Sexismus du jour

Es gibt jetzt auch ein Blog, in dem hässliche geschmacklich bestreitbare, unterbeschäftigte Mütter aus dem Reichshauptslum die modischen Klogriffe anderer hässlicher geschmacklich bestreitbarer, unterbeschäftigter Mütter plus vermutlich längst "am Kuchenbuffet der Kita" bioverseuchtem und übergereinigtem Anhang ("Ninas Lieblingsort ohne Kinder: Kosmetikabteilung des KaDeWe.") auf strunzdreckigen Siffstrassen ablichten und ins Netz stellen. Ohne Biohazard-Kennzeichnung.

Ich hätte lieber eine Webcam im Bergwerk Asse. Das ist modisch auch herausfordernd, aber da soll jetzt wenigstens aufgeräumt werden.

Dienstag, 13. März 2012, 09:41, von donalphons | |comment

 
Danke für den Lesetip!

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Schließe mich an - vielen Dank. Schwanke zwischen Augenrollen und der Überlegung, inwiefern der Status einer "Mutter" wohl als eine Genderstrategie taugt. ;-)

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Oh, beobachten Sie mal Mütter, die so aussehen wie die abgebildeten Personen, auf dem Bürgersteig oder in der U-Bahn mit ihren Kinderwägen

Man hat ja mit Kinderwagen dort schlicht mehr Platzbedarf, aber man muss deswegen seiner Umwelt nicht auf den Nerv gehen. Und der Hang dieser Mamas zum SUV findet auch in den Kinderwägen seinen Niederschlag: nie warne die höher, breiter, länger als heute, mit BroiddeRoiffe und raumgreifendem Dreickszuchnitt. Da blockiert man schon mal die ganze U-Bahntür.

(Was uns übrigens damals bewegte, nachdem der gebrauchte Kinderwagen verschlissen war, schlicht einen relativ schmalen Buggy zu kaufen, der sowohl auf der Rolltreppe genug Platz ließt, um ihn passieren zu können, als auch in den schmalen Frankfurter U-Bahnen nicht so auftrug).

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Sowas am Morgen. Ganz schön hart.

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vielleicht bin ich ja einfach nur alt
oder altmodisch,
aber mir wird bei diesem blog irgendwie speiübel ...

alle mamis haben mindesten fünf studiengänge absolviert, sind auslandserfahren, natürlich kreativ, fashionaffin und auch sonst - ha!
also: besonders.
besonders toll.

wahrscheinlich bin ich einfach nur neidisch, daß ich als alte hauptstadtmutter all das nicht war, bin, sein werde.
oder bin ich doch eher froh ... ?!

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U-u-u-u-haaaa....
Sachen gibt´s.

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Dahinter steht wohl einzig und wieder mal nur die Hoffnung, mit Reklame Geld zu verdienen.
Aus dem Impressum:
Umsatzsteueridentifikationsnummer: DE278579941
Email:
info@hauptstadtmutti.de für allgemeine Anfragen
sales@hauptstadtmutti.de für Marketing und Kooperationsanfragen
presse@hauptstadtmutti.de für Presseanfragen

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Da werden doch eindeutig In-Text-Links verkauft. So dumm kann man gar nicht zufällig verlinken.

Und die Texte sind so einfach gestrickt, weil sie ohne Schweiss auf englisch übersetzbar sein müssen. Gibt auch eine englischsprachige Version: ...mutti.de/?lang=en

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Also nein, Don.

Wie kann man nur beim Anblick von teilweise doch recht hübschen Moms und ein paar süßen Kids, so die Panik kriegen und entgleisen? Und selbst wenn hier mit ein wenig Reklame Geld gemacht wird, na und. Anderen haben Sie früher vorgehalten, zu doof zu sein, mit Blogs Geld zu verdienen und andererseits, wenn ich bei Ihrem Brötchengeber in die SDG gehe, werde ich auch mit Bannerwerbung an den Seitenrändern zugeballert. Ohne Moos nix los.

Sorry, aber diesen Beitrag von Ihnen halte ich für den Griff ins Klo.

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Ja, aber ich kann schreiben und die Leute wollen das lesen. Das da ist halt Berlin: Nix können ausser Knipse draufhalten, nix leisten ausser ein paar Sätzen, aber gleich mal bitte Presseanfragen. Vielleicht kommt ja die Bunte verbei und macht ein Faeture.

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Sollte das Blog wirklich zu Monetarisierungszwecken jenseits von Werbung für das aktuelle In-Cafe dienen, ist aber noch einiges von Arbeit vonnöten.
Die für den Verkauf von Backlinks nötigen Kennzahlen sind, um es vorsichtig auszudrücken, verbesserungswürdig. Jeder Pennäler mit Autotuningforum lacht sich scheckig...

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Jede zweite aus diesen "Interviews" macht irgendetwas mit Mode oder hat eine Firma gegründet, die dann irgendwie im Mode- oder Fotoumfeld tätig ist. Kommt mir jedenfalls so vor. Besteht Berlin jetzt nur noch aus Modeikonen? Ich dachte, die machen alle was mit Medien?

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Der Don hat schon vor Jahren immer drauf hingewiesen, wie wichtig textergänzende, authentische Fotos des Autors für dem Leser gefallende und Freude machende Blogs sind.

Mit dem Lobeslied auf Pinterest hat der Don auch danebengelegen, oder vielleicht doch nicht?

https://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,820705,00.html

Bei so einigen Dingen die der Don hier so wie in diesem Beitrag anpi..., beschleicht mich das Gefühl, dass er manchmal genau das Gegenteil von dem was er schreibt, uns suggestiv durch den Hinterkopf bis in Auge, "vermitteln" will.

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Hä?

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vielleicht demut, angesichts eines solchen ausblicks:

https://juno-strickstuecke.de/aktuelles.html#top

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Gott allein die Ehre?
@Sterngucker = "SDG" ... ?

SDG steht für:
Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft
Soli Deo Gloria, lateinisch für „Gott allein die Ehre“
Spencer Davis Group, eine britische Band
Sudanesisches Pfund, die Währung Sudans
Subjective Difference Grade, einem Hörtest-basierten Pseudomaß zur Bewertung von audioverändernde Verfahren
System Dynamics Group
Steinschloss-Dienstgewehr
Bundesgesetz über die allgemein beeideten und gerichtlich zertifizierten Sachverständigen und Dolmetscher
den Flughafen von Sanandaj, Iran

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In the desert of Sudan ...
Tscha - wofür "SDG" nicht so alles steht.
Beim Thema "Sudanesisches Pfund" musste ich mal nachkucken, was denn jetzt mit dem Süd-Sudan ist. Klar haben die auch ihr neues Geld.
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https://www.banknotenews.com/files/4eafbdfe1c0e22fd5426675bd9b6b07a-1736.php
.
... Und auf der Seite fiel mir auf, dass es Banknoten aus Polymer gibt, die sich wohl immer größerer Beliebtheit erfeuen:
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https://de.wikipedia.org/wiki/Kunststoffgeldschein
.
Um die Dinger mal in die Finger zu kriegen, sollte man dahin reisen:
Australien, Neuseeland, Rumänien, Taiwan, VR China, Nordirland, (in Brasilien gab es die synthetische Polymerbanknote nur als Intermezzo), Sambia, Papua-Neuguinea, Mexiko, Israel, Nicaragua, Paraguay und Kanada
.
Muss ich dann mal machen, wenn es zeitlich und pekuniär mal passt ...

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@strappato: Ja, da sind definitiv Affiliate-Links integriert: "https://partners.webmasterplan.com/click.asp?..."

Das sind alles affili.net Partner-Links. Der Websitebetreiber bekommt eine Provision bei jedem Verkauf.

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Sie sind aber auch ein Grantler. Sicher ist da die eine oder andere Schönheit eher was für den , ehm, herben Geschmack, aber gar so schlimm isses doch auch nicht. Und die Kinder finde ich ganz süß (auch wenn ich weiß, dass Sie das nicht für sich nachvollziehen können).

Schlimmer finde ich ja die LalaDumdidumm-Denke, die da in den Texten durchschimmert. Und auch wenn das ein ganz uralter Irrtum sein mag: ich bin fest davon überzeugt, wir waren selbst damals nicht so. Jedenfalls nicht mehr, als wir so alt waren wie die abgebildeten Personen.

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Ach Don, warum so hart mit den Leuten ins Gericht gehen? Es ist der einfache Versuch, ein wenig "The Sartorialist" mit Kinderanhang in Berlin zu spielen. Eventuell auch, wie Jeeves ja vermutet, um damit ein wenig Geld zu machen. Leider, das wissen wir ja, ist Berlin nicht wirklich dafür geeignet. Sieht man ja auch, es werden jetzt Bilder von Muttis in ganz anderen Städten in Frankreich mit reingebaut, was dann zwar nicht mit dem Titel zusammenpasst, aber irgendeine Begründung findet man dann schon.

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Der Hinweis ist doch eindeutig:
"sales@hauptstadtmutti.de für Marketing und Kooperationsanfragen"

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"Mit der Digicam durch die Hauptstradt rennen und Leute abschiessen und dann auf Werbung hoffen" ist aber sowas von 2007... "gebt uns Werbegeschenke!" quäkt aus jeder Zeile.

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Das ist doch Fake. Die Fotos sind arrangiert, passend zum Werbepartner. Was die Sache noch peinlicher macht.

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Könnte man denen nicht mal eine Hauptstadtmutti mit geschmackvoll präsentierter Mohrenlampe unterjubeln?Das könnte doch spannend werden.
Natürlich ist das alles Werbung, aber warum auch nicht? Die Damen sehen doch sehr andprechend aus und haben alle intellektuelle Berufe. So stellt sich stimmviech die gehobene Mittelschicht vor, ich passe da sicher optisch und intellektuell nicht ins Bild, schaue aber mit gewissem Abstand gern mal zu.

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"So stellt man sich die gehobene Mittelschicht vor" - in TV-Schmonzetten. In Berlin ist das das gehobene Prekariat, das die gehobene Mittelschicht spielt. Mit geerbten Geld, oder Vorgriff aufs Erbe, mit Freunschaftsdienstleitungen an der Steuer vorbei und allerlei kreativen Ideen, wie man Transferleistungen und Mittel des Staates für sich fördern kann.

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Ich glaube schon , daß die präsentierten Damen repräsentativ sind für die gehobene Mittelschicht, nicht nur für die in Berlin. Wie sagt man so schön: schichtspezifisch beginnen Feierlichkeiten völlig niveauverschieden und enden niveaugleich: besoffen unterm Tisch. Gehobene Schicht und Prekariat unterscheiden sich vielleicht nur stilistisch, nicht aber vom grundsätzlichen Lebensgefühl her: man will seinen gefühlten hohen Wert in den Rängen der menschlichen Gesellschaft präsentieren. Was dem Unterschichtler der Kampfhund ist, ist dem Vertreter der gehobenen Klasse der Designermantel oder in der intellektuellen Variante sein Twitteraccount.

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....es ist wirklich der 08.15 to nowhere.

die einen kleiden sich und ihre armen baelger so einzigartig, dass alle wieder gleich aussehen

und 

die anderen beschaeftigen sich mit den reifen eines autos

somit sollte man mit opfern von verkehrsunfaellen, zivilen unruhen etc. wenig mitleid haben, eben frei nach dem gedanken: wen gott wirklich liebt, den nimmt er schnell zu sich, auf dass ihm solch ein kram erspart bleibe..... 

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Der Führer wäre sicher gerührt gewesen. Toll finde ich auch, dass es den Hauptstadt-Vati gibt, wenn auch nicht so zahlreich vertreten.
Aber die Vatis sollen ja gefälligst arbeiten oder an die Front, wie es sich gehört.
.
"Mutti" und "Vati" hören sich so nach 50er-Jahre-Film (in Technicolor!) an.
.
Es gibt übrigens in Fronkreische die Entsprechnung des Mutterkreuzes immer noch, sie heißt heute:
"Médaille d'honneur de la Famille française"
- Bronze gibt's ab 4 Blagen
- Silber ab 6
- Gold ab 8

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Schräg,
Alles. Auch, daß ich hier in Berlin niemals mit diesen Muttis in Berührung gekommen wäre, wenn hier nicht meine Neugierde angestachelt worden wäre. Weil es in jeder Hinsicht eine rein virtuelle, ausgedachte Veranstaltung ist. Eine virtuelle Erscheinung, virtuelle Idee, virtuelles Geschäftsmodell.
Fürchte, da ein wenig sensibler werden zu müssen, sonst glaub ich das auch noch, wie´s hier aussehen soll. Das ist ein wenig wie die Bericht früher vom Bürgerkrieg am 1. Mai, den in Kreuzberg nach den ersten heißen Phasen dann doch keiner mehr so erlebt hat, aber fester Bestandteil des westdeutschen Berlinbildes wurde.
Richtig ist, daß diese ordinäre Anbiederung an die Werbewelt und das Merkenbewußtsein nur aus dem Berliner Isotop der Goldklumpenträumer, Plakatberühmtheiten und Fastfoodelitessen stammen kann. Es ist ein Kreuz. Nur, wenn man nach Bayern zieht, wie entkommt man dann den SUV´s und den anderen Gstopften am See?

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:D du bist voll witzig!

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"Since about one year we are always on the run to get moms in front of our camera."

Ist ja wohl der Brüller... Oder:

"...be welcome to look now and then at Hauptstadtmutti.de."

Und die Textlinks ersma! Ich dachte, Zanox wäre längst tot...

Rein rechtlich: Wenn man die Bilder von Leuten (auch von Babies) abdruckt, um damit Geld zu verdienen (Gewinnerzielungsabsicht ist hier wohl anzunehmen), muß ein Modelrelease bzw. Einverständniserklärung vorliegen. Ob das hier wohl der Fall ist?

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That is of the Moms not funny meant.

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Was kommt als nächstes? You can say you to me?

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It already went loose in front of one year.

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