagt hat, dass....

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Es ist ganz merkwürdig: da gibt es Eltern, die sehr wohlerzogene, ruhige Kinder haben. Und dann jene mit den Kindern, die immer rumquengeln… letztere machen doch wohl irgendwas falsch.

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Das Fernsehen.

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Peinlich.....ich schaff´s bis heute nicht an der Quengelware vorbeizukommen. Und das mit über 50. ;)

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@ka.os
.
Gar nicht so merkwürdig, wenn man davon ausgeht, dass viele Eltern bequengelt werden WOLLEN. Weil das gegenseitige Annörgeln von Eltern und Kindern das normale Gespräch ist, ein Hintergrundrauschen, das da sein muß wie der Fernseher.
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Wären die Kinder einfach nur artig und still, dann käme der horror vacui.

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@ka.os
Ich sage nur: Wie der Herr so's G'scherr.
Man muss sich auch nicht wundern, dass die Kinder fernsehen wollen, wenn die Eltern die ganze Zeit die Glotze anhaben. Mehr als man glaubt ist das alles eine Sache des Vorbilds.

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Das hat natürlich was mit Erziehung zu tun, aber auch mit der Persönlichkeit der Kleinen. Die ist nämlich definitiv schon bei recht kleinen Kindern vorhanden.

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Bengel, mit dem Alter ändert sich auch die Quengelware: Süsses->Frauen->Colnago->seltene Käsesorten...

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Aber das begreifen Supermärkte nicht.

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Die Lust auf Süßes hat sich bei mir nicht geändert. Allerdings kamen die von Ihnen genannten Dinge tatsächlich hinzu. Colnagoitis hat sich bei mir allerdings noch nicht eingestellt. Allerdings steigt, Ihrem Blog sei Dank, der "Glust". :)

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@doctor snuggles: Das stimmt natürlich auch. Gewisse Dinge sind schon genetisch vorgegeben. Und ich würde niemals Eltern einen Vorwurf machen wollen, die ein hyperaktives Kind haben. Mit letzterem sind auch die besten Eltern schon mal überfordert.

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Ach, das üble Thema der Hyperaktivität. Wieviele arme Kinder heute schon mit Medikamenten vollgepumpt werden, die früher einfach als "lebhaft" gegolten hätten. Ich persönlich denke nicht, dass sich die Kinder selber verändert haben. Aber in früheren Zeiten waren Kinder mehr draußen, bekamen mehr frische Luft (die müde macht) und regten sich beim Spielen mit anderen Kindern ab. Heute haben viele Kinder niemanden mehr zum Spielen, sitzen den ganzen Tag in der Wohnung und sind entsprechend nicht richtig ausgelastet. Dazu kommen noch Eltern, die wahrscheinlich beide arbeiten und Lehrer, die sich nicht richtig durchsetzen können bzw. die durch immer neue Vorgaben von irgendwelchen Bildungsministerien selber völlig gestreßt sind. Prompt ist das Problemkind da und der Griff zum Medikamentenschrank ist schnell gemacht.

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mhh wenns keine echten ADHSler sind mit entsprechend gestörtem hirnstoffwechsel, dann sollte Ritalin die sache doch nur schlimmer machen.

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Die Kinderlosen profitieren wie selbstverständlich in diesem System auch von den Kindern der anderen, denn diese Kinder sind es, die ihnen später ihre Rente, das Altenheim und die neue Hüfte finanzieren. Vorsorge für die Zukunftsfähigkeit eines Systems, das Leistungen in der Zukunft verspricht, aber nichts anspart, leisten nur die, die Kinder großziehen. Und das ist keine faire Lastenverteilung! Von Jens Spahn, CDU

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Blut und Boden Ideologie!!!
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Wenn es nicht das Zwangssystem der Umlagefinanzierung gäbe, dann könnte auch jeder selber entsprechende Vorsorge treffen.
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Und wenn ich den Zuwanderungsdruck aus Afrika bestrachte, wird es genügend Beitragszahler auch für das Umlagesystem in Zukunft geben.
Also alles kein Grund, warum ich den Kinderwunsch anderer subventionieren muß.
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Jeder soll sehr gerne seinen eigenen Kinder haben.
Aber laßt bitte nicht mich dafür bezahlen.

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... soviel zur "Blut und Boden Ideologie":
http://www.heise.de/tp/artikel/19/19676/1.html

Ich kann Ihren Wunsch, die Kinder anderer Leute nicht mit durchfüttern zu müssen nachvollziehen, aber ob die Umstellung auf private, kapitalgedeckte Rente der große Wurf ist (und war), darf ebenfalls bezweifelt werden.

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@ don ferrando: wer leistet in 10, 20 oder 30 Jahren die Zins-, Dividenden- oder meinetwegen auch nur Rückzahlungen aus der nicht-umlagefinanzierten Vorsorge? Und woraus?

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Egregio Nonno,
wir haben doch nicht zuwenige Menschen, wir haben zu viele.

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"Die Rende iss sischer..."
@graefrather - es war doch diese schon von N. Blüm besungene, die von den Kindern zu finanzieren sei, die Sie meinen?

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Jau, aber nur die von Nobbie
Kinder sind teuer und mühsam, für die Eltern und vielleicht auch für die Gesellschaft. Wen drei Minuten Quängeln an der Kasse schon in die Knie zwingen sollte Kindern als Elternteil wahrhaftig erspart bleiben. Das erste Kind kostete etwa so viel wie ein Einfamilienhaus, nur an Einkommensverlusten. Ein Kindergartenplatz kostet uns doppelt so viel wie es Kindergeld gibt, vielen Dank für die fette Subvention. Meine Kinder werden für die mitbezahlen müßen die keine Kinder haben und Leute ohne Kinder werden auch eine bessere Rente bekommen, gell! Ist eben so, aber dieses impotente Gewinsel beleidigt meinen Verstand.

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Was meine Sie, was mich meine drei Motorräder und zwei Autos kosten!
Da jammere ich nicht auch herum. Ist nämlich mein Privatvergnügen. So wie andere Kinder als Privatvergnügen haben.
Aber diese Legende vom volkswirtschaftlichen Nutzen der deutschen Kinder ist so unsinnig und wird durch ständiges Wiederholen auch nicht besser.

Aber Sie haben es ja ausgesprochen: Ihre Kinder zeugen von Ihrer Potenz! Wie armselig.

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Gut geschnoeselt ferrando!

... ich rieche Leder, teures Rasierwasser und Benzin, aber leider auch die ersten Tropfen Pippi die es nicht bis zum Klo geschafft haben.

Schoen weiterschnoeseln Oppas.

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Altersvorsorge
der afrikanischen Art: die Kinder unterstützen durch Geld oder Nahrungsmittel ihre Eltern und Großeltern. Altersvorsorge der Begünstigten: in jungen Jahren poppen, um die "Beitragszahler" zahlreich zu haben.
Damit gibt es kein (deutsch)demographisches Problem, eine Sozialversicherung ist nicht notwendig. Den kleinen Nachteil der rasch wachsenden Überbevölkerung nebst steigender Kriminalität aufgrund der weit offenen Schere zwischen arm und reich nimmt man dabei billigend in Kauf.

Ist es das, was einige Kommentatoren wollen?

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... ich denke erst mal lassen wir die Schnoesels aussterben - dann sehen wir weiter ...

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Die Einführung Wiedereinführung des Mutterkreuzes mit Schwertern und Brillianten halte ich auch nicht für erstrebenswert und auch dem Führer möchte ich kein Kind schenken. Wenn ich beim Franzmann einfalle doch am ehesten um seinen Rotwein zu saufen, leckere französische Schweinereien zu futtern und meine minimalistischen Sprachkenntnisse an netten Französinnen zu erproben. Auch eher mit Fahrrad und Kreditkarte als mit Tiger, Leo und stinkigen Knobelbechern.

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Kinder als Privatvergnügen zu betrachten ist staatsökonomisch definitiv falsch. Jede Firma muss darauf achten, dass neben den immer älter werden Mitarbeitern auch neue, junge Mitarbeiter eingestellt werden, die dann irgendwann die alten Angestellten ablösen können. Und genau so muss der Staat darauf achten, dass eine junge Schicht von unten nachwächst, um die sterbenden Schichten zu ersetzen. Nicht nur für die Firmen, sondern beispielsweise auch um die Kultur aufrechtzuerhalten. Deshalb kann man nicht nur darauf vertrauen, dass genügend Ausländer nach Deutschland einwandern (was sie nicht tun), diese haben nämlich im Zweifel kulturell mit Deutschland nichts am Hut. Es geht mir dabei gar nicht um irgendwelche Leitkulturen oder rechte Sachen. Alleine solche Themen wie Dialekte, Moralische Sichtweisen, Gerichte (Essen), Handwerkskunst, etc. die mit der Kultur verknüpft sind, müssen gelebt werden und können nicht in Museen ausgestellt werden. Dazu bedarf es aber Menschen und diese Menschen müssen in dieser Kultur aufgezogen werden, weil man Kultur letztlich erfahren muss und nicht aus einem Buch nachlesen kann.

Es sei denn, dem Staat und seinen Bürgern ist es egal, wie er in 10 oder 30 oder 50 Jahren aussieht. Und genau das vermute ich mal als Grund, warum manche "Kinder als Privatsache" ansehen. Ihr Denken endet einfach an der heimischen Haustür bzw. für sie gilt "nach mir die Sinflut".

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Hat man uns nicht einst in Erd- und Sozalkunde über Afrika gelehrt, wie verheerend rückständig die Rechnung "viele Kinder = im Alter versorgt" sei?

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doc snuggles, mit den Argumenten bist Du hier fehl am Platz, die Silberkaennchen vom Don gehen an den oertlichen Tierschutzverein, die Raeder, der kaputte Oldtimer und die plueschigen Moebel wandern zum lokalen Wertstoffhof, Autos und Moppeds von ferrando gehen unter Listenpreis nach Westafrika, fertig. Soviel dann zum Thema Kultur.

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"Die Kinderlosen profitieren wie selbstverständlich in diesem System auch von den Kindern der anderen, denn diese Kinder sind es, die ihnen später ihre Rente, das Altenheim und die neue Hüfte finanzieren."

hört sich gut an, aber stimmt so nicht.
es sind nicht die kinder, sondern die beitragszahler, die in die sozialversicherung einzahlen. mit dem zunehmenden risiko, selber dereinst weniger zu bekommen, man nennt das auch schneeballsystem und solches ist für privatleute streng verboten.

die gleiche cdu, die jetzt auf einmal wieder die familie entdeckt - hallo frau dr. hosenanzug, wie geht es dem derzeitigen herrn aussenminister? - ist der gleiche verein, dem die arbeitnehmer nicht flexibel genug sein können.

ja herrschaft seiten, is denn scho sommerloch?

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Wenn ich morgen ein neues Hueftgelenk oder ein Austauschorgan brauchen wuerde, dann wuerde ich dafuer zahlen koennen!
Genauso, wie ich mein Leben lang den Spitzensteuersatz bezahlt habe und nicht gerade wenig Geld gespendet habe!
Und ich bin froh, keine Blagen zu haben!
Kinder verlassen einen nach der Pubertaet, so ungefaehr ab dem 15. Jahr!
Bei mir kommt dann immer ein junger Labrador nach!
.
Und jetzt draufhauen!
Nicht vergessen:
IHR SEID DAS VOLK!
Wir brauchen Eure Kinder!
Egal fuer was!

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@Grimaldeli: Sie sind in einer geldlich beneidenswerten Situation. Das ist schön für Sie. Allerdings weiß ich nicht, was das nun mit Kindern zu tun hat oder was Sie überhaupt sagen möchten. Dass Sie so viel für andere getan haben? Dass Sie den Spitzensteuersatz bezahlen müssen, haben Sie bestimmt nicht freiwillig gemacht, sondern weil es so vorgegeben wird. Die Geldspenden konnten Sie wahrscheinlich steuerlich geltend machen. Aber nehmen wir an, Sie haben das als Menschenfreund gemacht: das ist schön. Mache ich auch, allerdings in einem bescheideneren Rahmen. Meine Firma zahlt mir leider nicht das Gehalt, dass ich einen Spitzensteuersatz zahlen müsste. Entsprechend kleiner fällt meine Spende aus.

Im übrigen hinkt Ihr Labrador-Kind Vergleich ein wenig. Hunde folgen dem Menschen, haben aber deutlich weniger zu bieten was Gedankenaustausch oder das Beobachten einer Menschwerdung angeht. Ich rege mich häufig genug über meine beiden Monster auf, aber ich bekomme dafür auch sehr viel zurück. Vor einer Stunde erst saß ich auf dem Bett meiner 7jährigen Tochter und sie sagte etwas über Jesus. Also fragte ich nach und merkte dann, wie sie durch den Religionsunterricht beeinflusst wird und musste erstmal ein paar Sachen klarstellen. Jedenfalls merkte ich, wie die Gedanken in ihrem kleinen Kopf kreisten und ich aufgrund ihrer Rückfragen mit ihr diskutierte. Das bekommen Sie mal mit einem Hund hin. Aber wahrscheinlich würden Sie das auch gar nicht wollen. Das ist auch okay. Jeder Mensch ist anders, nur das Ende ist für alle gleich.

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doctor snuggles, Mittwoch, 14. März 2012, 21:38
Bitte nicht falsch verstehn! Ich mag Kinder, Menschen ueberhaupt!
Viele meiner Freunde haben Kinder und besuchen uns.
Ich hab schon sehr oft den Satz gehoert:
"Wie du mit den Kleinen umgehst..., schade, dass du keine Kinder hast!
Du waerst der perfekte Vater!
Nur, ich brauch das einfach nicht.
Und Ihre Kinder werden ab 15 ihre eigenen Wege gehn!
Denken Sie an mich, wenn es soweit ist!
So, jetzt muss ich nochmal mit meinem kleinen Lab raus.
Ihre kleinen Monster traeumen sicher hoffentlich schon suess!
Bon Nuit!

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@Grimaldeli: na, das will ich doch wohl hoffen, dass meine Kinder spätestens mit 15 ihren eigenen Kopf haben. Schließlich ist es doch das Ziel, die Kinder zu eigenständigen Menschen zu erziehen. Irgendwann muss man sie ziehen lassen, das ist ja ganz normal. Ich hoffe, dass wir ihnen bis dahin genügend beigebracht haben, dass sie in ihrem Leben selbstständig bestehen können.

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Let the heathen spill theirs
On the dusty ground.
God shall make them pay for
Each sperm that can't be found.

Ach, diese niedliche kleine Diskussion zwischen Verhütern und Nichtverhütern...
Der Staat zahlt uns armen Doppelverdienern noch nicht einmal vollständig den Kindergartenplatz!
Von meinen Steuern als Single werden Beträge für Familien abgeführt!
Deutschland ist der Horror! Wenn wir könnten, würden wir auswandern! Ehrlich!

http://www.youtube.com/watch?v=LHGZAT0cwpI&feature=fvst

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Sylter77, lassen Sie sich nicht abhalten von einer Auswanderung. Jeder sollte da leben, wo die Strukturen seiner Meinung nach besser zu seiner eigenen Lebensart passen. Allerdings sollten man zwei Dinge nicht vergessen:
a) Im Ausland ist man plötzlich ein Ausländer. Und Ausländer werden auch im Ausland häufig misstrauisch beäugt.
b) Dass es im Ausland alles besser ist, ist ein gerne gemachter Irrglaube. Da wird dann von einem Urlaub auf das ganze Land bzw. das Alltagsleben geschlossen. In der Regel erkauft man sich Verbesserungen in manchen Bereichen mit Verschlechterungen in anderen Bereichen.

Schlimmster Fehler bei einer Auswanderung: Auswandern, um persönlichen Problemen zu entfliehen, also z.B. um eine Ehe zu retten. Solche Probleme nimmt man in der Regel mit und die können dann in einer ungewohnten Umgebung so richtig eskalieren.

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@ doc snuggles:
Bin ganz Ihrer Meinung. Was ich sagen wollte: die einen finden es in D so furchtbar, weil Kindergartenplätze, geschweige denn Kindernahrung nicht umsonst sind, und die anderen, weil der Staat das menschliche Grundbedürfnis nach Gründung einer Familie gegenüber anderen "Privatvergnügen" privilegiert. Beide Gruppen lamentieren dann darüber, wie schrecklich es hier ist.

Ich fühle mich in D als Kinderloser aber -lieber allerdings sehr wohl, freue mich aber gleichzeitig, daß meine Patent-Nichten hier oben in den Genuß des ausländischen, d.h. dänischen Bildungssystems kommen. Die werden mit dem Begriff des Ausländers einmal deutlich weniger anfangen können.

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Nur bei Quengelmann. Ich geh mit den Kids gern zu den Vier-Buchstaben-Discountern weil mit 40% Wahrscheinlichkeit kommen wir an eine Kasse wo's nur Qualmware gibt, obendrein hinter Gittern und die Kids stehen nicht so drauf.

Wenn dann doch mal was Süüüssses zum Mitnehmen da liegt, wird offen und ehrlich verhandelt. Weniger kosten als beim Quengelmann (oder WehWeh) tuts allemal.

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Deshelb: Wochenmarkt! Da kriegen die Kinder entweder gar nichts oder was geschenkt.

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zitat "Nahezu jeder, der heute jünger als fünfzig ist, kann damit rechnen, das Jahr 2050 noch zu erleben"
der war gut ..... :-))))))

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Die mit den wohlerzogenen Kindern haben ne Peitsche zu Hause...:-)

Aber im Ernst, die Quengelkinder haben meist politisch superkorrekte Eltern, die mit einem Zweijährigen diskutieren bis zum Gehtnichtmehr. Da kann ja nix bei rauskommen.

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Stimmt (meistens jedenfalls)!

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Ich denke da gerade an zwei befreundete Akademikerpaare. Deren Kinder, jeweils Einzelkinder, absolvierten eine steile Karriere vom Gymnasium über die Realschule, weiter über die private Realschule bis zur Hauptschule, die zum Schluß - bereits volljährig - ohne Abschluß verlassen wurde. Seitdem sind weitere berufliche und schulische Aktivierungsversuche gescheitert. Einige Möglichkeiten scheiden mangels Führerschein aus, die monsterschwere Theorieprüfung war nicht zu schaffen. Letzter Ausweg, die fehlende Erziehung nachzuholen, wäre das Militär gewesen. Die wollten diese Aufgabe auch nicht übernehmen.

Nicht falsch verstehen, ich gönne allen das Nichtstun und jede Menge Faulheit. Ich bin nur nicht sicher, ob die damit glücklich sind, mit Mitte 20 in einem Leben zu stehen, in dem sie noch an der kleinsten Herausforderung scheitern.

Einzelfälle, klar.

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Na ja, so ein bisschen Gequengel gehört auch einfach dazu, man sollte das nicht mehr oder weniger brutal abwürgen sondern als Gelegenheit für die Einführung in erfolgreiche Verhandlungsführung nutzen. Die ganz 'braven' halten auch später im Leben meistens die Klappe.

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Selber habe ich keine, aber sicher ist die Mehrzahl nicht so, die ,,Fehlquote" ist natürlich am Tegernsee höher.
Silberhelles Kinderlachen, natürliche anarchische Wildheit statt gesetztem Distinktionsgeseiere lassen stets daran denken dass das Leben stückweise anders sein kann. Das ist auch gut so.
Die Art, in der Erwachsene quengeln, ist viel nerviger.

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40 Jahre später
Diesselbe Situation.
Tagesausflug der Seniorenresidenz Waldesruh in die schöne
Stadt an der Donau:
Herr A. ist wieder entwischt. Die Pfleger finden ihn in der Feinkosthandlung am Markt: NagNagNag... NAGNAGNAG!

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Gibt es bis dahin längst auch als E-Bike, für bergige Strecken auch mit kleinem Fusionsreaktor.

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Zwar kein Fusionsreaktor, aber so kann man auch noch im Alter an den jungen Hüpfern vorbeiziehen:

http://www.youtube.com/watch?v=2OIr2vdBrAs

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